Tägliches Brot Gottes Wort jeden Tag – Aktuell mit Lutherbibel 2017
Browsing all posts in: Offenbarung

Donnerstag, 18. April 2019

März 18

Die Seelen schreien

Offenbarung 6,1-17 (10)

„Und sie schrien mit lauter Stimme: Herr, du Heiliger und Wahrhaftiger, wie lange richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?“

Johannes sah, dass das Lamm begann, die sieben Siegel eins nach dem anderen aufzutun. Jedes Mal geschah eine Katastrophe in der Welt wie Krieg, Hunger, Pest und Tod. Als das fünfte Siegel aufgetan wurde, sah Johannes unten am Altar die Seelen derer, die umgebracht worden waren um des Wortes Gottes und um ihres Zeugnisses willen. Diese Märtyrer schrien zum Herrn: „Wie lange richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?“ Sie schreien nach einer vollen Durchsetzung von Wahrheit und Wahrhaftigkeit, von Recht und Gerechtigkeit. Wie Jesus zum Übeltäter verurteilt und gekreuzigt wurde, so sind sie von den weltlichen Gerichten ungerechterweise zu übelsten Menschen verurteilt und getötet worden. Es waren falsche Zeugen, feige Richter und stumpfsinnige Zuschauer. Die gerechten Christen vergossen Blut wie Wasser. Darum erheben die Märtyrer Einspruch und verlangen eine Wiederaufnahme zum gerechten Gericht. Wie reagierte der Herr darauf? Er gab ihnen einem jeden ein weißes Gewand. Dann gab er ihnen seine Zusage, in Kürze ihre Feinde zu rächen. Denn es müssen noch einige Märtyrer dazu kommen. Bis dann sollten sie noch ruhen. Gott wird für seine Gerechten richten, denn er ist ein wahrhaftiger Gott.

Gebet: Herr Jesus, du richtest die Ungerechten, aber du belohnst deine gerechten Zeugen.

Ein Wort: Wie lange sollen wir noch warten?

Mittwoch, 17. April 2019

März 18

Denn du bist geschlachtet

Offenbarung 5,1-14 (9)

„und sie sangen ein neues Lied: Du bist würdig, zu nehmen das Buch und aufzutun seine Siegel; denn du bist geschlachtet und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erkauft aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen“

Johannes sah in der rechten Hand Gottes eine Buchrolle, siebenmal versiegelt. Der Inhalt des Buches ist so geheim, dass kein Unbefugter es öffnen kann. Selbst ein starker Engel kann es nicht öffnen. Er rief mit großer Stimme: „Wer ist würdig, das Buch aufzutun und seine Siegel zu brechen?“ Wer ist würdig dazu? Niemand, weder im Himmel noch auf Erden noch unter der Erde, ist würdig. Aber Johannes sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet. Und es kam und nahm das Buch aus der rechten Hand Gottes. Es ist dasselbe Lamm, von dem Johannes der Täufer früher bezeugt hat: „Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!“ (Joh 1,29) Das Lamm Jesus wurde für uns geschlachtet. Darin liegt seine Würde, das versiegelte Buch zu nehmen und zu öffnen. Jesus ist würdig, weil er mit seinem Blut Menschen für Gott erkauft hat aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen. Und er hat sie unserem Gott zu Königen und Priestern gemacht. Das alles geschieht nur deshalb, weil Jesus für uns geschlachtet worden ist. Dieses Prinzip gilt auch jetzt für uns.

Gebet: Herr Jesus, du bist für mich wie ein Lamm geschlachtet. Das ist meine ewige Dankbarkeit.

Ein Wort: Dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis!

Dienstag, 16. April 2019

März 18

Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr!

Offenbarung 4,1-11 (11)

„Herr, unser Gott, du bist würdig, zu nehmen Preis und Ehre und Kraft; denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen waren sie und wurden sie geschaffen.“

Johannes tat sich eine Tür im Himmel auf. Und er hörte eine Stimme, die ihn in den Himmel einlud. Als er durch die Himmelstür trat, sah er im Himmel einen Thron und darauf Gott. Er vergleicht Gott mit dem Aufblitzen von Edelsteinen, erwähnt aber niemals eine bestimmte Form. Und um den Thron waren vierundzwanzig Throne und auf den Thronen saßen vierundzwanzig Älteste, mit weißen Kleidern angetan, und hatten auf ihren Häuptern goldene Kronen. Sie repräsentieren die gesamte Kirche. Sie beten Gott unaufhörlich an und preisen ihn. Und in der Mitte am Thron und um den Thron waren vier himmlische Gestalten, voller Augen vorn und hinten. Jede der vier Gestalten hat vier Angesichter – die Angesichter eines Löwen, eines Stiers, eines Menschen und eines Adlers. Diese symbolisieren die gesamte Schöpfungsnatur. Sie sangen den ununterbrochenen Lobgesang und sprachen: „Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allmächtige, der da war und der da ist und der da kommt.“ In ihrem Lobgesang wird Gott unter drei Aspekten gepriesen. Gott ist heilig. Gott ist allmächtig. Gott ist ewig. Darum ist unser Gott würdig, zu nehmen Preis und Ehre und Kraft. Darum sollen wir uns ganz in den Willen Gottes ergeben. Wer bei Gott einen Platz hat, der ist selig.

