Tägliches Brot Gottes Wort jeden Tag – Aktuell mit Lutherbibel 1984
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Donnerstag, 14. Juni 2018

März 30

Nach dem Befehl des HERRN

4. Mose 9,15-23 (23)

„Denn nach des HERRN Befehl lagerten sie sich, und nach des HERRN Befehl brachen sie auf und beachteten so die Weisung des HERRN, wie er sie durch Mose geboten hatte.“

Seit dem Tage der Aufrichtung der Stiftshütte bedeckte die Wolkensäule die Wohnung. Die Wolke bedeutet, dass Gott gegenwärtig unter seinem Volk war. Der Kern der Stiftshütte war die Bundeslade, das Wort Gottes. Gott war durch sein Wort auch mitten unter seinem Volk. Immer, wenn sich die Wolke von der Stiftshütte erhob, brach das Volk auf, und wenn sie sich niederließ, lagerte das Volk. Auch wenn sich die Wolke bei Nacht erhob, brach das Volk auf. Auf diese Weise lernten sie, jeder die Weisung des Herrn zu beachten oder nach dem Wort Gottes zu leben, denn die Wolke war für jeden sichtbar. Nach dem Wort Gottes zu leben ist nicht immer einfach. Manchmal muss man seine Bequemlichkeit überwinden wie die Israeliten, die auch manchmal in der Nacht aufbrachen. Gottes Wort zu gehorchen heißt aber auch oft, Vertrauen und Geduld zu lernen und auf Gottes Zeit zu warten. Gott erzog Abraham im Glauben und Vertrauen auf sein Wort, indem er ihm erst nach 25 Jahren den verheißenen Sohn gab. Der Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes war und ist die Voraussetzung, um von Gott als ein Königreich von Priestern und heiliges Volk gebraucht werden zu können (2. Mo 19,5.6).

Gebet: Herr, danke, dass du uns trainierst, deinem Wort bei Tag und Nacht zu gehorchen, damit du uns als königliche Priester und heiliges Volk gebrauchen kannst.

Ein Wort: Lebe nach dem Befehl des HERRN!

Mittwoch, 13. Juni 2018

März 30

Das Passa

4. Mose 9,1-14 (2)

„Lass die Israeliten Passa halten zur festgesetzten Zeit;“

Im ersten Monat des zweiten Jahres, also während der in Kapitel 7 beschriebenen Opfer der Fürsten für den Altar, wies Gott Mose an, das Passafest zur festgesetzten Zeit zu halten. Der Termin für das Passafest war allen bekannt, aber offensichtlich hofften einige, dass das Passafest verschoben werden würde. Hatten doch die Israeliten eine anstrengende Zeit hinter sich und gerade erst festlich geopfert. Gott unterband mit dieser vorzeitigen Anweisung, das Fest zur festgesetzten Zeit zu halten, jegliche Spekulation über eine Terminverschiebung. So hielten die Israeliten das erste Passafest nach dem Auszug am vierzehnten Tage des ersten Monats. Jeder der Israeliten sollte sich an die Gnade des Auszugs erinnern. Das Erinnern an die Gnade Gottes und der Dank für seine Gnade ist das Fundament unseres Glaubenslebens. Gottes Ermahnung, das Passafest zur festgesetzten Zeit zu feiern, und der Gehorsam des Volkes lehren uns, dass das Erinnern an Gottes Gnade nichts mit unserer schwankenden Gefühlslage zu tun hat oder unserem vollen Terminkalender. Vielmehr hilft uns der Gehorsam gegenüber Gottes Wort gerade in einer Zeit, in der unser Herz voller Sorgen oder eigener Pläne ist, uns an Gottes Gnade zu erinnern. Danken und Gehorsam gehören zusammen wie Undank und Ungehorsam. Paulus ermahnt uns in 1. Thessalonicher 5,16-18 allezeit fröhlich und dankbar in allen Dingen zu sein.

Gebet: Herr, ich will nicht mehr nach meinem Gefühl oder Terminkalender leben, sondern nach deinem Wort.

Ein Wort: Gehorche zur festgesetzten Zeit!

