Tägliches Brot Gottes Wort jeden Tag – Aktuell mit Lutherbibel 2017
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Dienstag, 31. Dezember 2019

September 22

Lobgesang und Grabgesang

Offenbarung 18,9-24 (20)

„Freue dich über sie, Himmel, und ihr Heiligen und Apostel und Propheten! Denn Gott hat sie gerichtet um euretwillen.“

Über dem Untergang der großen Stadt Babylon zeigen zwei Gruppen von Menschen ihre unterschiedlichen Gefühle: Könige, Kaufleute und Schiffsleute einerseits und die Propheten und die Heiligen andererseits. Die Könige haben mit der großen Stadt gehurt und geprasst. Sie haben ihr Leben sehr genossen. Die Kaufleute sind um der großen Stadt willen sehr reich geworden. Ebenfalls haben auch die Schiffsleute einen großen Reichtum erworben. Mit dem Untergang der großen Stadt haben sie aber ihr Lustobjekt und ihre Absatzmärkte verloren. Darum weinen und singen sie Grabgesänge. In ihren Klageliedern kommt die folgende Strophe wiederholt vor: „Weh, weh, du große Stadt Babylon, du starke Stadt, in einer Stunde ist dein Gericht gekommen!“ Daraus entnehmen wir, dass die große Stadt urplötzlich in einer Stunde untergegangen ist. Wie kann das möglich sein? Ja, das ist möglich, weil Gott die Stadt gerichtet hat. Denn die Stadt hat Gott den Herrn gelästert und seine Knechte getötet. In der Stadt ist das Blut der Propheten und der Heiligen gefunden worden. Darum macht Gott sich nun auf und rächt das unschuldige Blut seiner Knechte. Darum singt man ein fröhliches Lied, einen Lobgesang: „Freue dich über sie, Himmel, und ihr Heiligen und Apostel und Propheten! Denn Gott hat sie gerichtet um euretwillen.“

Gebet: Herr Jesus, wir wollen nur dich loben und preisen.

Ein Wort: In einer Stunde kann alles anders werden

Montag, 30. Dezember 2019

September 22

Der Untergang Babylons

Offenbarung 18,1-8 (4)

„Und ich hörte eine andre Stimme vom Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein Volk, dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen!“

Johannes hört zunächst einen Engel verkündigen: „Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon.“ Was gefallen ist, das ist die große Stadt Babylon. Niemand hatte vorher geahnt, dass diese große Stadt jemals unterginge. Aber wenn Gott richtet, muss auch eine große Stadt untergehen. Und alles, was darin ist, muss auch untergehen wie Kultur, Kunst, Religion, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Vor Gottes Gericht kann kein Menschenwerk bestehen, so dass kein Mensch mehr darin wohnen kann und sie schließlich zur Behausung der Teufel sein wird. Das ist das künftige Schicksal jeder gottlosen Stadt. Wenn der Heilige Geist uns die Augen öffnet, können wir auch das Ende unserer Stadt voraussehen. Johannes hört nun eine andere Stimme vom Himmel. Was ist die Botschaft der Stimme? Das lautet: „Geht hinaus aus ihr, mein Volk!“ Gottes Volk muss aus der babylonischen Stadt hinausgehen und sich retten. Was bedeutet für uns diese Botschaft? Sollen wir in die Wüste hinausgehen und als Einsiedler isoliert leben? Nein, das nicht. Wir leben zwar unter den Menschen, aber wir sollen nicht an ihren Sünden teilhaben. Am besten ist es, dass wir Jesus bezeugen sollen. So können wir trotz des Stadtlebens doch aus der Stadt hinausgehen und uns retten.

Gebet: Herr Jesus, danke für die klare Orientierung. Hilf uns, nicht an den Sünden unsrer Stadt teilzuhaben.

Ein Wort: Prophetisch vorausschauen

Samstag, 28. Dezember 2019

September 22

Die große Hure Babylon

Offenbarung 17,1-18 (5)

„und auf ihrer Stirn war geschrieben ein Name, ein Geheimnis: Das große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Gräuel auf Erden.“

Jetzt ist die Stunde gekommen, dass die große Hure gerichtet wird. Sie sitzt an vielen Wassern, d.h. unter vielen Menschen. Und sie ist bekleidet mit Purpur und geschmückt mit Gold und Edelsteinen und Perlen. Sie liebt Luxus und gibt Geld für ihre äußerliche Anziehungskraft aus, so dass sie als ein Objekt der Begierde der Männer strahlt. Sie kommen zu ihr und treiben Hurerei. Zu ihr kommen nicht nur zuchtlose Männer, sondern auch Könige und edle Männer der Gesellschaft. Sie kommen zu ihr und werden von dem Wein ihrer Hurerei betrunken, so dass sie Dinge tun, die man nicht hätte tun sollen. Denn die Hure ist voll von Gräuel und Unreinheit. Sie interessiert sich nicht nur fürs Geld, sondern sie lästert auch Gott durch ihre Gräueltaten und Unreinheit. Darum hasst sie die Heiligen und die Zeugen Jesu und wirkt aktiv dabei, diese zu verfolgen und sogar zu töten. Und die Hure ist von dem Blut der Heiligen und von dem Blut der Zeugen Jesu betrunken. Deshalb wird Gott die Hure bestrafen. Diese Hure ist die große Stadt; früher Babylon, zur Zeit des Johannes dann Rom und heutzutage viele Städte, wo wir wohnen. Denn die Hure widerspiegelt wesentliche Merkmale unserer Städte – verkehrt und ehebrecherisch. Darum (Apg 2,40): „Lasst uns erretten aus diesem verkehrten Geschlecht!“

Gebet: Herr Jesus, du das Lamm Gottes, hilf uns, nicht mit der Hure, sondern mit dir zu sein.

Ein Wort: Die Hure und ihre Liebhaber sind gerichtet

Freitag, 27. Dezember 2019

September 22

Die sieben Plagen Gottes

Offenbarung 16,1-21 (7)

„Und ich hörte den Altar sagen: Ja, Herr, allmächtiger Gott, deine Gerichte sind wahrhaftig und gerecht.“

Die sieben Engel bekommen den Auftrag Gottes, hinzugehen und die sieben Schalen des Zornes Gottes auf die Erde auszugießen. Daraus entstehen die sieben Plagen Gottes, wie einst die zehn Plagen Gottes in Ägypten geschahen. Die sieben Plagen sind wie folgt: 1. Ein böses schlimmes Geschwür an den Menschen; 2. Alle lebendigen Wesen sterben im Meer; 3. Wasserströme und Wasserbrunnen werden zu Blut; 4. Die Sonne versengt mit ihrer großen Hitze die Menschen; 5. Das Weltreich wird verfinstert und die Menschen zerbeißen ihre Zungen vor Schmerzen; 6. Das Wasser des Euphrats wird vertrocknet, damit den Königen vom Aufgang der Sonne der Weg bereitet werde; 7. Blitz, Donner, Erdbeben und Hagel. Besonders ist die Plage des Hagels sehr groß. Durch diese sieben Plagen Gottes werden die Feinde Gottes völlig vernichtet. Diese Plagen haben zwei Gründe. Vers 6 sagt: „denn sie haben das Blut der Heiligen und der Propheten vergossen.“ Gott vergilt das Blut mit dem Blut. Verse 9 und 21 nennen den weiteren Grund: Durch die Plage gibt Gott doch den Menschen eine Chance, sich zu Gott zu bekehren. Gott hofft, dass sie durch Schmerzen doch zu einer anderen Gesinnung kommen könnten. Aber diese Erwartung Gottes ist vergebens. Die Menschen lästern Gott weiter.

Gebet: Herr Jesus, deine Gerichte sind wahrhaftig und gerecht. Hilf uns, uns zu dir zu bekehren.

Ein Wort: Gott will doch retten

Montag, 23. Dezember 2019

September 22

Das Lied des Lammes

Offenbarung 15,1-8 (3)

„und sangen das Lied des Mose, des Knechtes Gottes, und das Lied des Lammes: Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, allmächtiger Gott! Gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, du König der Völker.“

In diesem Abschnitt sieht Johannes etwas wie ein gläsernes Meer, mit Feuer vermengt. Darauf stehen viele Menschen, die das Lied des Mose und das Lied des Lammes singen. Wer sind sie? Sie sind die Märtyrer, die den Sieg hatten über das Tier und sein Bild und über die Zahl seines Namens. Damals, als sie wegen ihres Glaubens getötet wurden, schien es, sie hätten ihr Leben umsonst verloren. Nun aber wird über sie berichtet, dass sie keine Verlierer, sondern Sieger seien. Denn sie haben durch den Glauben die Versuchung der Welt überwunden. Sie haben den Sieg über Tod und Hölle erlangt. Diese Sieger singen nun auf dem gläsernen Meer das Lied des Mose und das Lied des Lammes. Was ist der Inhalt dieses Liedes? Es lautet: „Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, allmächtiger Gott!“ Sie singen über die Größe und das Wunder der Werke Gottes. Sie singen über die Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit der Wege Gottes. Sie loben den allmächtigen Gott und seinen großen Namen. Die Märtyrer erkennen wahrhaftig, wie groß der Gott der Bibel ist. Sie erkennen auch, was der wahre Sieg im Leben ist. Sie bezeugen, dass Gott wahrhaftig und groß ist. Dies singen sie mit aller Kraft.