Gebet: Du, großer Gott, du bist würdig, unseren Lob zu nehmen. Hilf uns, dich wahrzunehmen und zu preisen.

Ein Wort: Heilig, heilig ist Gott der Herr!

Montag, 15. April 2019

März 18

An die Gemeinde in Laodizea

Offenbarung 3,14-22 (15)

„Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist. Ach, dass du kalt oder warm wärest!“

Mit dem Beginn des Briefes stellt sich der Herr Jesus als das Amen, der treue und wahrhaftige Zeuge und der Anfang der Schöpfung Gottes vor. Alle Dinge sind durch Jesus Christus geschaffen, und er ist dazu der wahrhaftige Zeuge, dessen Aussagen wahr sind. Dieser Herr beurteilt die Gemeinde Laodizea, dass sie weder kalt noch warm ist. Das bedeutet, dass sie etwas so Ekelerregendes, zum Erbrechen Reizendes an sich hat, dass der wahrhaftige Herr sie aus seinem Munde ausspeien wird. Die Frage ist, warum diese Gemeinde so weit dem Herrn widerlich geworden ist. Der auferstandene Christus sagt zu ihnen: „Du sprichst: Ich bin reich und habe mehr als genug und brauche nichts!“ (17a) In der Tat war Laodizea eine wohlhabende Stadt mit viel materiellem Überfluss. Wegen des weltlichen Wohlstands ist die Sache Gottes auch selbst für die Christen gleichgültig geworden. Was sollen wir tun, damit wir nicht vom Herrn verworfen werden müssen? Wir sollen für unsere lauwarme Haltung Buße tun und eifrig sein, indem wir vom Herrn Gold, weiße Kleider und Augensalbe kaufen. Wenn wir uns teure weltliche Güter kaufen, warum nicht auch geistliche Güter? Der Herr hat dich immer noch lieb. Er steht vor der Tür und klopft an. Wenn du seine Stimme hörst und die Tür öffnest, wird er zu dir hineingehen und dich erneuern.

Gebet: Herr Jesus, ich tue Buße für meine lauwarme Haltung. Hilf mir, für deine Sache eifrig zu sein.

Ein Wort: So sei nun eifrig und tue Buße!

Samstag, 13. April 2019

März 18

An die Gemeinde in Philadelphia

Offenbarung 3,7-13 (8)

„Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan, die niemand zuschließen kann; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.“

Der auferstandene Christus erkennt die Werke der Christen in der Gemeinde zu Philadelphia an. Denn sie haben eine kleine Kraft, dennoch haben sie das Wort Jesu Christi bewahrt und seinen Namen nicht verleugnet. Darum spricht der Herr davon, dass er vor die Stadt eine offene Tür gesetzt habe. Jetzt bietet sich eine Chance zu missionarischer Tätigkeit, dass mehr Menschen zu Christus kommen können. Wenn der Herr die Tür aufgetan hat, kann niemand sie zuschließen. So werden mehr Menschen in die Gemeinde kommen und Jesus Christus annehmen und vor ihm niederknien. Wir wünschen uns und beten dafür, dass Gott uns solch eine Tür öffnet. Wann geschieht das? Die Christen in Philadelphia haben bereits in der Zeit, in der sie eine kleine Kraft haben, das Wort Gottes bewahrt und verkündigt. Der Herr erkennt ihre Werke an. Darum ist es wichtig, dass wir trotz unserer kleinen Kraft das Wort Gottes bewahren und verkündigen sollen. Der Herr gibt uns seine Zusage und weitere Ermahnungen: „Siehe, ich komme bald; halte, was du hast, dass niemand deine Krone nehme!“ (11) Der Herr Jesus kommt bald. Wir sollen erkennen, wie kostbar unsere Krone für uns ist.

Gebet: Herr Jesus, ich will in meiner kleinen Kraft treu sein, dein Wort behalten und meine Krone bewahren.

Ein Wort: Kämpfe, dass niemand deine Krone nehme!