Dienstag, 12. Juni 2018

März 30

Die Leviten gehören Gott

4. Mose 8,1-26 (14)

„Und sollst so die Leviten absondern von den Israeliten, dass sie mir gehören.“

Aaron wurde angewiesen, die Lampen auf dem Leuchter so aufzusetzen, dass sie alle von dem Leuchter nach vorne schienen. Jesus ist das Licht der Welt (Joh 8,12). Das Öl in den Lampen steht für den Heiligen Geist (Sach 4). Wir sollen durch den Heiligen Geist das Licht Jesu hell von uns weg in die Welt leuchten lassen.

Im nächsten Abschnitt wird die Weihe der Leviten beschrieben. Sie wurden zunächst mit dem Entsühnungswasser (Kap. 19) gereinigt, dann sollten sie sich ihre Haare abscheren und sich ihre Kleider waschen. Die Israeliten sollten ihre Hände auf die Leviten legen, und Aaron sollte die Leviten als Schwingopfer von den Israeliten darbringen. Dabei sollten die Leviten selbst ihre Hände auf den Kopf der Stiere legen, damit ihnen Sühne geschaffen würde. Die Leviten sollten ganz Gott gehören, weil Gott alle Erstgeburt unter den Israeliten gehörte und Gott die Leviten statt aller Erstgeburt nahm. Die Leviten waren nicht nur mit dem Amt an der Stiftshütte beauftragt (Kap. 4), sondern auch mit der Aufgabe, den Israeliten Sühne zu schaffen (19). Die Leviten unter Esra taten dies, indem sie als Bibellehrer arbeiteten, die für das Volk das Buch des Gesetzes klar und verständlich auslegten (Neh 8,7.8). Wir gehören Gott und sind auch als königliche Priesterschaft berufen (1. Petr 2,9) wie die Leviten im Alten Testament.

Gebet: Herr, mein Leben gehört dir, ich möchte es dir ganz weihen und als Bibellehrer fleißig arbeiten.

Ein Wort: Die Leviten gehören Gott

Montag, 11. Juni 2018

März 30

Die Stimme Gottes vom Gnadenthron

4. Mose 7,1-89 (89)

„Und als Mose in die Stiftshütte ging, um mit Ihm zu reden, da hörte er die Stimme zu sich reden von dem Gnadenstuhl, […]; und er redete zu ihm.“

Am ersten Tag des ersten Monats des zweiten Jahres wurde die Stiftshütte aufgerichtet (2. Mo 40,17). Vierzehn Tage später (9,5) feierte das Volk sein erstes Passafest. Zwischen diesen Begebenheiten geschah die in diesem Kapitel beschriebene Weihgabe der Stammesfürsten für den Altar. Das Opfer bestand aus 6 bedeckten Wagen und 12 Rindern. Mose verteilte die Wagen und Rinder an die Gerschoniter und Merariter. Die Kehatiter erhielten nichts, weil sie die heiligen Gegenstände der Stiftshütte auf Schultern tragen mussten. Die Stammesfürsten opferten an zwölf aufeinanderfolgenden Tagen alle die gleichen Opfer für die Einweihung des Altars. Sie opferten Brandopfer, Sündopfer und Dankopfer und Silber und Gold. Die Gesamtzahl der Opfer wird noch einmal aufgeführt (84-88). Am Ende dieser Opfer konnte Mose in die Stiftshütte gehen, um mit Gott zu reden, was vorher nicht möglich gewesen war (2. Mo 40,35). Gott redete zu ihm mit einer Stimme von dem Gnadenstuhl, der auf der Lade über dem Gesetz war. Dies war die Erfüllung der Verheißung aus 2. Mose 25,22. Es war das erste Mal, dass Gott zu Mose vom Gnadenstuhl aus sprach. Ein geistlicher Leiter muss Gottes Stimme vom Gnadenstuhl hören und mit Gott reden. Mit Jesu Tod wurde die ganze Welt zum Gnadenstuhl. Wir können überall zu Gott kommen und seine Stimme hören, wenn wir sie hören wollen.

Gebet: Herr, danke, dass ich deine Stimme hören kann.

Ein Wort: Höre Gottes Stimme vom Gnadenstuhl!