Gebet: Herr Jesus, ich lobe dich von Herzen, denn was ich jetzt im Glauben lebe, das kommt allein von dir.

Ein Wort: Singet dem Herrn das Lied des Lammes

Samstag, 21. Dezember 2019

September 22

Jesu Kommen auf Wolken

Offenbarung 14,14-20 (14)

„Und ich sah, und siehe, eine weiße Wolke. Und auf der Wolke saß einer, der gleich war einem Menschensohn; der hatte eine goldene Krone auf seinem Haupt und in seiner Hand eine scharfe Sichel.“

Johannes sieht hier den Herrn Jesus auf einer weißen Wolke auf die Erde kommen. Er trägt eine goldene Krone auf seinem Haupt. In seiner Hand hat er eine scharfe Sichel. Sein Bote, ein Engel ruft laut: „Setze deine Sichel an und ernte; denn die Zeit zu ernten ist reif geworden.“ Nun ist die Wartezeit zu Ende und die Stunde des Gerichts ist gekommen. Diese Ernte hat eindeutig mit der Gerichtsvollstreckung zu tun. Das ist auch die Antwort Gottes auf die Gebete der Märtyrer von 6,10: „Und sie schrien mit lauter Stimme: Herr, du Heiliger und Wahrhaftiger, wie lange richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?“ Der Herr Jesus kommt nun als Richter und richtet die Feinde Gottes. Wie sieht das Maß des Gerichts Gottes aus? Der Gerichtsengel soll mit seinem scharfen Messer die Trauben am Weinstock der Erde schneiden; das sind alle Erdbewohner, die Gott gegenüber hartnäckig und ungläubig geblieben sind. Diese Feinde Gottes werden in die große Kelter des Zornes Gottes geworfen. In diesem Blutbad werden sie total vernichtet. So werden die Feinde Gottes enden. Dieses Gericht wird mit dem Kommen Jesu geschehen.

Gebet: Herr Jesus, du kommst wieder in der Herrlichkeit Gottes, um deine Feinde zu richten. Hilf uns, uns auf dein Kommen vorzubereiten, indem wir dich verkündigen.

Ein Wort: Der Herr Jesus wird sicher wiederkommen

Freitag, 20. Dezember 2019

September 22

Die Botschaft der drei Engel

Offenbarung 14,6-13 (7)

„Und er sprach mit großer Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre; denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen! Und betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserquellen!“

Johannes sieht einen andern Engel fliegen durch den Himmel. Er hat ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen. Hier das Wort „wohnen“ kommt aus dem Wort „thronen“ oder „sitzen“; das heißt, dass sie ihre ganze Kraft und Liebe dafür einsetzen, auf Erden ihre Throne und ihren Reichtum aufzubauen. Alles, was sie verlangen, ist Erfolg auf Erden. Alles, was sie hören wollen, ist etwas von der Welt, weil sie denken, dass ihr Glück von ihrem irdischen Erfolg abhängt. Daher haben sie für Gott weder Zeit noch Lust. Diese Menschen aber sollen wissen, dass die Dinge der Welt ihnen keinen ewigen Sieg geben. Man muss ein ewiges Evangelium hören, das weder vergeht noch untergeht. Was ist der Inhalt dieses ewigen Evangeliums? Das lautet: „Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre!“ Das ist der Weg der Seligkeit. Wer Gott fürchtet und ihm Ehre gibt, der tut Gutes. Wer kann dies tun? Der, der erkannt hat, wie groß Gott ist, der unser ewiges Schicksal in seiner Hand hat. Wo kann man diesen großen Gott erkennen? In dem Evangelium. Wenn wir den ewigen Gott erkennen, fürchten wir ihn und geben ihm Ehre, indem wir Gutes tun. Wer Gutes tut, der wird reichlich belohnt. Wer aber Böses tut, wird bestraft.

Gebet: Herr Jesus, danke für dein ewiges Evangelium. Hilf uns, Gott zu fürchten und zu ehren.

Ein Wort: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre!

Donnerstag, 19. Dezember 2019

September 22

Das Lamm und die Seinen

Offenbarung 14,1-5 (1)

„Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die hatten seinen Namen und den Namen seines Vaters geschrieben auf ihrer Stirn.“

Im vorherigen Kapitel haben wir gesehen, dass Menschen in der Welt die satanische Macht anbeten und ihr Zeichen annehmen. Wer kein Zeichen davon hat, der wird politisch und wirtschaftlich boykottiert. Deshalb wimmelt es in der Welt überall von Menschen, die Gott lästern. Johannes sieht hier aber eine andere Szene, in der das Lamm auf dem Berg Zion steht und 144.000 Mann mit ihm sind. Das ist eine sichtbare Botschaft dafür, dass das Lamm ungeachtet der verkehrten Weltlage doch seine Arbeit tut, indem er aus aller Welt seine Erlösten zu sich ruft. 144.000 Menschen sind zwar viele, aber nicht die Vollzahl aller Erlösten, sondern lediglich nur die Erstlinge, das heißt, dass nach ihnen weiter künftig zahlreiche Erlöste von Jesus berufen werden sollen. Was ist erforderlich, um von dem Lamm gerufen zu werden? Zuerst müssen wir Glauben haben, dass wir durch das Blut Jesu Christi von Gott teuer erkauft sind. Dieser Glaube schafft uns unsere Zugehörigkeit und Identität. Aus diesem Glauben sollen wir eine Entscheidung treffen, dem Lamm nachzufolgen und nichts Falsches aus unserem Munde zu reden und untadelig zu sein.

Gebet: Herr Jesus, du beobachtest die Welt und rufst deine Erlösten. Hilf mir entschlossen dafür zu stehen, dir nachzufolgen, der du mich erkauft hast.

Ein Wort: Ein neues Lied nach dem Sieg

Samstag, 13. Juli 2019

Juni 23

Hier ist Weisheit!

Offenbarung 13,11-18 (18)

„Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tieres; denn es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist sechshundertundsechsundsechzig.“

Johannes sah nun ein zweites Tier aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei Hörner wie ein Lamm und redete wie Drache. Äußerlich gesehen scheint es nicht so fürchtlich zu sein, da es wie Lamm aussieht. Aber sein Vorhaben ist satanisch. Dieses Tier arbeitet und organisiert alles dafür, dass alle Menschen das erste Tier anbeten. Es treibt die Menschen zur Götzenanbetung. Dafür errichtet es ein Götzenbild, damit alle Menschen es anbeten. Und diejenigen, die es angebetet haben, sollen sich ein Zeichen machen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn. Und ohne dieses Zeichen kann niemand kaufen oder verkaufen. Diejenigen, die sich weigern, das Tier anzubeten, machen sich aber kein Zeichen. Sie können dann nicht kaufen und verkaufen. Viele Christen haben hierzu eine Horrorvorstellung, aber Gott wird für sie immer wieder einen Rettungsweg öffnen, wenn es soweit kommt. Der Inhalt des Zeichens ist der Name des Tieres oder die Zahl seines Namens. Denn damals wurden aus Buchstaben Zahlen gerechnet. Es gibt zahllose Vermutungen darüber, was die Zahl 666 bedeute. Da es sich hierbei um die Zahl des Tieres handelt, haben alle sie auf ihren eigenen Erzfeind umgedreht. So kam es, dass man unter der Zahl sowohl den Papst als auch Martin Luther, Napoleon und noch viele andere verstanden hat. Also: wir brauchen Weisheit und Verstand.

Gebet: Herr Jesus, hilf mir, in deiner Weisheit zu leben.

Ein Wort: Wer Verstand hat, der bleibt in der Weisheit.

Freitag, 12. Juli 2019

Juni 23

Geduld und Glaube der Heiligen

Offenbarung 13,1-10 (10)

„Wenn jemand ins Gefängnis soll, dann wird er ins Gefängnis kommen; wenn jemand mit dem Schwert getötet werden soll, dann wird er mit dem Schwert getötet werden. Hier ist Geduld und Glaube der Heiligen!“

Johannes sah ein Tier aus dem Meer steigen, das hatte zehn Hörner und sieben Häupter und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Häuptern lästerliche Namen. Ein Tier symbolisiert ein Königreich der Welt wie das römische Reich. Ein menschliches Königreich wird als Tier dargestellt, weil seine regierende Herrschaft so wild und grausam wie Raubtier ist. Denke an die Christenverfolgung unter den römischen Kaisern oder an die Judenermordung in der Nazizeit: Ihre Grausamkeit geht über unsere menschliche Vorstellung hinaus. Warum sind Menschen in der Weltmacht schlimmer als Raubtiere? Weil ihre Macht vom Teufel kommt, wie hier in diesem Text der Drache, Satan, dem Tier seine Kraft und seinen Thron und große Macht gibt. Wenn Menschen vom Satan Macht bekommen, werden sie auch satanisch. Sie verlangen von Bürgern bedingungslosen Gehorsam und sogar Anbetung. Dafür treiben sie verschiedene Tricks mit Lügen und Lästerungen. Als Folge beten die Bürger das Tier an, sonst werden sie verfolgt. Aber Menschen, die in dem Lebensbuch des Lammes geschrieben stehen, gehorchen dem Willen Gottes. Hier ist Geduld und Glaube der Heiligen!

Gebet: Herr Jesus, es wird immer wieder mal ein Tier auftauchen. Aber hilf uns, im Glauben geduldig zu sein.