Freitag, 12. April 2019

März 18

An die Gemeinde in Sardes

Offenbarung 3,1-6 (1b.2)

„Ich kenne deine Werke: Du hast den Namen, dass du lebst, und bist tot. Werde wach und stärke das andre, das schon sterben wollte, denn ich habe deine Werke nicht als vollkommen befunden vor meinem Gott.“

In der Gemeinde Sardes hört man weder von Zerreißproben des Satans noch von Märtyrertod. Warum bleibt der Satan so ruhig? Weil die Gemeinde schon geistlich tot ist. Bei solchen Gemeinden lohnt es sich selbst für den Satan nicht mehr, gegen sie zu kämpfen. „Du hast den Namen, dass du lebst, und bist tot.“ Wo Sündentod ist, gibt es keinen Märtyrertot. Sicherlich tun die Christen in der Gemeinde etwas Christliches und sind zufrieden damit. Aber sie sind falsch aktiv, falsch fromm und falsch treu. Sie sind geistlich tot und geistlich im Schlaf. Die Gemeinde ist zu einem Schlafsaal geworden. Als Folge werden sie alle sterben. Was müssen sie tun, um wieder lebendig werden zu können? Sie müssen den Weckruf des Herrn „Werde wach!“ hören. Wie kann man vom geistlichen Schlaf aufwachen? Dazu gibt der Herr eine klare Anweisung im Vers 3: „So denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und halte es fest und tue Buße!“ Es muss für jeden Christen einen Bekehrungsmoment gegeben haben, wo er oder sie das Wort Gottes empfangen hat, sei es durch die Missionspredigt oder durch das Bibelstudium. Daran sollen sie denken, festhalten und Buße tun. So werden sie wach. Dann sollen sie andere Christen stärken, die so resigniert sind, dass sie sterben wollen.

Gebet: Herr Jesus, hilf mir, wach zu werden.

Ein Wort: Willst du doch im Buch des Lebens bleiben?

Donnerstag, 11. April 2019

März 18

An die Gemeinde in Thyatira

Offenbarung 2,18-29 (20)

„Aber ich habe gegen dich, dass du Isebel duldest, die Frau, die sagt, sie sei eine Prophetin, und lehrt und verführt meine Knechte, Hurerei zu treiben und Götzenopfer zu essen.“

Die Christen in der Gemeinde Thyatira haben sich sehr bemüht, ihr Glaubensleben gut zu führen. Der Herr Jesus erkennt das an und sagt: „Ich kenne deine Werke und deine Liebe und deinen Glauben und deinen Dienst und deine Geduld und weiß, dass du je länger je mehr tust.“ (19) Es ist großartig, dass sie tätige Bruderliebe haben und Jesus bezeugen. Vor den menschlichen Augen sind sie tadellose Christen. Aber der Herr Jesus hat Augen wie Feuerflammen und kann Menschen bis zu ihren Gefühlen und Gedanken durchschauen. Dieser Herr sagt zu ihnen: „Aber ich habe gegen dich“. Wie traurig ist es, wenn Jesus zu uns sagen würde: „Aber ich habe gegen dich.“ Was ist der Grund dafür? Die Ursache liegt darin, „dass du Isebel duldest“, die lehrt und verführt die Christen, Hurerei zu treiben und Götzenopfer zu essen. Das heißt, dass du die Sünde der Unzucht duldest und sogar heimlich genießest. Isebel verführt dich sogar dahin, dass man die Tiefen des Satans erkennen solle. Darunter versteht man, dass man sogar die tabuisierten Sünden ausprobieren und schmecken soll. Wenn du so etwas tust, ist der Herr Jesus gegen dich. Wenn du aber Buße tust und überwindest, will er dir Macht über Heiden geben.

Gebet: Herr Jesus, du hast meine Sünde in mir gesehen. Hilf mir, mich von meinen sündigen Werken zu bekehren.

Ein Wort: Dulde keine Isebel!

Mittwoch, 10. April 2019

März 18

An die Gemeinde in Pergamon

Offenbarung 2,12-17 (14)

„Weniges aber habe ich gegen dich: Du hast Leute dort, die sich an die Lehre Bileams halten, der den Balak lehrte, ein Ärgernis aufzurichten vor den Israeliten, vom Götzenopfer zu essen und Hurerei zu treiben.“

Zur Gemeinde in Pergamon spricht der Herr, der das scharfe, zweischneidige Schwert hat. Jesus will gegen seine Feinde kämpfen und sie vernichten. Wer sind die Feinde Jesu Christi? Die Christen wohnen dort, wo der Thron des Satans ist. Der Satan schnaubt, um die treuen Zeugen Jesu Christi zu vernichten. Er hat bereits den treuen Zeugen Antipas getötet. Der Herr Jesus wird mit dem Schwert seine Feinde vernichten. Zuvor will er seine Gemeinde reinigen. Denn die Christen in der Gemeinde halten sich an die Lehre Bileams bzw. an die Lehre der Nikolaiten. Bileam lehrte den moabitischen König Balak, wie man die invasierenden Israeliten vernichten könnte. Er sollte die Israeliten dazu verführen, vom Götzenopfer zu essen und Hurerei zu treiben. Auf diese Weise würden sie dann ihre Identität und ihre Mission verlieren. In gleicher Weise müssen auch die Nikolaiten die Christen in der Gemeinde verführt haben, Jesu Wort nicht zu bezeugen und Kompromisse mit der Welt einzugehen. Was sagt der Herr dazu? „Tue Buße; wenn aber nicht, so werde ich bald über dich kommen und gegen sie streiten mit dem Schwert meines Mundes.“

Gebet: Herr Jesus, hilf uns, die Versuchung, uns auf kluge Weise an die Welt anzupassen, zu überwinden.