Samstag, 9. Juni 2018

März 30

Der HERR segne und behüte dich

4. Mose 6,1-27 (24-26)

„Der HERR segne dich und behüte dich; der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.“

Dieses Kapitel beschreibt das Gesetz über den Gottgeweihten (Nasiräer). Wenn ein Mann oder eine Frau sich für eine bestimmte Zeit Gott weihen wollte, sollte er oder sie auf Wein und Früchte des Weinstocks verzichten, sich das Haar nicht schneiden und zu keinem Toten gehen. Nach Ablauf der in einem Gelübde versprochenen Zeit der Weihe musste der Nasiräer bestimmte Opfer bringen und sein Haupt scheren. Johannes der Täufer weihte Gott sein ganzes Leben und führte ein abgesondertes und geheiligtes Leben in der Wüste wie ein Nasiräer. Er tat dies, um seine Mission als Wegbereiter des Messias zu erfüllen. Die Verse 22-27 beinhalten den priesterlichen Segen, mit dem Aaron und seine Söhne das Volk Israel segnen sollten. Viele betrachten weltlichen Erfolg und Reichtum als Segen. Aber der wahre Segen Gottes ist, dass Gottes Angesicht über uns leuchtet, er uns gnädig ist und uns seinen Frieden gibt. Der wahre Segen ist eine tiefgehende Liebesbeziehung mit Gott. Der wahre Segen ist die Gnade der Sündenvergebung, die uns ewiges Leben und Frieden mit Gott schenkt. Wir haben allen Grund, dafür zu danken, und sollen auch andere mit dem priesterlichen Segen segnen.

Gebet: Herr, ich bin wirklich ein gesegneter Mensch. Hilf mir, heute einen Menschen mit dem wahren Segen zu segnen und ihm das Evangelium weiterzugeben.

Ein Wort: Der Herr segne und behüte dich!

Freitag, 8. Juni 2018

März 30

Sie sollen ihre Sünden bekennen

4. Mose 5,1-31 (7)

„Und sie sollen ihre Sünde bekennen, die sie getan haben, und sollen ihre Schuld voll erstatten und darüber hinaus den fünften Teil dazutun und dem geben, an dem sie sich verschuldet haben.“

Gott ist heilig und wohnte unter seinem Volk, deshalb sollten äußerlich unreine Menschen aus dem Lager geschickt werden (2). Aber vor allem spricht Gott die innere Unreinheit der Menschen durch verschiedene Sünden an. Den Israeliten sollte klar sein, dass, wenn sie auf irgendeine Weise gesündigt hatten, auch wenn diese Sünde für andere nicht sichtbar war, eine Schuld auf ihnen lag (6). Sie sollten ihre Sünde bekennen und beispielsweise bei Diebstahl die Schuld erstatten plus den fünften Teil. Ehebruch und Eifersucht sind meist versteckte Sünden. Sie zerstören Familien und eine Gesellschaft. Der Geist der Eifersucht ist Eiter in den Gebeinen (Spr 14,30) und sät Misstrauen, Spaltung und Hass. In einem ehebrecherischen und eifersüchtigen Herzen kann Gott nicht wohnen. Gott gab seinem Volk aber ein Verfahren, diese Sünden vor Gott aufzudecken und aus den Herzen der Menschen zu entfernen. Der Gott des Alten Testaments ist der gleiche wie des Neuen Testaments. Ehebruch ist immer noch eine Sünde und Eifersucht ein Werk des Fleisches (Gal 5,19.20). Wir müssen mit unseren Sünden zu Gott kommen. Jesus hat mit seinem Tod die Schuld für uns voll erstattet! Wenn wir unsere Sünde bekennen, vergibt und reinigt uns Gott, auch von der Eifersucht (1. Joh 1,9; Röm 13,12-14).

Gebet: Herr, ich erkenne an, dass Schuld auf mir liegt. Ich will meine Sünde bekennen.