Ein Wort: Ein Tier kommt und geht

Donnerstag, 11. Juli 2019

Juni 23

Ein Kampf im Himmel

Offenbarung 12,7-17 (9)

„Und es wurde hinausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt: Teufel und Satan, der die ganze Welt verführt, und er wurde auf die Erde geworfen, und seine Engel wurden mit ihm dahin geworfen.“

Im Himmel entbrannte ein Kampf: Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen. Der große Drache und seine Engel wurden besiegt und vom Himmel auf die Erde geworfen. Und ihre Stätte im Himmel wurde nicht mehr gefunden. Im Himmel herrschen nur noch Gott und Christus. Der große Drache ist die alte Schlange, das heißt, Teufel und Satan. Satan ist vom Himmel gestürzt, aber dieser Sturz ist noch nicht der Sturz in den Abgrund, sondern erst auf die Erde. So verführt er auf der Erde, wie er in der Gestalt der Schlange den ersten Menschen Adam zum Sündigen verführt hat. Der Teufel verführt die ganze Welt. In aller Verführung zu allen Zeiten und an allen Orten ist er der Verführer. Er ist der Vater der Lügner. Durch ihn ist ein Geist der Verführung eingeströmt, so dass einer den anderen verführt und einer vom anderen verführt wird. Wie kann man seine Verführung überwinden? Im Vers 11 finden wir die Antwort: Wir können durch des Lammes Blut und durch das Wort unseres Zeugnisses überwinden. Dabei sollen wir unseren Herrn Jesus Christus mehr als uns selbst lieben. So werden wir alle Versuchungen des Teufels überwinden und Gott Ehre geben.

Gebet: Herr Jesus, wir danken für dein Blut, durch das wir die Versuchung des Teufels überwinden können.

Ein Wort: Der Teufel ist gestürzt

Mittwoch, 10. Juli 2019

Juni 23

Die Frau mit dem Kind

Offenbarung 12,1-6 (2)

„Und sie war schwanger und schrie in Kindsnöten und hatte große Qual bei der Geburt.“

Johannes sah ein großes Zeichen am Himmel, darin ist es zu sehen, dass eine Frau gebären wollte, aber ein großer Drache trat zu ihr, um das neugeborene Kind zu fressen. Was bedeutet das? Das Kind muss der Messias sein, da er alle Völker weiden sollte mit eisernem Stabe. Das Kind ist zwar ganz hilflos, aber es wird nicht vom Drachen gefressen, sondern es wird nach seiner Geburt sofort zu Gott ins Himmelreich entrückt. Die Entrückung zu Gott ist für die Kinder Gottes der sicherste Weg, von allen Gefahren und Leiden befreit zu werden. Wir werden eines Tages entrückt werden. Die Frau, die den Messias geboren hat, sollte dann Maria sein. Da sie aber mit der Sonne bekleidet ist und auf ihrem Haupt eine Krone von zwölf Sternen trägt, könnte sie eine Symbolfigur derjenigen sein, die Gottes Gebote halten und das Zeugnis Jesu haben, wie V17 sagt. Darum stellte Jesus einmal die Frage: „Wer ist meine Mutter und meine Brüder?“ Dann zeigte er die Schar seiner Jünger und sprach (Mk 3,34): „Siehe, das ist meine Mutter und das sind meine Brüder!“ Das sind diejenigen, die Jesus folgen und ihn bezeugen. Wenn sie verfolgt werden, dann können sie in die Wüste fliehen und sich retten. Der Drache ist der Satan, der die Gemeinde Jesu verfolgt. Er droht, aber er muss hungrig leer ausgehen.

Gebet: Herr Jesus, vielen Dank für deine Rettungswege. Schütze uns weiter in der Welt, bis wir entrückt werden.

Ein Wort: Gott schützt seine Kinder

Dienstag, 9. Juli 2019

Juni 23

Die Reiche der Welt

Offenbarung 11,15-19 (15)

„Und der siebente Engel blies seine Posaune; und es erhoben sich große Stimmen im Himmel, die sprachen: Es sind die Reiche der Welt unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit.“

Dieser Abschnitt ist eine Vorfeier für die völlige Herrschaft Gottes über die Weltreiche. Die Reiche der Welt sind unserm Herrn Jesus Christus gegeben und er wird regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit. Es ist sehr bedeutsam, dass diese Weltherrschaft nun zu Christus gehört. Denn als Jesus sein messianisches Werk begann, kam der Teufel und versuchte ihn, indem er ihm alle Reiche der Welt zeigte. Dann sprach er zu ihm (Mt 4,9): „Das alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest.“ Jesus aber tadelte ihn hart: „Weg mit dir, Satan!“ Seitdem waren die Reiche der Welt gegenüber Jesus Christus feindselig, sodass er unter der Weltherrschaft verfolgt und getötet wurde. Auch Jesu Anhänger, die Christen, werden auch in der Welt verfolgt. Nun aber ist die Zeit gekommen, dass Gott alle Reiche der Welt in die Hände des Christus gibt. Unter der Herrschaft Gottes werden nun seine Feinde vernichtet, aber seine Knechte reichlich belohnt. Deshalb werden wir alle Gott loben und singen: „Wir danken dir, Herr, allmächtiger Gott, der du bist und der du warst, dass du an dich genommen hast deine große Macht und herrschest!“

Gebet: Herr Jesus, Dein Reich komme! Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Ein Wort: Die Königsherrschaft Gottes

Montag, 8. Juli 2019

Juni 23

Die beiden Zeugen

Offenbarung 11,1-14 (4)

„Diese sind die zwei Ölbäume und die zwei Leuchter die vor dem Herrn der Erde stehen.“

Johannes bekam von Gott den Auftrag, den Tempel Gottes und den Altar und die Anbeter dort zu messen. Denn die Heiden werden die heilige Stadt dreieinhalb Jahre lang zertreten. Im Falle der Zerstörung des Tempels wird dieser nach dieser Messung wieder aufgebaut werden. In den Versen 3-14 ist von den zwei Ölbäumen die Rede. Gott gibt ihnen Macht, damit sie 1260 Tage lang weissagen sollen. Wenn jemand ihnen Schaden tun will, muss er so getötet werden. Die Zeugen Gottes haben Macht, Dürre und Flut zu veranlassen und die Erde zu schlagen mit Plagen aller Art, sooft sie wollen. Mit dieser Macht haben sie das Zeugnis Gottes abgelegt, und Wunder und Zeichen begleiteten ihr Zeugnis. Es müsste ja eigentlich eine große Erweckung entstanden sein, oder? Leider nicht. Die Leute halten ihr Zeugnis für eine Quälerei für sie, so etwas andauernd anhören zu müssen. Wenn die beiden Zeugen von dem Widerchrist, in Gestalt des Tiers, getötet werden, freuen sich die Menschen und senden einander Geschenke. Das sind Menschen in der Endzeit, unbußfertig und ungläubig. Zu der Zeit geschieht ein großes Erdbeben, und der zehnte Teil der Stadt stürzt ein und 7000 Menschen sterben. Wo werden sie dann hingehen? Aber die Zeugen Gottes werden aufstehen und ins Himmelreich kommen.

Gebet: Herr Jesus, wir leben in einer Zeit, wo Menschen dein Zeugnis nicht annehmen. Hilf uns, geduldig zu sein.

Ein Wort: Gottes Zeugen zu sein ist ein Segen

Samstag, 6. Juli 2019

Juni 23

Gib mir das Büchlein!

Offenbarung 10,1-11 (9)

„Und ich ging hin zu dem Engel und sprach zu ihm: Gib mir das Büchlein! Und er sprach zu mir: Nimm und verschling’s! Und es wird dir bitter im Magen sein, aber in deinem Mund wird’s süß sein wie Honig.“

Johannes sah einen andern starken Engel vom Himmel herabkommen, mit einer Wolke bekleidet, und der Regenbogen auf seinem Haupt. Das war ein Zeichen mit der Herrlichkeit Gottes, denn er trug ja ein Büchlein Gottes. Und er war so mächtig, dass er seinen rechten Fuß auf das Meer und den linken auf die Erde setzte. Eine Stimme vom Himmel redete mit Johannes und sprach zu ihm, dass er von dem Engel das Büchlein nehmen sollte. Und Johannes ging hin und nahm das Büchlein aus der Hand des Engels und verschlang’s. Und es war süß in seinem Mund wie Honig, aber bitter im Magen. Was bedeutet, dass er das Büchlein Gottes schlang? Das bedeutet, dass das Wort Gottes nicht im Kopf theoretisch bleibt, sondern tief hinein bis ins Herz kommt und zu einem Bestandteil des Fleisches wird. Warum ist das Büchlein im Mund süß, aber im Magen bitter? Denn der Segen Gottes aus dem Wort ist ja süß wie Honig, aber es ist bitter, dem Wort Gottes zu gehorchen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, das Wort zu schlingen und zu kauen und daraus Kraft zu schöpfen. So kann das Wort in uns Fleisch werden und wir können Gottes Wort weiter verkündigen.

Gebet: Herr Jesus, ich habe bis jetzt das Wort Gottes nur oberflächlich betrachtet. Hilf mir, es zu schlingen.