Ein Wort: Willst du den weißen Stein haben?

Dienstag, 9. April 2019

März 18

An die Gemeinde in Smyrna

Offenbarung 2,8-11 (10)

„Fürchte dich nicht vor dem, was du leiden wirst! Siehe, der Teufel wird einige von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr versucht werdet, und ihr werdet in Bedrängnis sein zehn Tage. Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.“

In der Stadt Smyrna befanden sich zahlreiche Tempel, Zeus, Apollo, Aphrodite und Asklepios zu Ehren gewidmet. In solch einer Umgebung ist es für die Christen nicht leicht, ihre Treue an den Herrn zu bewahren. Außerdem werden die Christen auf vielerlei Weise versucht, sei es durch Gefängnis oder Bedrängnis. Sie leiden vor allem wegen der Armut bittere Not. Wie schwer ist es für die Christen, unter solchen Bedingungen doch getreu zu sein! Der Herr stellt sich aber vor: „Das sagt der Erste und der Letzte, der tot war und ist lebendig geworden.“ Christus ist der Erste und der Letzte. Er kennt unseren Anfang und auch unser Ende. Christus war tot und ist lebendig geworden. Er hat das schlimmste im Leben durchgemacht und überwunden. Darum verlangt der auferstandene Christus von den Seinen, dass sie ihm getreu bis in den Tod sein sollen. Dann wird er sie belohnen. In diesem Abschnitt ist von zwei Belohnungen die Rede. Da ist einmal die Krone des Lebens. Das Leben wird von Freude und Sieg erfüllt. Eine weitere Belohnung ist kein Leid des zweiten Todes. Der Herr belohnt uns reichlich. Polykarp, der Bischof von Smyrna, nahm Jesu Wort ernst und erlitt am 23.2.155 den Märtyrertod. Gebet: Herr Jesus, hilf mir, bis an den Tod getreu zu sein, damit ich die Krone des Lebens empfange.

Ein Wort: Sei getreu bis an den Tod!

Montag, 8. April 2019

März 18

Der Brief an die Gemeinde in Ephesus

Offenbarung 2,1-7 (4.5a)

„Aber ich habe gegen dich, dass du deine erste Liebe verlassen hast. Denke nun daran, aus welcher Höhe du gefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke!“

Es beginnen nun die sieben Sendschreiben an die repräsentativen Gemeinden. In jedem Brief erwähnt der auferstandene Herr Jesus unsichtbare schleichende Gefahren der Gemeinde, damit diese überwunden werden sollen. Hierdurch können wir auch unsere Probleme erkennen und sie gelöst bekommen. Hier geht es um das erste Schreiben des Herrn an die Gemeinde in Ephesus. Der Herr erkennt ihre Werke in Mühsal und Geduld an. Es ist großartig, dass die Gemeindeglieder um Jesu willen Lasten tragen und unter Mühen viele anfallende Gemeindearbeiten erledigen. Aber die Gemeindeglieder haben keine Freude in ihrem Glaubensleben. Manche von ihnen sind sogar so erschöpft, dass sie in ihrem Glaubensleben fast am Ende sind. Was ist Problem? Nach Jesu Ansicht fehlt ihnen eines: „Aber ich habe gegen dich, dass du deine erste Liebe verlassen hast.“ Die erste Liebe ist anders als die zweite oder dritte Liebe. Die erste Liebe ist kein Pflichtgefühl, sondern die Begeisterung über Jesus selbst und seine Liebe zu uns. Wer in der ersten Liebe zu Jesus ist, der liebt Jesus und tut alles aus Liebe, nicht aus Pflicht. Wer Jesus liebt, der weidet mit Freude seine Schafe. Daraus entstehen die ersten Werke.

Gebet: Lieber Jesus, ich muss bekennen, dass ich im Laufe der Zeit die erste Liebe verlassen habe. Ich tue Buße und will die ersten Werke tun.

