Tägliches Brot Gottes Wort jeden Tag – Aktuell mit Lutherbibel 2017
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Samstag, 2. Juni 2018

März 30

Gelitten draußen vor dem Tor

Hebräer 13,10-25 (12)

„Darum hat auch Jesus, damit er das Volk heilige durch sein eigenes Blut, gelitten draußen vor dem Tor.“

Jesus wurde draußen vor dem Tor gekreuzigt. Damit hat er die sinnbildliche Opferhandlung im Alten Testament erfüllt. Denn am großen Versöhnungstag Israels wurde das Blut des Opfertiers in das Allerheiligste getragen, um die Sünde der Anbeter zu sühnen. Der Leichnam des Tieres wurde außerhalb des Lagers verbrannt (3. Mo 16,27). Das war ein Hinweis auf den Opfergang Jesu ans Kreuz auf dem Hügel Golgatha. Um durch sein Blut sein Volk zu heiligen, hat Jesus draußen vor dem Tor gelitten. Dieser Tod Jesu draußen vor dem Tor erfüllte auch die Heiligung der Sünder. Denn nach dem Alten Testament wurde der Schuldige außerhalb des Lagers zu Tode gebracht. Jesus starb vor den Toren Jerusalems den Tod eines Verbrechers, um uns von der ewigen Strafe zu erlösen. Jesus hat diese Schmach und Leiden aus Liebe zu uns freiwillig auf sich genommen. Darum werden wir dazu aufgerufen: „So lasst uns nun zu ihm hinausgehen aus dem Lager und seine Schmach tragen.“ (13) Wir sollen dahin gehen, wo Jesus war und ist. Und wir sollen uns an diese große Tat unseres Herrn erinnern und ihm danken und ihn preisen: „So lasst uns nun durch ihn Gott allezeit das Lobopfer bringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen.“ (15)

Gebet: Lieber Jesus, du hast draußen vor dem Tor gelitten. Hilf uns, nicht nur Zuschauer zu sein, sondern deine Schmach zu tragen.

Ein Wort: Lasst uns zu ihm hinausgehen!

Freitag, 1. Juni 2018

März 30

Das Herz soll fest werden

Hebräer 13,1-9 (9)

„Lasst euch nicht durch mancherlei und fremde Lehren umtreiben, denn es ist ein köstlich Ding, dass das Herz fest werde, welches geschieht durch Gnade, nicht durch Speisegebote, von denen keinen Nutzen haben, die danach leben.“

In diesem Abschnitt lesen wir die letzten Ermahnungen des Verfassers, die auch heute noch aktuell und hilfreich sind. Wir sollen in der brüderlichen Liebe fest bleiben und gastfrei sein; das ist ein Ausdruck unserer Liebe zu unserem Gott. Wenn die Brüder sich in der Anfechtung und Verfolgung befinden, sollen wir umso mehr an sie denken. Die Ehe soll bei allen in Ehren gehalten. Denn Gott wird die Unzüchtigen und die Ehebrecher richten. Wir sollen nicht geldgierig sein und uns an dem, was da ist, genügen lassen. Denn wir haben die Zusage Gottes, der uns helfen will (5). Darum sollen wir Gott loben und bekennen, wie unsere Vorgänger Gott erfuhren: „Der Herr ist mein Helfer, ich will mich nicht fürchten; was kann mir ein Mensch tun?“ Vor allem sollen wir an Jesus denken, dass er seit seiner Erlösung immer mit uns ist. Denn „Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.“ Er hat uns gestern durch sein Blut erlöst und wirkt heute in uns durch den Heiligen Geist und wird morgen zu uns wiederkommen. Darum sollen wir unser Herz fest machen, dass es nicht durch gottlose Lehren umgetrieben wird.

Gebet: Lieber Vater, mein Herz wird manchmal unruhig. Hilf mir, durch deine Gnade mein Herz fest zu halten.

Ein Wort: Der Herr ist mein Helfer!