Ein Wort: In einem reinen Herzen wohnt Gott

Donnerstag, 7. Juni 2018

März 30

Jeder hat seine Aufgabe

4. Mose 4,1-49 (49)

„Sie wurden bestellt nach dem Wort des HERRN, das durch Mose ergangen war, ein jeder zu seinem Dienst und seiner Traglast, wie der HERR es Mose geboten hatte.“

Gott gab noch einmal die Anweisung, die Leviten zu zählen. Diesmal sollten nur die gezählt werden, die zum aktiven Dienst an der Stiftshütte bereit standen, nämlich die Männer zwischen 30 und 50 Jahren. 8.580 Leviten wurden gezählt. Es ist erstaunlich, dass Gott die jungen, starken Männer zwischen 20 und 30 nicht zum aktiven Dienst berief. Der Grund war, dass die Aufgabe der Leviten durchaus gefährlich war, denn beispielsweise konnte ein Schauen auf die Bundeslade tödlich sein. Heilige Furcht vor Gott war die Voraussetzung für die Ausübung des Amtes. Nur Aaron und seine Söhne durften die Bundeslade, den Leuchter, den goldenen Altar, den Schaubrottisch und alle dazugehörigen Geräte in Decken einpacken. Getragen wurden sie von den Kehatitern. Die Söhne Gerschons waren für den Transport der Teppiche, Decken und Felle der Stiftshütte zuständig und die Söhne Meraris für die Säulen, Bretter, Riegel und Füße. Jeder von ihnen wurde nach dem Wort des Herrn zu seinem Amt bestellt. Es war sehr wichtig, dass jeder sein Amt verantwortungsvoll ausübte. Wenn jemand einige Riegel verloren hätte, hätte die Stiftshütte nicht aufgebaut werden können. Gott hat uns in seiner Gnade ein Amt gegeben. Wir sind Prediger und Hirten der Schafherde Jesu (Joh 21,15; Mt 28,19).

Gebet: Herr, du hast auch mich als Hirten deiner Schafherde nach deinem Wort bestellt. Hilf mir, dieses Amt täglich verantwortungsvoll zu erfüllen.

Ein Wort: Bestellt nach dem Wort des Herrn

Mittwoch, 6. Juni 2018

März 30

Die Erstgeburt ist mein

4. Mose 3,1-51 (13)

„Denn die Erstgeburten sind mein. An dem Tage, da ich alle Erstgeburt schlug in Ägyptenland, da heiligte ich mir alle Erstgeburt in Israel, Mensch und Vieh, dass sie mir gehören sollen. Ich bin der HERR.“

Israel ist Gottes erstgeborener Sohn (2. Mo 4,22). Weil der Pharao sich geweigert hatte, diesen ziehen zu lassen, hatte Gott die Erstgeburt in Ägypten getötet. In der Nacht des Auszugs heiligte Gott sich alle Erstgeburt in Israel. Die sollte Gott gehören und ihm allein dienen. Gott wählte den Stamm Levi sozusagen als Ersatz für alle Erstgeburt in Israel. Gott ließ alle Erstgeburt in Israel zählen, es waren 22.273. Hingegen betrug die Zahl der Leviten nur 22.000. Die Differenz wurde durch eine Abgabe ausgelöst. Aaron stammte auch von Levi ab. Levi hatte drei Söhne: Gerschon, Kehat und Merari. Aaron stammte von Kehat ab, aber nur die Nachkommen Aarons wurden Priester. Diese Aufgabe musste mit heiliger Furcht erfüllt werden (4). Die Leviten wurden Diener der Stiftshütte und der Priester. Ihre Aufgabe war es, die Stiftshütte und ihre Geräte zu transportieren, auf- und abzubauen und zu schützen (18,2-6). Jeder Stamm der Nachkommen Levis bekam einen Platz ganz nahe bei der Stiftshütte zugewiesen. Aaron und Mose sollten nach Osten vor dem Eingang der Stiftshütte lagern. Gott hat uns durch das Blut seines eingeborenen Sohnes erlöst, wir gehören deshalb auch unserem Herrn und sollen ihm allein dienen.

Gebet: Herr, mein Leben gehört dir. Hilf mir heute, meine Prioritäten richtig zu setzen und dir zuerst zu dienen. Gebrauche mich als Priester des Herrn (1. Petr 2,9).

Ein Wort: Diene zuerst dem HERRN!