Ein Wort: Aus der ersten Liebe die ersten Werke tun

Samstag, 6. April 2019

März 18

Die Erscheinung Jesu Christi

Offenbarung 1,9-20 (16)

„und er hat sieben Sterne in seiner rechten Hand, und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht leuchtete, wie die Sonne scheint in ihrer Macht.“

Johannes war ein Gefangener auf der Insel Patmos. Aber er wurde vom Geist ergriffen und konnte die Herrlichkeit Jesu Christi sehen. Das besagt, dass der Heilige Geist inmitten unserer Leiden doch mächtig wirken und die Herrlichkeit Jesu Christi offenbaren kann. Wie sah der auferstandene Jesus aus, den Johannes in der Offenbarung sah? Sein Haupt und sein Haar waren weiß wie weiße Wolle, wie der Schnee. Seine Augen waren wie eine Feuerflamme. Vor ihm kann nichts verborgen sein. Seine Füße waren wie Golderz, das im Ofen glüht. Wo er hintritt, da muss es heilig sein. Seine Stimme war wie großes Wasserrauschen, sodass sich keine andere Stimme gegen ihn behaupten könnte. Und er hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand; die sieben Sterne sind Engel der sieben Gemeinden, das heißt, dass nicht die Gebäude der Gemeinde in seiner Macht stehen, sondern das Wesen der Gemeinde, das die Christen lebendig macht. Die Kinder Gottes befinden sich in der Macht des auferstandenen Jesus; niemand kann ihnen schaden. Und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert. Das symbolisiert die Macht des Wortes Jesu Christi. Und sein Angesicht leuchtete, wie die Sonne scheint in ihrer Macht. Dieser machtvolle Jesus wandelt unter seinen Gemeinden.

Gebet: Herr Jesus, du bist ein mächtiger Gott, der uns vor Tod und Hölle schützt und uns rettet.

Ein Wort: Jesus ist unser großer Gott, unser Retter

Freitag, 5. April 2019

März 18

Siehe, er kommt mit den Wolken

Offenbarung 1,1-8 (7)

„Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Stämme der Erde. Ja, Amen.“

Jesus Christus wird majestätisch zu uns wiederkommen. Das ist der Mittelpunkt der Offenbarung. Die Zeit, wann er wiederkommt, liegt allein in der Allmacht Gottes, der da ist und der da war und der da kommt. Woran hat Jesus das größte Interesse, wenn er wiederkommt? Will er sich an denjenigen rächen, die ihn durchbohrt haben? Sie werden sowieso zugrunde gehen. Jesu Interesse liegt in erster Linie nicht daran, sich an seinen Feinden zu rächen, sondern vielmehr daran, seine Freunde zu segnen. Denn er liebt uns beständig, weil er uns mit seinem Blut von unseren Sünden erlöst hat. Wir Christen sind die neue Schöpfung Jesu Christi, da er uns durch den Heiligen Geist zu Königen und Priestern gemacht hat. Es ist solch eine große Gnade, dass wir als königliche Priesterschaft vor Gott treten und ihn anbeten dürfen. Das ist das Werk Jesu Christi durch seine Hingabe am Kreuz. Darum wird er wiederkommen, um sein angefangenes Erlösungswerk zu vollenden, indem wir vollkommen von den Sünden erlöst sind und auch als Könige und Priester tatsächlich fungieren können. Darum warten wir auf sein Wiederkommen.

Gebet: Herr Jesus, du wirst sicher wiederkommen. Darum hilf uns, auf dein Wiederkommen zu warten und unsere Hoffnung bis zum Ende festzuhalten.

Ein Wort: Jesus wird wiederkommen

Freitag, 20. März 2015

Dezember 28

Siehe, ich komme bald

Offenbarung 22,6-21 (7)

„Siehe, ich komme bald. Selig ist, der die Worte der Weissagung in diesem Buch bewahrt.“

Die Verheißungen der Offenbarung sind absolut zuverlässig. Gottes treuer Zeuge Johannes hat sie selbst gesehen und gehört und verbürgt sich für sein Zeugnis. Anders als die Verheißungen im Buch Daniel soll die Offenbarung nicht versiegelt, sondern der ganzen Gemeinde zugänglich gemacht werden, sodass die Gläubigen daraus Trost und Hoffnung schöpfen und sich auf die Wiederkunft Jesu vorbereiten können. Wer seine Kleider gewaschen hat durch die Buße und den Glauben an Jesus, der bekommt Anteil am Baum des Lebens und freien Zutritt zum neuen Jerusalem. Wir sollen Gottes Worte bewahren und weder etwas hinzufügen noch wegnehmen. Der Morgenstern ist das Symbol der Herrschaft. Jesus ist der helle Morgenstern, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende, die Wurzel und das Geschlecht Davids. Seine Wiederkunft ist nahe und gewiss. Er lädt uns ein zum Wasser des Lebens. Im Blick auf seine Wiederkunft sollen wir leben. Am Ende der heiligen Schrift bleibt uns nur zu sagen: Amen, ja komm, Herr Jesus!

Gebet: Herr, du wirst wiederkommen und dein Reich aufrichten. Ich warte auf dich und bewahre dein Wort.

Ein Wort: Bewahre Gottes Wort!