Donnerstag, 31. Mai 2018

März 30

Sondern ihr seid gekommen zu Jesus

Hebräer 12,18-29 (24)

„und zu dem Mittler des neuen Bundes, Jesus, und zu dem Blut der Besprengung, das besser redet als Abels Blut.“

Dieser Text beginnt mit den Erfahrungen Israels mit ihrem Gott, als sie am Berg Sinai den Bund mit Gott schlossen. Gott erschien ihnen in Feuer, Finsternis und Ungewitter, sodass man nicht einmal den Berg anrühren durfte. Mose drückte seine Erfahrung so aus: „Ich bin erschrocken und zittere.“ Aber diese schreckliche Erfahrung mit Gott hat sich nun in Jesus Christus total geändert. Im neuen Bund sind wir Christen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes gekommen, dem himmlischen Jerusalem. Zion ist Gottes Berg, auf dem Gottes Herrlichkeit wohnt und der Messias regiert. Auch die Stadt Gottes und das himmlische Jerusalem sind die Stätte des Heils und der Rettung. Dort werden wir durch die unmittelbare Gegenwart Gottes Heil und Rettung erfahren. Wir Christen gehören auch dazu, zu den vielen tausend Engeln und zu der Festversammlung und Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel aufgeschrieben sind. Wir Christen leben zwar noch auf Erden, aber unsere geistliche Wirklichkeit erstreckt sich über das Diesseits und Jenseits. Vor allem sind wir Christen zu Jesus gekommen, dessen Blut besser redet als Abels Blut. Abels Blut klagte Gott an, Jesu Blut rechtfertigt uns vor Gott. In seinem Blut redet Jesus zu uns, dass wir Gott gehorchen sollen, denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.

Gebet: Lieber Vater, wir danken dafür, dass du uns zur Stätte des Heils geführt hast. Hilf uns, dir zu dienen.

Ein Wort: Lasst uns dankbar sein und so Gott dienen!

Mittwoch, 30. Mai 2018

März 30

Gott, unser geistlicher Vater

Hebräer 12,7-17 (10)

„Denn jene haben uns gezüchtigt wenige Tage nach ihrem Gutdünken, dieser aber tut es zu unserm Besten, auf dass wir an seiner Heiligkeit Anteil erlangen.“

Unsre leiblichen Väter geben sich viel Mühe, ihre Kinder gut zu erziehen. Dennoch gibt es keine Garantie für die gute Erziehung. Die Erziehung ist ein schwieriges Thema, das keine patentierte Lösung hat. Wenn man sagt, dass Vater zu sein noch schwieriger ist als Vater zu werden, hat das sicherlich mit der Schwierigkeit der Erziehung zu tun. In Vers 16 kommt ein Mann namens Esau vor. Er war ein Abtrünniger oder Gottloser, weil er nur um einer Speise willen seine Erstgeburt verkaufte. Aus seinem Werdegang erkennen wir, dass sein Vater nicht sehr streng mit ihm gewesen war. Isaak aber dagegen bekam von seinem Vater Abraham eine sehr autoritäre Erziehung. Wir leibliche Väter erziehen unsere Kinder für kurze Zeit nach unserem Gutdünken. Das ist unsere Grenze der Erziehung. Unsere Kinder klagen oft gegen die Mängel der väterlichen Erziehung. Gott aber sei Dank, dass wir einen vollkommenen Vater haben! Gott ist unser geistlicher Vater, der uns zum Besten erzieht. Das Leiden in unserem Leben gehört auch zu seiner Erziehung. Gott erzieht uns, damit wir leben und an seiner Heiligkeit Anteil erlangen. Darum sollen wir die müden Hände und die wankenden Knie stärken. Wir sollen auch für andere beten.

Gebet: Lieber Vater, wir danken, dass du unser geistlicher Vater bist und uns zu unserem Besten erziehst.

Ein Wort: Gott ist unser geistlicher Vater

Dienstag, 29. Mai 2018

März 30

Lasst uns zu Jesus aufsehen

Hebräer 12,1-6 (2)

„und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens, der, obwohl er hätte Freude haben können, das Kreuz erduldete und die Schande gering achtete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes.“