Ein Wort: Süß im Mund, aber bitter im Magen

Freitag, 5. Juli 2019

Juni 23

Sie bekehrten sich doch nicht

Offenbarung 9,13-21 (20)

„Und die übrigen Leute, die nicht getötet wurden von diesen Plagen, bekehrten sich doch nicht von den Werken ihrer Hände, dass sie nicht mehr anbeteten die bösen Geister und die goldenen, silbernen Götzen, die weder sehen noch hören noch sehen können.“

Johannes sah nun den sechsten Engel seine Posaune blasen. Dann wurden die vier Engel losgelassen, die bereit waren zu töten den dritten Teil der Menschen. Wie vorausgesehen, kam ein riesiges Kriegsheer mit schwerer Kampfmaschinerie heran und tötete den drittel Teil der Menschen. Welch ein Entsetzen ist das für die Menschheit! Aber das ist noch nicht das Ende der Menschheit, denn es sind noch zwei Drittel der Menschen übrig. Was haben die Übrigen durch diese tödlichen Plagen der anderen gelernt? Offensichtlich haben sie nicht begriffen, worum es in den Plagen ginge. Jesus hat in Lk 13,1-5 die Übrigen gewarnt: „Ich sage euch: Nein; sondern wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle auch so umkommen.“ Wie dringlich ist es nun, dass die Übrigen Buße tun und sich zu Gott bekehren sollen! Wie reagieren aber hier die Übrigen auf diese Todesplage der anderen? Sie tun nicht Buße und bekehren sich auch nicht von ihrem gottlosen Leben. Sie beten weiterhin die bösen Geister und die goldenen, silbernen Götzen an. Sie bekehren sich auch nicht von ihren Morden, ihrer Zauberei, ihrer Unzucht und ihrer Dieberei.

Gebet: Lieber Herr, danke für die Gelegenheit, Buße zu tun, damit wir doch am Leben bleiben können.

Ein Wort: Tu Buße und nimm das Leben!

Donnerstag, 4. Juli 2019

Juni 23

Gott schont seine Knechte

Offenbarung 9,1-12 (4)

„Und es wurde ihnen gesagt, sie sollten nicht Schaden tun dem Gras auf Erden noch allem Grünen noch irgendeinem Baum, sondern allein den Menschen, die nicht das Siegel Gottes haben an ihren Stirnen.“

Als der fünfte Engel seine Posaune blies, fiel ein Stern vom Himmel auf die Erde. Dem wurde der Schlüssel zum Brunnen des Abgrundes gegeben. Dieser Brunnen ist ein Sammelbecken, wo Gott alle bösen Geister gefangen gehalten hat, um Menschenleben in Frieden zu erhalten. Die Menschen aber erkennen diese gnädige Hand Gottes nicht, sondern wollen nach wie vor einfach gottlos leben. Nun aber lässt Gott zu, diese welterhaltende Abschirmung vorübergehend aufzuheben. Als der Stern den Abgrund öffnete, stieg ein Rauch aus dem Brunnen auf. Und aus dem Rauch kamen Heuschrecken auf die Erde. Wie zerstörerisch die Heuschrecken auf Erden Unheil anrichten können, berichtet der Prophet Joel in seinem Buch. Diesmal sollten die Heuschrecken nicht dem Gras noch allem Grünen schaden, sondern allein den Menschen, die nicht das Siegel Gottes haben an ihren Stirnen. Wenn Menschen von ihnen gestochen werden, dann werden sie fünf Monate lang gequält werden. In diesen einhundertfünfzig Tagen haben sie solch eine Qual, dass sie lieber den Tod suchen. Gott aber wirkt dafür, dass seine Knechte kein Schaden bekommen. Darum ist es wichtig, dass wir Gottes Zeichen gut tragen.

Gebet: Herr Jesus, danke schön für deinen Schutz. Hilf mir, den Geist nicht zu dämpfen, sondern aktiv zu sein.

Ein Wort: Gottes Zeichen gut tragen

Mittwoch, 3. Juli 2019

Juni 23

Die Gebete der Heiligen vor Gott

Offenbarung 8,1-13 (4)

„Und der Rauch des Räucherwerks stieg mit den Gebeten der Heiligen von der Hand des Engels hinauf vor Gott.“

Nun ist es so weit, dass das Lamm das siebente Siegel auftut. Da werden sieben Posaunen den sieben Engeln gegeben, damit mit ihrem Posaunenruf die Naturkatastrophe eine nach der anderen geschehe. Vor dem Posaunenruf herrscht aber im Himmel eine Stille etwa eine halbe Stunde lang. Alles im Himmel verhält, um in der Stille ganz zuzuhören, selbst eine ganze leise Stimme. Das sind die Gebete der Heiligen, die der Engel mit dem Räucherwerk hinauf vor Gott bringt. Es sieht so aus, dass Gott das Gebet seiner Heiligen ganz zuhört und demnach handelt. Gott braucht keinen Ratgeber, der ihn rät, was er hätte tun sollen. Denn er hat die Gebete seiner Heiligen. Sie sind für Gott entscheidend. Was müsseb seine Heiligen zu Gott gebetet haben? Damals waren die Christen den extremen Verfolgungen ausgesetzt. Sie wurden sehr unrecht behandelt, daher mussten sie nur weinen und beten. Darum beteten sie zu Gott wie die bittende Witwe im Lk 18,3: „Schaffe mir Recht gegen meinen Widersacher!“ Nun, Gott hört ihre Gebete und wischt alle Tränen von ihren Augen ab. Aus ihren leisen Gebeten geschehen Donner und Stimmen und Blitze und Erdbeben. Das ist aber nur ein Vorspiel für die Gerichte.

Gebet: Lieber Vater, ich habe erkannt, dass du unsere Gebete nicht ignorierst, sondern ganz zuhörst.

Ein Wort: Bete weiter ohne Unterlass!

Dienstag, 2. Juli 2019

Juni 23

Die große Schar aus allen Völkern

Offenbarung 7,9-17 (14)

„Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Diese sind’s, die gekommen sind aus der großen Trübsal und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes.“

Johannes sah wiederum eine große Menschenmenge, die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, angetan mit weißen Kleidern und mit Palmzweigen in ihren Händen. Sie lobten Gott mit lauter Stimme und mit aller Kraft. Wer sind diese und woher sind sie gekommen? Einer der Ältesten sprach zu ihm: „Diese sind’s, die gekommen sind aus der großen Trübsal und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes.“ Diese große Schar der Menschen standen jetzt wie Sieger im Himmelreich, aber sie hatten in den Lebzeiten auf Erden um Jesu willen viel gelitten. Wie konnten sie aber die große Trübsal überstehen und schließlich ins Himmelreich siegreich schaffen? Denn sie haben aus dem Blut des Lammes die Kraft bekommen, mit der sie alles überwinden konnten. Das Blut Jesu Christi vergab ihnen all ihre Sünde. Im Blut des Lammes sahen sie die unveränderliche Liebe Gottes, so dass sie geduldig sein konnten. Vor allem haben sie ihre Kleider im Blut des Lammes hell gemacht. Das bedeutet, dass sie selbst mit aller Kraft die Macht des Blutes Jesu Christi in Anspruch genommen haben. Deshalb konnten sie unverzagt und getrost Gott anbeten und ihren Glaubenswandel weiter fortsetzten.

Gebet: Herr Jesus, dein Blut ist für uns Leben und Kraft und Vergebung. Hilf uns, aus deinem Blut zu leben.

Ein Wort: Im Blut des Lammes

Montag, 1. Juli 2019

Juni 23

Die Versiegelten

Offenbarung 7,1-8 (3)

„Tut der Erde und dem Meer und den Bäumen keinen Schaden, bis wir versiegeln die Knechte unseres Gottes an ihren Stirnen.“

Johannes richtet nun seinen Blick auf die Erde. An den vier Ecken der Erde hielten vier Engel die vier Winde der Erde. Denn ihnen war Macht gegeben, der Erde Schaden zu tun. Wenn sie diese Winde loslassen, werden die Erdbewohner von allen Richtungen Schaden und Unheil erleiden. Bevor sie die Unheilwinde losließen, stieg ein anderer Engel vom Aufgang der Sonne auf und rief: „Tut der Erde und dem Meer und den Bäumen keinen Schaden, bis wir versiegeln die Knechte unsres Gottes an ihren Stirnen.“ Die Mission dieses Engels liegt darin, dass er zuvor hingeht, um die Knechte Gottes zu suchen und sie zu versiegeln, damit kein Schaden sie treffen soll. Gott will also seine Knechte vor Schaden schützen. Darin wird klar offenbar, dass ihm der Schutz von seinen Knechten sehr am Herzen liegt. Sie sind sogar sehr genau gezählt: 144000, eine Zusammensetzung der zwölf Stämmen Israel. 12 ist die Grundzahl. 144 ist das Quadrat von zwölf, worin sich die ideale Vollständigkeit des Gottesvolkes durch Auffüllung durch die Heidenchristen. Das Quadrat wiederum wird vertausendfacht, wobei tausend als der Inbegriff großer Menge gilt. So entsteht eine höchstmögliche Vervielfältigung. Alle Knechte Gottes, die Gott wirklich dienen, versiegelt, und zwar vorrangig.

Gebet: Lieber Vater, du willst deine Knechte versiegeln und sie zum ewigen Leben bewahren.