Dienstag, 5. Juni 2018

März 30

Die Ordnung der Stämme

4. Mose 2,1-34 (2)

„Die Israeliten sollen sich um die Stiftshütte lagern, ein jeder bei seinem Banner und Zeichen, nach ihren Sippen.“

Gott hatte seinem Volk am Berg Sinai durch seine Gesetze eine innere Ordnung gegeben. Vor allem das erste Gebot der Zehn Gebote (2. Mo 20,3) richtete die Schöpfungsordnung in den Herzen der Israeliten auf. Durch die Lagerordnung half Gott seinem Volk, ebenfalls in der Schöpfungsordnung zu leben. Denn die Stiftshütte sollte in der Mitte des Lagers und des Marschzuges angeordnet werden. Gott sollte immer der Mittelpunkt des Volkes Gottes sein. Aber auch eine äußere Ordnung war notwendig, wenn das Volk siegreich in das verheißene Land einziehen wollte. Erstmals ordnete Gott das Lager nach Stämmen. Vier Stämmen wurde die Leitung übertragen: Juda im Osten, Ruben im Süden, Ephraim im Westen und Dan im Norden. Hinter diesen lagerten jeweils zwei andere Stämme. Beim Aufbruch sollten zuerst die Stämme im Osten losziehen, dann die im Süden, gefolgt von den Leviten mit der Stiftshütte und den Stämmen im Westen. Die Stämme im Norden bildeten das Ende des Zuges. Dass Juda die Führung übernahm, war der Beginn der Erfüllung der Verheißung Gottes an Juda (1. Mo 48,8ff), die Gott mit dem Kommen Jesu ganz erfüllte. Als Volk Gottes brauchen wir sowohl eine klare innere Ordnung als auch eine äußere Ordnung und Disziplin. Gott ist ein Gott der Ordnung.

Gebet: Herr, ohne innere und äußere Ordnung kann man nicht siegreich sein. Hilf mir, heute mindestens in einem Punkt Ordnung zu schaffen.

Ein Wort: Ordnung gibt den Sieg!

Montag, 4. Juni 2018

März 30

Zum Kampf bereit

4. Mose 1,1-54 (3)

„Von zwanzig Jahren an und darüber, alles, was mit dem Heer hinausziehen kann in Israel. Ihr sollt sie zählen nach ihren Heerscharen, du und Aaron.“

Genau ein Jahr und zwei Wochen nach dem Auszug Israels aus Ägypten und einen Monat nach der Fertigstellung der Stiftshütte gab Gott Mose die Anweisung, alle wehrfähigen Männer über zwanzig zu zählen. Das Volk war bereit vom Berg Sinai aufzubrechen, um das verheißene Land einzunehmen. Es würde eine gefährliche Reise werden, und sie mussten auf feindliche Angriffe vorbereitet sein. Die Zählung der wehrfähigen Männer war eine Mobilmachung für den Kampf. Sie sollten sich für den Kampf bereit machen. Mose konnte das verheißene Land nicht allein einnehmen, er brauchte wehrfähige Männer. Wir stehen auch in einem geistlichen Kampf (Eph 6,12). Wehrfähig machen uns das Festhalten an der Gnade und die Waffenrüstung Gottes (Eph 6,10-20). Wir müssen selbst für den geistlichen Kampf bereit sein, aber auch andere mobil machen. Die wehrfähigen Männer des Stammes Levi sollten nicht mitkämpfen. Ihre Aufgabe war der Schutz der Stiftshütte. Das Zentrum der Stiftshütte war die Bundeslade mit dem Gesetz und dem Gnadenthron. Als Gottes Volk müssen wir auch die Wahrheit der Bibel, vor allem den Weg der Erlösung allein durch Jesus (Joh 3,16), schützen, denn sie ist das Herzstück des Volkes Gottes. Wir können sie schützen, indem wir ihr selbst gehorchen und sie klar lehren.

Gebet: Herr, hilf mir, täglich zum Kampf bereit zu sein und auch andere mobil zu machen.

Ein Wort: Bist du zum Kampf bereit?

Bibeltext online



Juni 2018
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Mai 2018
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April 2018
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Das Tägliche Brot umfasst für jeden Tag im Jahr eine Bibelpassage. Es hilft uns jeden Morgen mit Gott Gemeinschaft zu haben, und gibt uns die Kraft, die wir benötigen, um den Alltag zu bemeistern und die Aufgabe, die Gott uns anvertraut hat, zu erfüllen.