Manchmal denken wir, dass wir allein in unserem harten Glaubenskampf stehen. Wir aber sollen unsere Augen nach oben richten, dann können wir dort unsere vielen Glaubensvorfahren, die Geister der vollendeten Gerechten, finden, die selbst für den Glauben gekämpft und das Zeugnis Gottes empfangen haben. Sie blicken auf uns und geben uns viel Unterstützung für unseren Kampf. Das gibt uns viel Trost. In der Mitte finden wir vor allem unseren Herrn Jesus Christus, den Anfänger und Vollender des Glaubens. Zu ihm sollen wir aufsehen, weil er für unser Heil das Kreuz erduldet und die Schande gering geachtet und sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat. Kein Leid von uns ist leidvoller als sein Leiden am Kreuz. Jesus kämpfte für die Vollendung unseres Glaubens bis aufs Blut. So hat er unser Sündenproblem gelöst und unseren Fluch in Segen verwandelt. Am Kreuz hat er uns den Weg zur Auferstehung gezeigt. Darum sollen wir zu Jesus aufsehen, der das Kreuz erduldet und den Sieg erlangt hat. Wenn wir wirklich zu diesem Jesus aufsehen, bekommen wir auch Mut und Trost, sodass wir mit neuer Kraft im Kampf gegen die Sünde bis aufs Blut widerstehen wollen.

Gebet: Lieber Jesus, du bist der Anfänger und Vollender unseres Glaubens. Hilf uns, dir nachzufolgen.

Ein Wort: Darum auch wir

Montag, 28. Mai 2018

März 30

Eine Wolke von Zeugen

Hebräer 11,32-40 (32)

„Und was soll ich noch mehr sagen? Die Zeit würde mir zu kurz, wenn ich erzählen sollte von Gideon und Barak und Simson und Jeftah und David und Samuel und den Propheten.“

Wir haben bis jetzt viele Beispiele des Glaubens der Vorfahren gesehen. Aber der Verfasser stellt uns weitere Glaubenszeugen vor. Er erwähnt hier noch 6 Personen namentlich und die Propheten ohne Namen. All diese haben ihre Erfahrungen mit dem lebendigen Gott gemacht und den Glaubenssieg erlangt. Jeder hatte eine andere Erfahrung mit dem lebendigen Gott. Gideons Glaubenserfahrung war anders als die Baraks. Davids Erfahrung war anders als die Samuels. Denn ein jeder hat seine eigene Lebensgeschichte und Lebensaufgabe. Dennoch hat jeder durch den Glauben Gottes Mission erfüllt und Gottes Zeugnis empfangen. So haben sie durch den Glauben Königreiche bezwungen, Gerechtigkeit geübt, Verheißungen erlangt, Löwen den Rachen gestopft, des Feuers Kraft ausgelöscht, sind der Schärfe des Schwertes entronnen, aus der Schwachheit zu Kräften gekommen, sind stark geworden im Kampf und haben fremde Heere in die Flucht geschlagen. Die Glaubenserfahrungen mit dem lebendigen Gott gehen weiter. Auch wir können unsere eigene Glaubenserfahrung machen und Gottes Zeugnis empfangen, obwohl unsere Lage und Lebensaufgabe unterschiedlich sein mögen. Eines ist gemeinsam: Durch den Glauben haben wir den Sieg Gottes.

Gebet: Lieber Vater, du kannst uns vielfältig helfen. Lass uns nur durch den Glauben dein Zeugnis empfangen.

Ein Wort: Du sollst auch ein Zeuge des Glaubens sein

Samstag, 26. Mai 2018

März 30

Der vorbildliche Glaube Moses

Hebräer 11,23-31 (24.25)

„Durch den Glauben wollte Mose, als er groß geworden war, nicht mehr Sohn der Tochter Pharaos heißen, sondern wollte viel lieber mit dem Volk Gottes zusammen misshandelt werden, als einen flüchtigen Genuss der Sünde zu haben,“

Mose war wirklich ein großer Mann Gottes, der sein Volk aus der Sklaverei des Pharaos befreite und ihm das Gesetz Gottes gab. Wie konnte er so ein großer Mann des Glaubens sein? Im Hintergrund seines Werdegangs steht zuerst der Glaube seiner Eltern. Unter Einsatz ihres eigenen Lebens schützten sie ihr Kind vor der Lebensgefahr. Ihr tatkräftiger Glaube war nicht vergebens, sodass aus ihrem Sohn ein Mann Gottes wurde. Durch den Glauben konnte er sich für das Volk Gottes entscheiden. Damals galt er als Sohn der Tochter des Pharaos. Er genoss allerlei Bildung und war mächtig in Wort und Tat und wurde ein sehr angesehener Mann in Ägypten. Er hätte Tag und Nacht Sünden genießen und alle Schätze Ägyptens für sich nehmen können. Welche Entscheidung traf er? Als er groß geworden war, verzichtete er durch den Glauben auf den Prinzentitel in Ägypten. Denn er wollte viel lieber mit dem Volk Gottes zusammen misshandelt werden, als einen flüchtigen Genuss der Sünde zu haben. Durch den Glauben entschied er sich für Gott. Darum konnte Gott ihn kostbar gebrauchen. Moses Leben lehrt uns, dass wir uns entscheiden müssen.