Ein Wort: Selig sind die Knechte Gottes

Donnerstag, 18. April 2019

März 18

Die Seelen schreien

Offenbarung 6,1-17 (10)

„Und sie schrien mit lauter Stimme: Herr, du Heiliger und Wahrhaftiger, wie lange richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?“

Johannes sah, dass das Lamm begann, die sieben Siegel eins nach dem anderen aufzutun. Jedes Mal geschah eine Katastrophe in der Welt wie Krieg, Hunger, Pest und Tod. Als das fünfte Siegel aufgetan wurde, sah Johannes unten am Altar die Seelen derer, die umgebracht worden waren um des Wortes Gottes und um ihres Zeugnisses willen. Diese Märtyrer schrien zum Herrn: „Wie lange richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?“ Sie schreien nach einer vollen Durchsetzung von Wahrheit und Wahrhaftigkeit, von Recht und Gerechtigkeit. Wie Jesus zum Übeltäter verurteilt und gekreuzigt wurde, so sind sie von den weltlichen Gerichten ungerechterweise zu übelsten Menschen verurteilt und getötet worden. Es waren falsche Zeugen, feige Richter und stumpfsinnige Zuschauer. Die gerechten Christen vergossen Blut wie Wasser. Darum erheben die Märtyrer Einspruch und verlangen eine Wiederaufnahme zum gerechten Gericht. Wie reagierte der Herr darauf? Er gab ihnen einem jeden ein weißes Gewand. Dann gab er ihnen seine Zusage, in Kürze ihre Feinde zu rächen. Denn es müssen noch einige Märtyrer dazu kommen. Bis dann sollten sie noch ruhen. Gott wird für seine Gerechten richten, denn er ist ein wahrhaftiger Gott.

Gebet: Herr Jesus, du richtest die Ungerechten, aber du belohnst deine gerechten Zeugen.

Ein Wort: Wie lange sollen wir noch warten?

Mittwoch, 17. April 2019

März 18

Denn du bist geschlachtet

Offenbarung 5,1-14 (9)

„und sie sangen ein neues Lied: Du bist würdig, zu nehmen das Buch und aufzutun seine Siegel; denn du bist geschlachtet und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erkauft aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen“

Johannes sah in der rechten Hand Gottes eine Buchrolle, siebenmal versiegelt. Der Inhalt des Buches ist so geheim, dass kein Unbefugter es öffnen kann. Selbst ein starker Engel kann es nicht öffnen. Er rief mit großer Stimme: „Wer ist würdig, das Buch aufzutun und seine Siegel zu brechen?“ Wer ist würdig dazu? Niemand, weder im Himmel noch auf Erden noch unter der Erde, ist würdig. Aber Johannes sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet. Und es kam und nahm das Buch aus der rechten Hand Gottes. Es ist dasselbe Lamm, von dem Johannes der Täufer früher bezeugt hat: „Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!“ (Joh 1,29) Das Lamm Jesus wurde für uns geschlachtet. Darin liegt seine Würde, das versiegelte Buch zu nehmen und zu öffnen. Jesus ist würdig, weil er mit seinem Blut Menschen für Gott erkauft hat aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen. Und er hat sie unserem Gott zu Königen und Priestern gemacht. Das alles geschieht nur deshalb, weil Jesus für uns geschlachtet worden ist. Dieses Prinzip gilt auch jetzt für uns.

Gebet: Herr Jesus, du bist für mich wie ein Lamm geschlachtet. Das ist meine ewige Dankbarkeit.

Ein Wort: Dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis!

Dienstag, 16. April 2019

März 18

Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr!

Offenbarung 4,1-11 (11)

„Herr, unser Gott, du bist würdig, zu nehmen Preis und Ehre und Kraft; denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen waren sie und wurden sie geschaffen.“

Johannes tat sich eine Tür im Himmel auf. Und er hörte eine Stimme, die ihn in den Himmel einlud. Als er durch die Himmelstür trat, sah er im Himmel einen Thron und darauf Gott. Er vergleicht Gott mit dem Aufblitzen von Edelsteinen, erwähnt aber niemals eine bestimmte Form. Und um den Thron waren vierundzwanzig Throne und auf den Thronen saßen vierundzwanzig Älteste, mit weißen Kleidern angetan, und hatten auf ihren Häuptern goldene Kronen. Sie repräsentieren die gesamte Kirche. Sie beten Gott unaufhörlich an und preisen ihn. Und in der Mitte am Thron und um den Thron waren vier himmlische Gestalten, voller Augen vorn und hinten. Jede der vier Gestalten hat vier Angesichter – die Angesichter eines Löwen, eines Stiers, eines Menschen und eines Adlers. Diese symbolisieren die gesamte Schöpfungsnatur. Sie sangen den ununterbrochenen Lobgesang und sprachen: „Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allmächtige, der da war und der da ist und der da kommt.“ In ihrem Lobgesang wird Gott unter drei Aspekten gepriesen. Gott ist heilig. Gott ist allmächtig. Gott ist ewig. Darum ist unser Gott würdig, zu nehmen Preis und Ehre und Kraft. Darum sollen wir uns ganz in den Willen Gottes ergeben. Wer bei Gott einen Platz hat, der ist selig.

Gebet: Du, großer Gott, du bist würdig, unseren Lob zu nehmen. Hilf uns, dich wahrzunehmen und zu preisen.

Ein Wort: Heilig, heilig ist Gott der Herr!

Montag, 15. April 2019

März 18

An die Gemeinde in Laodizea

Offenbarung 3,14-22 (15)

„Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist. Ach, dass du kalt oder warm wärest!“

Mit dem Beginn des Briefes stellt sich der Herr Jesus als das Amen, der treue und wahrhaftige Zeuge und der Anfang der Schöpfung Gottes vor. Alle Dinge sind durch Jesus Christus geschaffen, und er ist dazu der wahrhaftige Zeuge, dessen Aussagen wahr sind. Dieser Herr beurteilt die Gemeinde Laodizea, dass sie weder kalt noch warm ist. Das bedeutet, dass sie etwas so Ekelerregendes, zum Erbrechen Reizendes an sich hat, dass der wahrhaftige Herr sie aus seinem Munde ausspeien wird. Die Frage ist, warum diese Gemeinde so weit dem Herrn widerlich geworden ist. Der auferstandene Christus sagt zu ihnen: „Du sprichst: Ich bin reich und habe mehr als genug und brauche nichts!“ (17a) In der Tat war Laodizea eine wohlhabende Stadt mit viel materiellem Überfluss. Wegen des weltlichen Wohlstands ist die Sache Gottes auch selbst für die Christen gleichgültig geworden. Was sollen wir tun, damit wir nicht vom Herrn verworfen werden müssen? Wir sollen für unsere lauwarme Haltung Buße tun und eifrig sein, indem wir vom Herrn Gold, weiße Kleider und Augensalbe kaufen. Wenn wir uns teure weltliche Güter kaufen, warum nicht auch geistliche Güter? Der Herr hat dich immer noch lieb. Er steht vor der Tür und klopft an. Wenn du seine Stimme hörst und die Tür öffnest, wird er zu dir hineingehen und dich erneuern.

Gebet: Herr Jesus, ich tue Buße für meine lauwarme Haltung. Hilf mir, für deine Sache eifrig zu sein.

Ein Wort: So sei nun eifrig und tue Buße!

Samstag, 13. April 2019

März 18

An die Gemeinde in Philadelphia

Offenbarung 3,7-13 (8)

„Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan, die niemand zuschließen kann; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.“

Der auferstandene Christus erkennt die Werke der Christen in der Gemeinde zu Philadelphia an. Denn sie haben eine kleine Kraft, dennoch haben sie das Wort Jesu Christi bewahrt und seinen Namen nicht verleugnet. Darum spricht der Herr davon, dass er vor die Stadt eine offene Tür gesetzt habe. Jetzt bietet sich eine Chance zu missionarischer Tätigkeit, dass mehr Menschen zu Christus kommen können. Wenn der Herr die Tür aufgetan hat, kann niemand sie zuschließen. So werden mehr Menschen in die Gemeinde kommen und Jesus Christus annehmen und vor ihm niederknien. Wir wünschen uns und beten dafür, dass Gott uns solch eine Tür öffnet. Wann geschieht das? Die Christen in Philadelphia haben bereits in der Zeit, in der sie eine kleine Kraft haben, das Wort Gottes bewahrt und verkündigt. Der Herr erkennt ihre Werke an. Darum ist es wichtig, dass wir trotz unserer kleinen Kraft das Wort Gottes bewahren und verkündigen sollen. Der Herr gibt uns seine Zusage und weitere Ermahnungen: „Siehe, ich komme bald; halte, was du hast, dass niemand deine Krone nehme!“ (11) Der Herr Jesus kommt bald. Wir sollen erkennen, wie kostbar unsere Krone für uns ist.

Gebet: Herr Jesus, ich will in meiner kleinen Kraft treu sein, dein Wort behalten und meine Krone bewahren.

Ein Wort: Kämpfe, dass niemand deine Krone nehme!