Donnerstag, 19. März 2015

Dezember 28

Die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie

Offenbarung 21,9-22,5 (21,23)

„Und die Stadt bedarf keiner Sonne noch des Mondes, dass sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm.“

Einer der sieben Engel, die die Schalen des Zornes ausgegossen hatte, führte Johannes auf einen hohen Berg, um ihm das neue Jerusalem zu zeigen. Die Stadt strahlt die Herrlichkeit Gottes aus. Ihre Grundsteine sind Edelsteine, die Tore aus ganzen Perlen und sie selbst aus reinem Gold. Sie hat die vollkommene Form eines Würfels von kosmischen Ausmaßen. Die Längenangabe von 12000 Stadien (=2400 km) hat symbolische Bedeutung: 12 steht für das Volk Gottes, 1000 für ein riesiges Ausmaß. Die Namen der 12 Stämme Israels und der zwölf Apostel prägen das Aussehen der Stadt. Das neue Jerusalem braucht keinen Tempel mehr, weil Gott selbst in ihr wohnen wird. Sie braucht auch keine Sonne und keinen Mond, weil sie von der Herrlichkeit Gottes und des Lammes erleuchtet wird. Von ihrem Thron geht ein Strom lebendigen Wassers aus, das allen geistlichen Durst der Menschen stillt. Am Ufer des Stromes stehen Bäume des Lebens, zu denen alle Menschen wieder Zugang haben. In dieser herrlichen Stadt werden alle leben, die im Lebensbuch des Lammes verzeichnet sind. Ihre Gemeinschaft wird nicht mehr durch die Sünde getrübt. Sie werden Gottes Angesicht allezeit sehen.

Gebet: Herr, danke für die herrliche Vision des neuen Jerusalem. Lass mich mit dieser Hoffnung heute leben.

Ein Wort: Wir hoffen auf das neue Jerusalem

Mittwoch, 18. März 2015

Dezember 28

Die Hütte Gottes bei den Menschen

Offenbarung 21,1-8 (3)

„Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein.“

Wenn Gott sein Gericht vollendet hat, lässt er einen neuen Himmel und eine neue Erde an die Stelle der alten Welt treten. Mittelpunkt dieser neuen Schöpfung ist das neue Jerusalem, das von Gott aus dem Himmel herabkommen wird wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. In der neuen Welt wird es Tränen, Tod, Leid, Geschrei und Schmerz als Merkmale der gefallenen Schöpfung nicht mehr geben. Stattdessen werden die Menschen in der unmittelbaren Gegenwart Gottes leben. Gott selbst wohnt unter ihnen. Damit wird das Paradies wiederhergestellt. Die Hütte Gottes ist ein Hinweis auf die Stiftshütte, wo Gott auch inmitten seines Volkes persönlich anwesend war. Das höchste Glück der Menschen besteht darin, dass ihre Gemeinschaft mit Gott wiederhergestellt wird. Gott stillt allen Durst unserer Seele. Er macht alles neu. Seine Zusage ist gültig, weil er der Anfang und das Ende, das A und O der Schöpfung ist. Sie gilt für alle, die (die Versuchung des Satans) überwinden. Für die anderen, allen voran die Feigen und Ungläubigen, bleibt nur der zweite Tod.

Gebet: Herr, lass mich ein überwindendes Leben führen und mit der Hoffnung auf deine neue Welt in deiner Gegenwart leben.

Ein Wort: Gott wird bei uns wohnen

Dienstag, 17. März 2015

Dezember 28

Das Buch des Lebens

Offenbarung 20,7-15 (12)

„Und ich sah die Toten, Groß und Klein, stehen vor dem Thron, und Bücher wurden aufgetan. Und ein anderes Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens.“

Am Ende des tausendjährigen Reiches wird der Satan für eine kurze Zeit wieder aus dem Abgrund losgelassen, um die Völker an den vier Enden der Erde zu verführen. Ein letztes Mal versammelt er sein Heer, um gegen die geliebte Stadt, das heißt gegen die Gemeinde der Gläubigen zu kämpfen. Doch es ist nur ein kurzes Aufbäumen, dann werden seine Anhänger von einem Feuer vom Himmel verzehrt. Dann wird er selbst in den feurigen Pfuhl geworfen, wo schon das Tier und der falsche Prophet sind. Nun ist die Zeit gekommen, wo endgültig alle Menschen vor Gottes Thron erscheinen müssen. Gottes Herrlichkeit konnten sogar Himmel und Erde nicht ertragen. Der Tod und das Meer mussten die Toten herausgeben, die nun nach ihren Werken gerichtet wurden, wie sie in den Büchern aufgezeichnet sind. Entscheidend ist aber, ob ihr Name in einem anderen Buch steht, dem Buch des Lebens. Wer nicht im Buch des Lebens steht, muss den zweiten Tod erleiden und wird in die feurige Hölle geworfen. Letztendlich entscheidet unser Glaube an Jesus darüber, ob wir im Buch des Lebens stehen und wo wir die Ewigkeit verbringen werden.

Gebet: Herr, danke für Jesus, durch den mein Name im Buch des Lebens geschrieben steht.