Gebet: Lieber Vater, wir danken für den Glauben unserer Eltern. Hilf uns, uns durch den Glauben für Gott zu entscheiden und mit seinem Volk zusammen zu leiden.

Ein Wort: Lieber mit dem Volk Gottes

Freitag, 25. Mai 2018

März 30

Kraft, Nachkommen hervorzubringen

Hebräer 11,8-22 (11)

„Durch den Glauben empfing auch Sara, die unfruchtbar war, Kraft, Nachkommen hervorzubringen trotz ihres Alters; denn sie hielt den für treu, der es verheißen hatte.“

In diesem Abschnitt sehen wir den großen Glauben unserer Glaubensvorfahren wie Abraham, Sara, Isaak, Jakob und Josef, die alle Gottes Zeugnis empfangen haben. Was war der Schlüssel ihres Glaubenssieges? Vers 11 gibt uns anhand des Beispiels Saras eine klare Antwort. Sara bekam ein Kind, obwohl sie alt und unfruchtbar war. Denn sie hielt den für treu, der es verheißen hatte. Die Kraft, Nachkommen hervorzubringen, kam nicht aus ihrer biologischen Kraft, sondern aus ihrem Glauben an die Allmacht Gottes. Als sie an das Wort Gottes glaubte, floss Gottes Kraft in sie und machte sie fähig. So war es auch mit den Vorfahren. Durch den Glauben wurde Abraham gehorsam, als er von Gott berufen wurde, denn er glaubte an die Treue Gottes, der ihm verhieß: „Du sollst ein Segen sein!“ Durch den Glauben war er ein Fremdling in dem verheißenen Lande wie in einem fremden und wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, weil er an die himmlische Stadt Gottes glaubte. Als er versucht wurde, seinen Sohn Isaak zu opfern, gab er ihn hin, weil er dachte: Gott kann auch die Toten erwecken. Gemäß seinem Glauben geschah es auch. Durch den Glauben haben sie alle das Unmögliche herausgefordert.

Gebet: Lieber Gott, hilf uns, durch den Glauben ein Segen zu sein und in dieser Welt als Fremdlinge zu leben.

Ein Wort: Glaube an die Treue Gottes, der uns verheißt!

Donnerstag, 24. Mai 2018

März 30

Was ist der Glaube?

Hebräer 11,1-7 (1)

„Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“

Diese Aussage ist die Definition des Glaubens. Der Glaube beinhaltet zwei Dinge: hoffen und unsichtbare Dinge. Diese Dinge sind noch künftig und unsichtbar; deshalb sind wir unsicher und bange, ob sie tatsächlich Wirklichkeit werden. Wie schön ist es, wenn unser Erhofftes Wirklichkeit wird! Das ist unser großes Anliegen. Dazu hilft uns der Glaube, dass wir eine feste Zuversicht haben und nicht zweifeln. So können wir geduldig sein und die Erfüllung der gehofften Dinge sehen. Die Kraft des Glaubens ist wirklich großartig. Wir sollen die Kraft unseres Glaubens ausschöpfen. Wie können wir das tun? Zuerst sollen wir eine klare Hoffnung haben. So wirkt der Glaube zur Erfüllung der Hoffnung. Wir sollen auch das haben, was wir nicht sehen. Gottes Wort redet viel von Dingen, die man nicht sieht. Als Noah von der Sintflut hörte, konnte er sie nicht sehen. Er aber zweifelte nicht daran, sondern baute eine Arche, weil er an Gott glaubte. So konnte er sein Haus retten. Durch den Glauben konnte Abel Gott ein besseres Opfer darbringen. Henoch konnte durch den Glauben ein Gott gefälliges Leben führen. Deshalb bekam er eine große Belohnung. Durch den Glauben können auch wir Gottes Zeugnis empfangen.

Gebet: Lieber Herr Jesus, lehre uns die Kraft des Glaubens. Hilf uns, unsere Hoffnung zu erneuern und deine Vision zu haben.