Freitag, 12. April 2019

März 18

An die Gemeinde in Sardes

Offenbarung 3,1-6 (1b.2)

„Ich kenne deine Werke: Du hast den Namen, dass du lebst, und bist tot. Werde wach und stärke das andre, das schon sterben wollte, denn ich habe deine Werke nicht als vollkommen befunden vor meinem Gott.“

In der Gemeinde Sardes hört man weder von Zerreißproben des Satans noch von Märtyrertod. Warum bleibt der Satan so ruhig? Weil die Gemeinde schon geistlich tot ist. Bei solchen Gemeinden lohnt es sich selbst für den Satan nicht mehr, gegen sie zu kämpfen. „Du hast den Namen, dass du lebst, und bist tot.“ Wo Sündentod ist, gibt es keinen Märtyrertot. Sicherlich tun die Christen in der Gemeinde etwas Christliches und sind zufrieden damit. Aber sie sind falsch aktiv, falsch fromm und falsch treu. Sie sind geistlich tot und geistlich im Schlaf. Die Gemeinde ist zu einem Schlafsaal geworden. Als Folge werden sie alle sterben. Was müssen sie tun, um wieder lebendig werden zu können? Sie müssen den Weckruf des Herrn „Werde wach!“ hören. Wie kann man vom geistlichen Schlaf aufwachen? Dazu gibt der Herr eine klare Anweisung im Vers 3: „So denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und halte es fest und tue Buße!“ Es muss für jeden Christen einen Bekehrungsmoment gegeben haben, wo er oder sie das Wort Gottes empfangen hat, sei es durch die Missionspredigt oder durch das Bibelstudium. Daran sollen sie denken, festhalten und Buße tun. So werden sie wach. Dann sollen sie andere Christen stärken, die so resigniert sind, dass sie sterben wollen.

Gebet: Herr Jesus, hilf mir, wach zu werden.

Ein Wort: Willst du doch im Buch des Lebens bleiben?

Donnerstag, 11. April 2019

März 18

An die Gemeinde in Thyatira

Offenbarung 2,18-29 (20)

„Aber ich habe gegen dich, dass du Isebel duldest, die Frau, die sagt, sie sei eine Prophetin, und lehrt und verführt meine Knechte, Hurerei zu treiben und Götzenopfer zu essen.“

Die Christen in der Gemeinde Thyatira haben sich sehr bemüht, ihr Glaubensleben gut zu führen. Der Herr Jesus erkennt das an und sagt: „Ich kenne deine Werke und deine Liebe und deinen Glauben und deinen Dienst und deine Geduld und weiß, dass du je länger je mehr tust.“ (19) Es ist großartig, dass sie tätige Bruderliebe haben und Jesus bezeugen. Vor den menschlichen Augen sind sie tadellose Christen. Aber der Herr Jesus hat Augen wie Feuerflammen und kann Menschen bis zu ihren Gefühlen und Gedanken durchschauen. Dieser Herr sagt zu ihnen: „Aber ich habe gegen dich“. Wie traurig ist es, wenn Jesus zu uns sagen würde: „Aber ich habe gegen dich.“ Was ist der Grund dafür? Die Ursache liegt darin, „dass du Isebel duldest“, die lehrt und verführt die Christen, Hurerei zu treiben und Götzenopfer zu essen. Das heißt, dass du die Sünde der Unzucht duldest und sogar heimlich genießest. Isebel verführt dich sogar dahin, dass man die Tiefen des Satans erkennen solle. Darunter versteht man, dass man sogar die tabuisierten Sünden ausprobieren und schmecken soll. Wenn du so etwas tust, ist der Herr Jesus gegen dich. Wenn du aber Buße tust und überwindest, will er dir Macht über Heiden geben.

Gebet: Herr Jesus, du hast meine Sünde in mir gesehen. Hilf mir, mich von meinen sündigen Werken zu bekehren.

Ein Wort: Dulde keine Isebel!

Mittwoch, 10. April 2019

März 18

An die Gemeinde in Pergamon

Offenbarung 2,12-17 (14)

„Weniges aber habe ich gegen dich: Du hast Leute dort, die sich an die Lehre Bileams halten, der den Balak lehrte, ein Ärgernis aufzurichten vor den Israeliten, vom Götzenopfer zu essen und Hurerei zu treiben.“

Zur Gemeinde in Pergamon spricht der Herr, der das scharfe, zweischneidige Schwert hat. Jesus will gegen seine Feinde kämpfen und sie vernichten. Wer sind die Feinde Jesu Christi? Die Christen wohnen dort, wo der Thron des Satans ist. Der Satan schnaubt, um die treuen Zeugen Jesu Christi zu vernichten. Er hat bereits den treuen Zeugen Antipas getötet. Der Herr Jesus wird mit dem Schwert seine Feinde vernichten. Zuvor will er seine Gemeinde reinigen. Denn die Christen in der Gemeinde halten sich an die Lehre Bileams bzw. an die Lehre der Nikolaiten. Bileam lehrte den moabitischen König Balak, wie man die invasierenden Israeliten vernichten könnte. Er sollte die Israeliten dazu verführen, vom Götzenopfer zu essen und Hurerei zu treiben. Auf diese Weise würden sie dann ihre Identität und ihre Mission verlieren. In gleicher Weise müssen auch die Nikolaiten die Christen in der Gemeinde verführt haben, Jesu Wort nicht zu bezeugen und Kompromisse mit der Welt einzugehen. Was sagt der Herr dazu? „Tue Buße; wenn aber nicht, so werde ich bald über dich kommen und gegen sie streiten mit dem Schwert meines Mundes.“

Gebet: Herr Jesus, hilf uns, die Versuchung, uns auf kluge Weise an die Welt anzupassen, zu überwinden.

Ein Wort: Willst du den weißen Stein haben?

Dienstag, 9. April 2019

März 18

An die Gemeinde in Smyrna

Offenbarung 2,8-11 (10)

„Fürchte dich nicht vor dem, was du leiden wirst! Siehe, der Teufel wird einige von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr versucht werdet, und ihr werdet in Bedrängnis sein zehn Tage. Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.“

In der Stadt Smyrna befanden sich zahlreiche Tempel, Zeus, Apollo, Aphrodite und Asklepios zu Ehren gewidmet. In solch einer Umgebung ist es für die Christen nicht leicht, ihre Treue an den Herrn zu bewahren. Außerdem werden die Christen auf vielerlei Weise versucht, sei es durch Gefängnis oder Bedrängnis. Sie leiden vor allem wegen der Armut bittere Not. Wie schwer ist es für die Christen, unter solchen Bedingungen doch getreu zu sein! Der Herr stellt sich aber vor: „Das sagt der Erste und der Letzte, der tot war und ist lebendig geworden.“ Christus ist der Erste und der Letzte. Er kennt unseren Anfang und auch unser Ende. Christus war tot und ist lebendig geworden. Er hat das schlimmste im Leben durchgemacht und überwunden. Darum verlangt der auferstandene Christus von den Seinen, dass sie ihm getreu bis in den Tod sein sollen. Dann wird er sie belohnen. In diesem Abschnitt ist von zwei Belohnungen die Rede. Da ist einmal die Krone des Lebens. Das Leben wird von Freude und Sieg erfüllt. Eine weitere Belohnung ist kein Leid des zweiten Todes. Der Herr belohnt uns reichlich. Polykarp, der Bischof von Smyrna, nahm Jesu Wort ernst und erlitt am 23.2.155 den Märtyrertod. Gebet: Herr Jesus, hilf mir, bis an den Tod getreu zu sein, damit ich die Krone des Lebens empfange.

Ein Wort: Sei getreu bis an den Tod!

Montag, 8. April 2019

März 18

Der Brief an die Gemeinde in Ephesus

Offenbarung 2,1-7 (4.5a)

„Aber ich habe gegen dich, dass du deine erste Liebe verlassen hast. Denke nun daran, aus welcher Höhe du gefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke!“

Es beginnen nun die sieben Sendschreiben an die repräsentativen Gemeinden. In jedem Brief erwähnt der auferstandene Herr Jesus unsichtbare schleichende Gefahren der Gemeinde, damit diese überwunden werden sollen. Hierdurch können wir auch unsere Probleme erkennen und sie gelöst bekommen. Hier geht es um das erste Schreiben des Herrn an die Gemeinde in Ephesus. Der Herr erkennt ihre Werke in Mühsal und Geduld an. Es ist großartig, dass die Gemeindeglieder um Jesu willen Lasten tragen und unter Mühen viele anfallende Gemeindearbeiten erledigen. Aber die Gemeindeglieder haben keine Freude in ihrem Glaubensleben. Manche von ihnen sind sogar so erschöpft, dass sie in ihrem Glaubensleben fast am Ende sind. Was ist Problem? Nach Jesu Ansicht fehlt ihnen eines: „Aber ich habe gegen dich, dass du deine erste Liebe verlassen hast.“ Die erste Liebe ist anders als die zweite oder dritte Liebe. Die erste Liebe ist kein Pflichtgefühl, sondern die Begeisterung über Jesus selbst und seine Liebe zu uns. Wer in der ersten Liebe zu Jesus ist, der liebt Jesus und tut alles aus Liebe, nicht aus Pflicht. Wer Jesus liebt, der weidet mit Freude seine Schafe. Daraus entstehen die ersten Werke.

Gebet: Lieber Jesus, ich muss bekennen, dass ich im Laufe der Zeit die erste Liebe verlassen habe. Ich tue Buße und will die ersten Werke tun.