Ein Wort: Steht dein Name auch im Buch des Lebens?

Montag, 16. März 2015

Dezember 28

Über diese hat der zweite Tod keine Macht

Offenbarung 20,1-6 (6)

„Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.“

Johannes sah einen Engel vom Himmel herab fahren, der den Schlüssel zum Abgrund und eine große Kette in der Hand hatte. Seine Aufgabe besteht darin, den Drachen, das heißt den Teufel, für 1000 Jahre zu fesseln und in den Abgrund zu sperren, sodass er in dieser Zeit die Menschen nicht mehr verführen kann. Nun wurde das Gericht gehalten. Diejenigen, die um des Zeugnisses von Jesus und um des Wortes Gottes willen getötet worden waren und das Tier nicht angebetet hatten, wurden lebendig und erhielten das Privileg, mit Christus 1000 Jahre zu herrschen. Sie werden Priester Gottes und Christi sein. Auch der zweite, der endgültige Tod würde über sie keine Macht haben. Dies ist die Erfüllung der Verheißung, dass diejenigen, die mit Christus leiden, auch mit ihm zur Herrlichkeit erhoben werden. Wer sich in dieser Welt als treu bewährt hat, der erhält in Gottes Reich eine größere Aufgabe und Verantwortung, wie es auch im Gleichnis von den anvertrauten Pfunden (Mt 25; Lk 19) angedeutet wird. Wenn wir zu jeder Zeit auf Jesu Seite stehen, hat der Tod keine Macht mehr über uns.

Gebet: Herr, ich will mich vor dir als treu erweisen, sodass ich den Tod überwinden und mit Christus herrschen kann.

Ein Wort: Sie werden lebendig und regieren mit Christus

Sonntag, 15. März 2015

Dezember 28

Treu und wahrhaftig

Offenbarung 19,11-21 (11)

„Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Recht und Gerechtigkeit.“

Hier wird das letzte Gericht über die bösen Mächte der Erde beschrieben. Christus, der seiner Gemeinde gegenüber als liebevoller Bräutigam beschrieben wurde, erscheint hier wie ein siegreicher Feldherr, als Reiter auf einem weißen Pferd. Er kämpft nicht mit Gewalt, wie die irdischen Herrscher, sondern mit Recht und Gerechtigkeit. Sein Name, das heißt sein Wesen, ist Treu und Wahrhaftig. Seine Augen sind wie Feuerflammen, sodass seinem Gericht nichts entgehen wird. Die vielen Kronen auf seinem Haupt zeigen seine überlegene Herrschaft. Seinen Namen kennt niemand außer er selbst, denn er ist unvergleichlich und unbeschreiblich. Außer Treu und Wahrhaftig werden hier aber noch zwei weitere Namen genannt: erstens ist Jesus das Wort Gottes, wie bereits in Johannes 1 beschrieben. Zweitens ist Jesus der König aller Könige und Herr aller Herren, wie wir bereits in Kapitel 17 erfahren haben. Sein Gewand ist mit Blut getränkt und er tritt die Kelter als Zeichen des Gerichtes. Er führt das Heer des Himmels an. Seinem Gericht kann niemand entgehen. Vor allem richtet es sich gegen das Tier und den falschen Propheten, die lebendig in das brennende Höllenfeuer geworfen wurden.

Gebet: Herr, du bist treu und wahrhaftig. Danke, dass Jesus der Sieger über alle dunklen Mächte ist.

Ein Wort: Jesus ist treu, wahrhaftig und gerecht

Samstag, 14. März 2015

Dezember 28

Die Hochzeit des Lammes ist gekommen

Offenbarung 19,1-10 (7)

„Lasst uns freuen und fröhlich sein und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich bereitet.“

Johannes hörte ein himmlisches Triumphlied, das Gott dafür preist, die götzendienerische Stadt gerichtet zu haben. Die vierundzwanzig Ältesten und die vier Gestalten, die wir aus Kapitel 4 kennen, stimmen in den Lobpreis mit ein. Das Gericht Gottes hat den Weg freigemacht für die Wiederkunft Christi und die Errichtung des ewigen Reiches Gottes. Dies wird durch das Bild einer Hochzeit dargestellt. Jesus ist der Bräutigam, die Gemeinde die Braut. Damals war es üblich, dass der Bräutigam die Braut in ihrem Elternhaus abholt und mit ihr in einer fröhlichen Prozession zum Festsaal zog. So wird es auch sein, wenn Jesus wiederkommt und sich mit seiner Gemeinde vereinigt. Die Braut ist hier mit schönen reinen Leinen geschmückt, das für die Gerechtigkeit der Heiligen steht. Diese Gerechtigkeit kommt nicht aus ihnen selbst, sondern aus dem Glauben an Jesus, den sie durch alle Anfechtungen hindurch festgehalten haben. In Kapitel 7 haben wir erfahren, dass die Gerechten ihre Kleider im Blut des Lammes gereinigt haben. Wahrhaft glücklich und selig ist derjenige, der zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen und für immer in die Gemeinschaft mit Jesus eingeladen ist.