Ein Wort: Durch den Glauben

Mittwoch, 23. Mai 2018

März 30

Wir gehören den Siegern an

Hebräer 10,32-39 (39)

„Wir aber sind nicht solche, die zurückweichen und verdammt werden, sondern solche, die glauben und die Seele erretten.“

Die Hebräer standen vermutlich vor einer schweren Krise. Denn sie hatten in den früheren Tagen eine sehr schwere Zeit erlebt. Sie wurden durch Schmähungen und Bedrängnisse zum Schauspiel der Menschen gemacht. Sie erlitten auch den Raub ihrer Güter. Das blieb ihnen noch lange in Erinnerung. Diese Erinnerung an die Vergangenheit machte sie mutlos und ängstlich, sodass sie ihre Zukunft voller Furcht betrachten. Ihre Vergangenheit und ihre Zukunft bedrückten sie hart. Daher hatten einige sogar schon den Gedanken, ob es nicht besser wäre, lieber den Glauben zu verlassen. Der Verfasser aber greift gerade das gleiche Schema mit ihrer Vergangenheit und ihrer Zukunft auf. Er hat jedoch eine andere Sichtweise als sie. Denn er sieht in ihren früheren Tagen ihre Tapferkeit und Heldentat, da sie alle Schmerzen gut überstanden hatten und trotz der eigenen Schmerzen doch brüderliche Liebe gezeigt hatten. Daher kann ihre Zukunft nicht düster sein, sondern voller Hoffnung, weil auch der Herr Jesus bald wiederkommt. Denn „nur noch eine kleine Weile, so wird kommen, der da kommen soll, und wird nicht lange ausbleiben.“ Und ihre Zukunft ist voller Hoffnung. Wir sollen unsere Vergangenheit und unsere Zukunft aus der Sicht Gottes neu interpretieren und aus Glauben leben.

Gebet: Lieber Jesus, wir glauben, dass wir zu denen gehören, die glauben und die Seele erretten. Hilf uns, aus Glauben zu leben und deiner Seele zu gefallen.

Ein Wort: Wer glaubt und bleibt, wird reichlich belohnt

Dienstag, 22. Mai 2018

März 30

Das Bekenntnis der Hoffnung

Hebräer 10,19-31 (23)

„Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat;“

Gott hat für unser neues Leben alles getan. Er hat uns durch das Blut Jesu Christi die Freiheit gegeben, ins Heiligtum Gottes einzutreten. Dort betet unser Hohepriester Jesus Christus für uns. Wir sind nun nicht mehr Sünder, die fern von Gott leben, sondern Gottes Kinder, die Gott nahe stehen. Aber diese geistliche Errungenschaft ist noch nicht Wirklichkeit geworden. Wir müssen noch in einer Welt leben, wo Sünde und Tod herrschen. Welch ein Leben sollen wir als Christen leben? Wir werden zu vier geistlichen Handlungen aufgerufen:

1) „Lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen in vollkommenen Glauben“; 2) „Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken“; 3) „Lasst uns aufeinander Acht haben und uns anreizen zur Liebe und zu guten Werken“; 4) „Lasst uns nicht verlassen unsre Versammlungen, wie einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen.“

Das sind Ermahnungen, die für unser Glaubensleben notwendig sind. Denn wir sollen als Christen zuerst mit Gott eine tiefere Gemeinschaft pflegen und auch mit der Gemeinde. Wenn wir aber nicht so handeln, würden wir die geistliche Kraft langsam verlieren und sogar mutwillig sündigen.

Gebet: Lieber Vater, du hast für unser neues Leben alles getan. Hilf uns nun, unseren Anteil zu tun.

Ein Wort: Bekenne deine Hoffnung!

Montag, 21. Mai 2018

März 30

Gott, ich tue deinen Willen

Hebräer 10,1-18 (7)

„Da sprach ich: Siehe, ich komme – im Buch steht von mir geschrieben –, dass ich tue, Gott, deinen Willen.“