Ein Wort: Aus der ersten Liebe die ersten Werke tun

Samstag, 6. April 2019

März 18

Die Erscheinung Jesu Christi

Offenbarung 1,9-20 (16)

„und er hat sieben Sterne in seiner rechten Hand, und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht leuchtete, wie die Sonne scheint in ihrer Macht.“

Johannes war ein Gefangener auf der Insel Patmos. Aber er wurde vom Geist ergriffen und konnte die Herrlichkeit Jesu Christi sehen. Das besagt, dass der Heilige Geist inmitten unserer Leiden doch mächtig wirken und die Herrlichkeit Jesu Christi offenbaren kann. Wie sah der auferstandene Jesus aus, den Johannes in der Offenbarung sah? Sein Haupt und sein Haar waren weiß wie weiße Wolle, wie der Schnee. Seine Augen waren wie eine Feuerflamme. Vor ihm kann nichts verborgen sein. Seine Füße waren wie Golderz, das im Ofen glüht. Wo er hintritt, da muss es heilig sein. Seine Stimme war wie großes Wasserrauschen, sodass sich keine andere Stimme gegen ihn behaupten könnte. Und er hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand; die sieben Sterne sind Engel der sieben Gemeinden, das heißt, dass nicht die Gebäude der Gemeinde in seiner Macht stehen, sondern das Wesen der Gemeinde, das die Christen lebendig macht. Die Kinder Gottes befinden sich in der Macht des auferstandenen Jesus; niemand kann ihnen schaden. Und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert. Das symbolisiert die Macht des Wortes Jesu Christi. Und sein Angesicht leuchtete, wie die Sonne scheint in ihrer Macht. Dieser machtvolle Jesus wandelt unter seinen Gemeinden.

Gebet: Herr Jesus, du bist ein mächtiger Gott, der uns vor Tod und Hölle schützt und uns rettet.

Ein Wort: Jesus ist unser großer Gott, unser Retter

Freitag, 5. April 2019

März 18

Siehe, er kommt mit den Wolken

Offenbarung 1,1-8 (7)

„Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Stämme der Erde. Ja, Amen.“

Jesus Christus wird majestätisch zu uns wiederkommen. Das ist der Mittelpunkt der Offenbarung. Die Zeit, wann er wiederkommt, liegt allein in der Allmacht Gottes, der da ist und der da war und der da kommt. Woran hat Jesus das größte Interesse, wenn er wiederkommt? Will er sich an denjenigen rächen, die ihn durchbohrt haben? Sie werden sowieso zugrunde gehen. Jesu Interesse liegt in erster Linie nicht daran, sich an seinen Feinden zu rächen, sondern vielmehr daran, seine Freunde zu segnen. Denn er liebt uns beständig, weil er uns mit seinem Blut von unseren Sünden erlöst hat. Wir Christen sind die neue Schöpfung Jesu Christi, da er uns durch den Heiligen Geist zu Königen und Priestern gemacht hat. Es ist solch eine große Gnade, dass wir als königliche Priesterschaft vor Gott treten und ihn anbeten dürfen. Das ist das Werk Jesu Christi durch seine Hingabe am Kreuz. Darum wird er wiederkommen, um sein angefangenes Erlösungswerk zu vollenden, indem wir vollkommen von den Sünden erlöst sind und auch als Könige und Priester tatsächlich fungieren können. Darum warten wir auf sein Wiederkommen.

Gebet: Herr Jesus, du wirst sicher wiederkommen. Darum hilf uns, auf dein Wiederkommen zu warten und unsere Hoffnung bis zum Ende festzuhalten.

Ein Wort: Jesus wird wiederkommen

Freitag, 20. März 2015

Dezember 28

Siehe, ich komme bald

Offenbarung 22,6-21 (7)

„Siehe, ich komme bald. Selig ist, der die Worte der Weissagung in diesem Buch bewahrt.“

Die Verheißungen der Offenbarung sind absolut zuverlässig. Gottes treuer Zeuge Johannes hat sie selbst gesehen und gehört und verbürgt sich für sein Zeugnis. Anders als die Verheißungen im Buch Daniel soll die Offenbarung nicht versiegelt, sondern der ganzen Gemeinde zugänglich gemacht werden, sodass die Gläubigen daraus Trost und Hoffnung schöpfen und sich auf die Wiederkunft Jesu vorbereiten können. Wer seine Kleider gewaschen hat durch die Buße und den Glauben an Jesus, der bekommt Anteil am Baum des Lebens und freien Zutritt zum neuen Jerusalem. Wir sollen Gottes Worte bewahren und weder etwas hinzufügen noch wegnehmen. Der Morgenstern ist das Symbol der Herrschaft. Jesus ist der helle Morgenstern, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende, die Wurzel und das Geschlecht Davids. Seine Wiederkunft ist nahe und gewiss. Er lädt uns ein zum Wasser des Lebens. Im Blick auf seine Wiederkunft sollen wir leben. Am Ende der heiligen Schrift bleibt uns nur zu sagen: Amen, ja komm, Herr Jesus!

Gebet: Herr, du wirst wiederkommen und dein Reich aufrichten. Ich warte auf dich und bewahre dein Wort.

Ein Wort: Bewahre Gottes Wort!

Donnerstag, 19. März 2015

Dezember 28

Die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie

Offenbarung 21,9-22,5 (21,23)

„Und die Stadt bedarf keiner Sonne noch des Mondes, dass sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm.“

Einer der sieben Engel, die die Schalen des Zornes ausgegossen hatte, führte Johannes auf einen hohen Berg, um ihm das neue Jerusalem zu zeigen. Die Stadt strahlt die Herrlichkeit Gottes aus. Ihre Grundsteine sind Edelsteine, die Tore aus ganzen Perlen und sie selbst aus reinem Gold. Sie hat die vollkommene Form eines Würfels von kosmischen Ausmaßen. Die Längenangabe von 12000 Stadien (=2400 km) hat symbolische Bedeutung: 12 steht für das Volk Gottes, 1000 für ein riesiges Ausmaß. Die Namen der 12 Stämme Israels und der zwölf Apostel prägen das Aussehen der Stadt. Das neue Jerusalem braucht keinen Tempel mehr, weil Gott selbst in ihr wohnen wird. Sie braucht auch keine Sonne und keinen Mond, weil sie von der Herrlichkeit Gottes und des Lammes erleuchtet wird. Von ihrem Thron geht ein Strom lebendigen Wassers aus, das allen geistlichen Durst der Menschen stillt. Am Ufer des Stromes stehen Bäume des Lebens, zu denen alle Menschen wieder Zugang haben. In dieser herrlichen Stadt werden alle leben, die im Lebensbuch des Lammes verzeichnet sind. Ihre Gemeinschaft wird nicht mehr durch die Sünde getrübt. Sie werden Gottes Angesicht allezeit sehen.

Gebet: Herr, danke für die herrliche Vision des neuen Jerusalem. Lass mich mit dieser Hoffnung heute leben.

Ein Wort: Wir hoffen auf das neue Jerusalem

Mittwoch, 18. März 2015

Dezember 28

Die Hütte Gottes bei den Menschen

Offenbarung 21,1-8 (3)

„Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein.“

Wenn Gott sein Gericht vollendet hat, lässt er einen neuen Himmel und eine neue Erde an die Stelle der alten Welt treten. Mittelpunkt dieser neuen Schöpfung ist das neue Jerusalem, das von Gott aus dem Himmel herabkommen wird wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. In der neuen Welt wird es Tränen, Tod, Leid, Geschrei und Schmerz als Merkmale der gefallenen Schöpfung nicht mehr geben. Stattdessen werden die Menschen in der unmittelbaren Gegenwart Gottes leben. Gott selbst wohnt unter ihnen. Damit wird das Paradies wiederhergestellt. Die Hütte Gottes ist ein Hinweis auf die Stiftshütte, wo Gott auch inmitten seines Volkes persönlich anwesend war. Das höchste Glück der Menschen besteht darin, dass ihre Gemeinschaft mit Gott wiederhergestellt wird. Gott stillt allen Durst unserer Seele. Er macht alles neu. Seine Zusage ist gültig, weil er der Anfang und das Ende, das A und O der Schöpfung ist. Sie gilt für alle, die (die Versuchung des Satans) überwinden. Für die anderen, allen voran die Feigen und Ungläubigen, bleibt nur der zweite Tod.

Gebet: Herr, lass mich ein überwindendes Leben führen und mit der Hoffnung auf deine neue Welt in deiner Gegenwart leben.

Ein Wort: Gott wird bei uns wohnen

Dienstag, 17. März 2015

Dezember 28

Das Buch des Lebens

Offenbarung 20,7-15 (12)

„Und ich sah die Toten, Groß und Klein, stehen vor dem Thron, und Bücher wurden aufgetan. Und ein anderes Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens.“

Am Ende des tausendjährigen Reiches wird der Satan für eine kurze Zeit wieder aus dem Abgrund losgelassen, um die Völker an den vier Enden der Erde zu verführen. Ein letztes Mal versammelt er sein Heer, um gegen die geliebte Stadt, das heißt gegen die Gemeinde der Gläubigen zu kämpfen. Doch es ist nur ein kurzes Aufbäumen, dann werden seine Anhänger von einem Feuer vom Himmel verzehrt. Dann wird er selbst in den feurigen Pfuhl geworfen, wo schon das Tier und der falsche Prophet sind. Nun ist die Zeit gekommen, wo endgültig alle Menschen vor Gottes Thron erscheinen müssen. Gottes Herrlichkeit konnten sogar Himmel und Erde nicht ertragen. Der Tod und das Meer mussten die Toten herausgeben, die nun nach ihren Werken gerichtet wurden, wie sie in den Büchern aufgezeichnet sind. Entscheidend ist aber, ob ihr Name in einem anderen Buch steht, dem Buch des Lebens. Wer nicht im Buch des Lebens steht, muss den zweiten Tod erleiden und wird in die feurige Hölle geworfen. Letztendlich entscheidet unser Glaube an Jesus darüber, ob wir im Buch des Lebens stehen und wo wir die Ewigkeit verbringen werden.