Gebet: Herr, durch das Blut Jesu bin ich gereinigt. Ich warte auf deine Wiederkunft.

Ein Wort: Freue dich auf die Hochzeit des Lammes

Freitag, 13. März 2015

Dezember 28

Geht hinaus aus ihr

Offenbarung 18,1-24 (4)

„Und ich hörte eine andre Stimme vom Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein Volk, dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen!“

Johannes sah einen anderen Engel mit großer Macht vom Himmel hernieder fahren, der die Erde mit seinem Glanz erleuchtete. Er verkündete den Fall der götzendienerischen Stadt. Sie war voller Reichtum und Einfluss auf alle Völker, doch ihre Zerstörung sollte so gründlich sein, dass nur noch eine Stätte des Grauens übrigblieb. Das Volk Gottes sollte aus ihr herausgehen, um nicht an ihren Sünden teilzunehmen und mit ihr zusammen gerichtet zu werden. Der Einfluss der Welt mit ihrem Reichtum und ihrer Macht ist verführerisch, doch wir sollen uns rechtzeitig von ihr trennen, um nicht mit ihr dem Gericht zu verfallen. Noch brüstet sich die Stadt, eine Königin zu sein, doch im gleichen Maße, wie sie die Herrlichkeit genossen hatte, sollte sie nun Tod, Leid und Hunger erfahren und durch das Feuer des Gerichtes zerstört werden. Alle Fröhlichkeit wird ihr genommen werden. Die Könige, Kaufleute und Seefahrer werden die Zerstörung der Stadt beklagen. Sie können nun keinen Handel mehr mit ihr treiben und keinen Gewinn mehr aus ihr ziehen. Mehrfach wird betont, dass der Untergang der Stadt plötzlich kommen wird. Die Gläubigen dürfen sich darüber freuen, denn Gott hat sie um ihretwillen gerichtet.

Gebet: Herr, schenke mir Entschlossenheit, mich von dem Einfluss der Welt zu trennen.

Ein Wort: Geht hinaus aus ihr, mein Volk!

Donnerstag, 12. März 2015

Dezember 28

Der Herr aller Herren

Offenbarung 17,1-18 (14)

„Die werden gegen das Lamm kämpfen und das Lamm wird sie überwinden, denn es ist der Herr aller Herren und der König aller Könige, und die mit ihm sind, sind die Berufenen und Auserwählten und Gläubigen.“

Kapitel 17,1-20,15 zeigen in verschiedenen Bildern Gottes Gericht über die zuvor geschilderten Mächte des Bösen. Einer von den sieben Engeln mit den Schalen offenbarte Johannes das Gericht über die große Hure Babylon, das Sinnbild der weltlichen Macht. Als Gegenbild zu der Frau, die Gottes Volk in Kapitel 12 symbolisiert, wird sie hier als Frau auf einem scharlachroten Tier dargestellt. Es handelt sich um dasselbe Tier, das bereits in Kapitel 13 erwähnt wird. Der Schmuck der Frau zeigt ihre prunkvolle, aber falsche Religion. Sie berauscht sich an dem Blut der Gläubigen. Der Engel ließ Johannes auf die zukünftige Geschichte vorausblicken. Das Tier wird wieder aus dem Abgrund aufsteigen, aber nur, um in die Verdammnis zu fahren. Sieben Könige beschreiben eine Herrscherfolge, deren Abschluss das Tier bildet. Zehn Könige sind mit ihm verbündet und geben ihre Kraft und Macht dem Tier, um gegen das Lamm zu kämpfen. Doch ihre Macht ist auf eine kurze Zeit begrenzt. Das Lamm wird sie überwinden, denn es ist der Herr aller Herren und der König aller Könige. Wir dürfen immer auf den endgültigen Sieg Jesu vertrauen.

Gebet: Herr, lass mich auf deinen Sieg vertrauen und dem Druck der weltlichen Mächte nicht nachgeben.

Ein Wort: Vertraue auf den Sieg des Lammes!

Bibeltext online



April 2019
WoMoDiMiDoFrSaSo
141234567
15891011121314
1615161718192021
1722232425262728
18293012345

März 2019
WoMoDiMiDoFrSaSo
925262728123
1045678910
1111121314151617
1218192021222324
1325262728293031

Februar 2019
WoMoDiMiDoFrSaSo
528293031123
645678910
711121314151617
818192021222324
925262728123

Das Tägliche Brot umfasst für jeden Tag im Jahr eine Bibelpassage. Es hilft uns jeden Morgen mit Gott Gemeinschaft zu haben, und gibt uns die Kraft, die wir benötigen, um den Alltag zu meistern und die Aufgabe, die Gott uns anvertraut hat, zu erfüllen.