Dieses Leitwort sagt uns, warum Jesus Gott, dem Vater, gefallen hat. Jesus wusste, dass Gott Opfer und Gaben nicht gewollt hat. Brandopfer und Sündopfer gefielen ihm nicht. Denn diese Opfergaben konnten die Opfernden nicht für immer vollkommen machen. Was wollte Gott haben? Jesus erkannte den Willen Gottes, wie geschrieben steht: „Da sprach ich: Siehe, ich komme – im Buch steht von mir geschrieben –, dass ich tue, Gott, deinen Willen.“ (Ps 40,8.9) Jesus erkannte, warum Gott ihm einen Leib gegeben hat. Er entschloss sich mit seinem Leib den Willen Gottes zu tun. Sein Gebet in Gethsemane zeigt seine Entschlossenheit: „Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!“ (Lk 22,42) Darum hat Jesus in seinem irdischen Leben sein Glaubensleben so geführt, dass er mit seinem Leib den Willen Gottes tat. Schließlich erfüllte er den Willen Gottes mit seinem Leib, indem er seinen Leib zum Tode hingab. Mit diesem einen Opfer hat er für immer die vollendet, die geheiligt werden. Das Leben Jesu ist ein Glaubensmuster für uns. Wenn dieser Jesus uns sagt: „Folgt mir nach!“, dann sollen wir auch bereit sein, mit unserem Leib den Willen Gottes zu tun. Es wird Gott nicht gefallen, wenn wir ihm nur Gaben darbringen würden. Wir sollen uns ihm mit unserem Leib zur Verfügung stellen.

Gebet: Lieber Jesus, danke, dass du mit dem Opfer deines Leibes den Willen Gottes getan und uns gerettet hast. Hilf uns, mit unserem Leib den Willen Gottes zu tun.

Ein Wort: Siehe, ich komme, den Willen Gottes zu tun

Samstag, 19. Mai 2018

März 30

Das Alte Testament und das Neue Testament

Hebräer 9,16-28 (16)

„Denn wo ein Testament ist, da muss der Tod dessen geschehen sein, der das Testament gemacht hat.“

In Deutschland hat jeder Bürger die Möglichkeit, ein Testament zu verfassen und so frei zu entscheiden, an wen er sein Vermögen vererbt. Ohne Testament wird die Erbfolge nur gesetzlich im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt. Das Testament aber setzt die gesetzliche Erbfolge außer Kraft. Allerdings tritt das Testament erst in Kraft, wenn der Testator stirbt. Die Bibel ist ein Testament Gottes, das Alte und das Neue. Das griechische Wort für „Testament“ und „Bund“ ist ein und dasselbe. Gott hat darin sein Testament verfasst und so frei entschieden, an wen er sein Vermögen vererbt. Gott hat uns darin allerlei Segen Gottes verheißen. Das Alte Testament trat in Kraft, als Mose das Blut von Kälbern und Böcken nahm und sprach: „Das ist das Blut des Bundes, den Gott euch geboten hat.“ Seitdem steht uns das Alte Testament zur Verfügung. Aber dieses Alte Testament ist nur eine vorläufige Übergangsmaßnahme zum Vollkommeneren. Gott hat durch Jesus Christus ein neues Testament gemacht. Dieses Neue Testament ist mit dem Tod Jesu auch in Kraft getreten. In seiner letzten Stunde sprach er: „Das ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird.“ (Mk 14,24) Dies vollbrachte er am Kreuz. Das Neue Testament ist in Kraft getreten, sodass er unsere Sünden wegnahm und verspricht, zu unserem Heil wiederzukommen.

Gebet: Lieber Vater, wir sind sehr privilegiert, aus der Alten und der Neuen Schatzkammer Gottes soviel zu nehmen, wie wir brauchen.

Ein Wort: Gottes Testament ist in Kraft

Freitag, 18. Mai 2018

März 30

Jesu Blut reinigt unser Gewissen

Hebräer 9,1-15 (14)

„um wie viel mehr wird dann das Blut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!“

Ein gutes Gewissen zu haben ist ein großer Segen. Ein schlechtes Gewissen ist ein Fluch. Ein gutes Gewissen muss nicht nur das Gute von den Bösen unterscheiden, sondern auch für das Gute einstehen und dem lebendigen Gott dienen. Jesus starb am Kreuz und rettete uns von unseren Sünden. Darum ist das Blut Christi ein Beweis für sein gutes Gewissen. Wenn er sein Kreuz nicht getragen hätte, hätte er kein gutes Gewissen gehabt. Wenn wir dieses Blut Christi annehmen, wird unser Gewissen von den toten Werken gereinigt; sonst bliebe unser Gewissen befleckt. Das können wir an der Tatsache sehen, dass der unschuldige Jesus als ein schwerer Verbrecher verurteilt und gekreuzigt wurde. Diese Art des Fehlurteils wiederholt sich in der Geschichte immer wieder. Unser Gewissen muss vollkommen sein. Die Frage ist wie. Das kann nicht durch die religiöse Zeremonie noch durch die Bildung in der Welt geschehen, sondern allein durch das Blut Christi. Denn Jesus gab sich selbst für uns zum Tode hin. Darin erkennen wir die wahre Liebe zu Gott, dem Vater, und auch zu uns Sündern. Vor dieser Tatsache werden unsere Heuchelei, Ich-Zentriertheit und Lieblosigkeit verurteilt.