Gebet: Herr, danke für Jesus, durch den mein Name im Buch des Lebens geschrieben steht.

Ein Wort: Steht dein Name auch im Buch des Lebens?

Montag, 16. März 2015

Dezember 28

Über diese hat der zweite Tod keine Macht

Offenbarung 20,1-6 (6)

„Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.“

Johannes sah einen Engel vom Himmel herab fahren, der den Schlüssel zum Abgrund und eine große Kette in der Hand hatte. Seine Aufgabe besteht darin, den Drachen, das heißt den Teufel, für 1000 Jahre zu fesseln und in den Abgrund zu sperren, sodass er in dieser Zeit die Menschen nicht mehr verführen kann. Nun wurde das Gericht gehalten. Diejenigen, die um des Zeugnisses von Jesus und um des Wortes Gottes willen getötet worden waren und das Tier nicht angebetet hatten, wurden lebendig und erhielten das Privileg, mit Christus 1000 Jahre zu herrschen. Sie werden Priester Gottes und Christi sein. Auch der zweite, der endgültige Tod würde über sie keine Macht haben. Dies ist die Erfüllung der Verheißung, dass diejenigen, die mit Christus leiden, auch mit ihm zur Herrlichkeit erhoben werden. Wer sich in dieser Welt als treu bewährt hat, der erhält in Gottes Reich eine größere Aufgabe und Verantwortung, wie es auch im Gleichnis von den anvertrauten Pfunden (Mt 25; Lk 19) angedeutet wird. Wenn wir zu jeder Zeit auf Jesu Seite stehen, hat der Tod keine Macht mehr über uns.

Gebet: Herr, ich will mich vor dir als treu erweisen, sodass ich den Tod überwinden und mit Christus herrschen kann.

Ein Wort: Sie werden lebendig und regieren mit Christus

Sonntag, 15. März 2015

Dezember 28

Treu und wahrhaftig

Offenbarung 19,11-21 (11)

„Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Recht und Gerechtigkeit.“

Hier wird das letzte Gericht über die bösen Mächte der Erde beschrieben. Christus, der seiner Gemeinde gegenüber als liebevoller Bräutigam beschrieben wurde, erscheint hier wie ein siegreicher Feldherr, als Reiter auf einem weißen Pferd. Er kämpft nicht mit Gewalt, wie die irdischen Herrscher, sondern mit Recht und Gerechtigkeit. Sein Name, das heißt sein Wesen, ist Treu und Wahrhaftig. Seine Augen sind wie Feuerflammen, sodass seinem Gericht nichts entgehen wird. Die vielen Kronen auf seinem Haupt zeigen seine überlegene Herrschaft. Seinen Namen kennt niemand außer er selbst, denn er ist unvergleichlich und unbeschreiblich. Außer Treu und Wahrhaftig werden hier aber noch zwei weitere Namen genannt: erstens ist Jesus das Wort Gottes, wie bereits in Johannes 1 beschrieben. Zweitens ist Jesus der König aller Könige und Herr aller Herren, wie wir bereits in Kapitel 17 erfahren haben. Sein Gewand ist mit Blut getränkt und er tritt die Kelter als Zeichen des Gerichtes. Er führt das Heer des Himmels an. Seinem Gericht kann niemand entgehen. Vor allem richtet es sich gegen das Tier und den falschen Propheten, die lebendig in das brennende Höllenfeuer geworfen wurden.

Gebet: Herr, du bist treu und wahrhaftig. Danke, dass Jesus der Sieger über alle dunklen Mächte ist.

Ein Wort: Jesus ist treu, wahrhaftig und gerecht

Samstag, 14. März 2015

Dezember 28

Die Hochzeit des Lammes ist gekommen

Offenbarung 19,1-10 (7)

„Lasst uns freuen und fröhlich sein und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich bereitet.“

Johannes hörte ein himmlisches Triumphlied, das Gott dafür preist, die götzendienerische Stadt gerichtet zu haben. Die vierundzwanzig Ältesten und die vier Gestalten, die wir aus Kapitel 4 kennen, stimmen in den Lobpreis mit ein. Das Gericht Gottes hat den Weg freigemacht für die Wiederkunft Christi und die Errichtung des ewigen Reiches Gottes. Dies wird durch das Bild einer Hochzeit dargestellt. Jesus ist der Bräutigam, die Gemeinde die Braut. Damals war es üblich, dass der Bräutigam die Braut in ihrem Elternhaus abholt und mit ihr in einer fröhlichen Prozession zum Festsaal zog. So wird es auch sein, wenn Jesus wiederkommt und sich mit seiner Gemeinde vereinigt. Die Braut ist hier mit schönen reinen Leinen geschmückt, das für die Gerechtigkeit der Heiligen steht. Diese Gerechtigkeit kommt nicht aus ihnen selbst, sondern aus dem Glauben an Jesus, den sie durch alle Anfechtungen hindurch festgehalten haben. In Kapitel 7 haben wir erfahren, dass die Gerechten ihre Kleider im Blut des Lammes gereinigt haben. Wahrhaft glücklich und selig ist derjenige, der zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen und für immer in die Gemeinschaft mit Jesus eingeladen ist.

Gebet: Herr, durch das Blut Jesu bin ich gereinigt. Ich warte auf deine Wiederkunft.

Ein Wort: Freue dich auf die Hochzeit des Lammes

Freitag, 13. März 2015

Dezember 28

Geht hinaus aus ihr

Offenbarung 18,1-24 (4)

„Und ich hörte eine andre Stimme vom Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein Volk, dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen!“

Johannes sah einen anderen Engel mit großer Macht vom Himmel hernieder fahren, der die Erde mit seinem Glanz erleuchtete. Er verkündete den Fall der götzendienerischen Stadt. Sie war voller Reichtum und Einfluss auf alle Völker, doch ihre Zerstörung sollte so gründlich sein, dass nur noch eine Stätte des Grauens übrigblieb. Das Volk Gottes sollte aus ihr herausgehen, um nicht an ihren Sünden teilzunehmen und mit ihr zusammen gerichtet zu werden. Der Einfluss der Welt mit ihrem Reichtum und ihrer Macht ist verführerisch, doch wir sollen uns rechtzeitig von ihr trennen, um nicht mit ihr dem Gericht zu verfallen. Noch brüstet sich die Stadt, eine Königin zu sein, doch im gleichen Maße, wie sie die Herrlichkeit genossen hatte, sollte sie nun Tod, Leid und Hunger erfahren und durch das Feuer des Gerichtes zerstört werden. Alle Fröhlichkeit wird ihr genommen werden. Die Könige, Kaufleute und Seefahrer werden die Zerstörung der Stadt beklagen. Sie können nun keinen Handel mehr mit ihr treiben und keinen Gewinn mehr aus ihr ziehen. Mehrfach wird betont, dass der Untergang der Stadt plötzlich kommen wird. Die Gläubigen dürfen sich darüber freuen, denn Gott hat sie um ihretwillen gerichtet.

Gebet: Herr, schenke mir Entschlossenheit, mich von dem Einfluss der Welt zu trennen.

Ein Wort: Geht hinaus aus ihr, mein Volk!

Donnerstag, 12. März 2015

Dezember 28

Der Herr aller Herren

Offenbarung 17,1-18 (14)

„Die werden gegen das Lamm kämpfen und das Lamm wird sie überwinden, denn es ist der Herr aller Herren und der König aller Könige, und die mit ihm sind, sind die Berufenen und Auserwählten und Gläubigen.“

Kapitel 17,1-20,15 zeigen in verschiedenen Bildern Gottes Gericht über die zuvor geschilderten Mächte des Bösen. Einer von den sieben Engeln mit den Schalen offenbarte Johannes das Gericht über die große Hure Babylon, das Sinnbild der weltlichen Macht. Als Gegenbild zu der Frau, die Gottes Volk in Kapitel 12 symbolisiert, wird sie hier als Frau auf einem scharlachroten Tier dargestellt. Es handelt sich um dasselbe Tier, das bereits in Kapitel 13 erwähnt wird. Der Schmuck der Frau zeigt ihre prunkvolle, aber falsche Religion. Sie berauscht sich an dem Blut der Gläubigen. Der Engel ließ Johannes auf die zukünftige Geschichte vorausblicken. Das Tier wird wieder aus dem Abgrund aufsteigen, aber nur, um in die Verdammnis zu fahren. Sieben Könige beschreiben eine Herrscherfolge, deren Abschluss das Tier bildet. Zehn Könige sind mit ihm verbündet und geben ihre Kraft und Macht dem Tier, um gegen das Lamm zu kämpfen. Doch ihre Macht ist auf eine kurze Zeit begrenzt. Das Lamm wird sie überwinden, denn es ist der Herr aller Herren und der König aller Könige. Wir dürfen immer auf den endgültigen Sieg Jesu vertrauen.

Gebet: Herr, lass mich auf deinen Sieg vertrauen und dem Druck der weltlichen Mächte nicht nachgeben.

Ein Wort: Vertraue auf den Sieg des Lammes!

Bibeltext online



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Oktober 2019
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September 2019
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Das Tägliche Brot umfasst für jeden Tag im Jahr eine Bibelpassage. Es hilft uns jeden Morgen mit Gott Gemeinschaft zu haben, und gibt uns die Kraft, die wir benötigen, um den Alltag zu meistern und die Aufgabe, die Gott uns anvertraut hat, zu erfüllen.