Gebet: Lieber Jesus, dein Blut reinigt mein Gewissen. Hilf mir nun, dem lebendigen Gott zu dienen.

Ein Wort: Habe ein gutes Gewissen!

Donnerstag, 17. Mai 2018

März 30

Der Mittler des neuen Bundes

Hebräer 8,1-13 (10)

„Denn das ist der Bund, den ich schließen will mit dem Haus Israel nach diesen Tagen, spricht der Herr: Ich will meine Gesetze in ihren Sinn geben, und in ihr Herz will ich sie schreiben und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.“

Das ist der Inhalt des neuen Bundes, den Gott mit uns neu schließen will. Gott will sein Gesetz in unseren Sinn geben und es in unser Herz schreiben. Das bedeutet, dass nicht der ganze Mensch unbrauchbar und verdorben ist, sondern dass nur das, was im Herzen geschrieben steht, falsch ist. Die Erlösung unseres sterblichen Leibes kommt erst mit dem Wiederkommen unseres Herrn Jesus Christus. Davor müssen zunächst unser Sinn und Herz erneuert werden. Das ist der erste Schritt zur neuen Kreatur. In unseren Sinn und unser Herz muss das Gesetz Gottes lebendig geschrieben werden. Um das besser zu verstehen, können wir dies mit einer Software im Computer vergleichen. Wenn die Software veraltet ist und nicht mehr gut funktioniert, muss man die alte löschen und eine neue installieren. So soll es in unserem Herzen geschehen. Wie können wir unseren Sinn und unser Denkmuster ändern? Das beginnt mit der Vergebung Jesu Christi: „Denn ich will gnädig sein ihrer Ungerechtigkeit, und ihrer Sünden will ich nicht mehr gedenken.“ (12) Wenn wir für seine Sündenvergebung dankbar sind und in seiner Gerechtigkeit fest stehen, dann ist unser Herz empfangsbereit, das Wort Gottes ins Herz aufzunehmen.

Gebet: Lieber Vater, danke für den neuen Bund. Gib dein Gesetz in unseren Sinn und schreib es in unser Herz.

Ein Wort: Erfahre die Gnade Jesu ganz persönlich!

Mittwoch, 16. Mai 2018

März 30

Priester nach der Ordnung Aarons

Hebräer 7,11-28 (11)

„Wäre nun die Vollendung durch das levitische Priestertum gekommen […], wozu war es dann noch nötig, einen andern als Priester nach der Ordnung Melchisedeks einzusetzen, anstatt einen nach der Ordnung Aarons zu benennen?“

Hier wird die Frage gestellt, warum nun das levitische Priestertum abgeschafft werden und stattdessen eine neue priesterliche Ordnung eingesetzt werden musste. Das levitische Priestertum kann durch seinen priesterlichen Dienst die Menschen nicht selig machen, die zu ihm kommen. Was sind die Gründe dafür? Priester nach der alten Ordnung Aarons sind diejenigen, die lediglich aus der priesterlichen Familie kommen und körperlich unversehrt sind. Aber diese Priester sind nicht imstande, den Sündern den Zugang zu Gott zu schaffen, weil sie selbst sündig sind und weil sie selbst der Macht des Todes unterliegen. So ist das Gesetz des levitischen Priestertums schwach und nutzlos. Um Menschen den Zugang zu Gott zu schaffen und sie selig zu machen, muss ein anderer als Priester eingesetzt werden und zwar einer nach der Ordnung Melchisedeks; nicht nach dem Gesetz äußerlicher Gebote, sondern nach der Kraft unzerstörbaren Lebens, damit er für immer selig machen kann, die durch ihn zu Gott kommen. Dieser Priester ist unser Herr Jesus. Jesus hat das unzerstörbare Leben. Er ist gekreuzigt und begraben worden, aber er ist von den Toten auferstanden und gen Himmel aufgefahren und sitzt nun zur Rechten Gottes und betet zu Gott für uns.

Gebet: Lieber Vater, wir danken dir für Jesus, der unser wahrer Hohepriester geworden ist. Segne uns in ihm!

Ein Wort: Jesus ist Bürge unseres Heils

Dienstag, 15. Mai 2018

März 30

Priester nach der Ordnung Melchisedeks

Hebräer 7,1-10 (1)

„Dieser Melchisedek aber war König von Salem, Priester des Höchsten Gottes; er ging Abraham entgegen, als der vom Sieg über die Könige zurückkam, und segnete ihn;“

Im vorherigen Text wird mehrmals erwähnt, dass Jesus ein Hoherpriester geworden ist nach der Ordnung Melchisedeks. Hier wird ausführlich behandelt, wer dieser Melchisedek ist und inwiefern er dem Sohn Gottes gleicht. Erstens war Melchisedek wörtlich übersetzt ein König der Gerechtigkeit. Er war König des Friedens. So ist Jesus Christus unser König der Gerechtigkeit und des Friedens. Zweitens war Melchisedek Priester des Höchsten, obwohl er ohne Vater, ohne Mutter und ohne Stammbaum war. Eigentlich hätte er nach dem Gesetz nicht Priester sein dürfen. Sein Priestertum gründete sich nicht auf die levitische Ordnung des Aarons, sondern auf eine göttliche Urordnung. Das ist auch ein Hinweis auf Jesus Christus. Seiner irdischen Abstammung nach ist er ohne Vater; seiner himmlischen Herkunft nach ist er ohne Mutter. Er ist ohne Priesterstammbaum, dennoch ist er unser Hohepriester; er ist nicht nach dem Gesetz Priester geworden, sondern nach der Ordnung Melchisedeks. Drittens segnete Melchisedek Abraham, und er gab ihm den Zehnten von allem, weil er sein Priestertum anerkannte und durch ihn die Segnung Gottes annahm. Jesus Christus ist unser Hohepriester, um uns zu segnen, dass wir siegreich und selig sein dürfen. Wenn wir sein Priestertum anerkennen und seinen Segen annehmen, dann geben wir den Zehnten.

Gebet: Lieber Jesus, du bist unser König der Gerechtigkeit und des Friedens und unser Hohepriester Gottes.

Ein Wort: Gib ihm deinen Zehnten!

Montag, 14. Mai 2018

März 30

Zwei Zusagen Gottes

Hebräer 6,13-20 (13-14)

„Denn als Gott dem Abraham die Verheißung gab, schwor er bei sich selbst, da er bei keinem Größeren schwören konnte, und sprach (1.Mose 22,17): »Wahrlich, ich will dich segnen und mehren.«“

Abraham empfing von Gott die Verheißung: „Wahrlich, ich will dich segnen und mehren.“ Weißt du, wann er diese Verheißung mit dem Eid Gottes empfing? Er gab sie ihm von Anfang an. Aber der Eid Gottes folgte erst dann, als er seinen Sohn Isaak opferte. Damals hatte Abraham bereits einen Sohn, aber wie konnte er sicher sein, dass dieser Sohn in einem fremden Land überleben und sich mehren würde? Gott aber gab ihm seinen Eid zu der Verheißung: „Wahrlich, ich will dich segnen und mehren.“ Dieser Eid Gottes war ein starker Trost für Abraham. Als er den Eid Gottes hörte, zweifelte er nicht mehr an der Verheißung und wartete in Geduld und erlangte die Verheißung. Gottes Verheißung und sein Eid, das sind zwei Zusagen Gottes. Die Bibel ist voller Verheißungen Gottes. Hast du eine Verheißung Gottes empfangen? Bist du sicher, dass du die Verheißung ererben kannst? Oder zweifelst du noch daran? Wie kannst du dann dazu eine Zusage Gottes bekommen? Dafür musst du dem Wort Gottes entgegenkommen, indem du Gott deinen eigenen ‚Isaak’ opferst. Er will deine innere Haltung sehen. So wirst du den Eid Gottes empfangen. Dann hast du die zwei Zusagen Gottes. So wirst du auch ein Nachfolger derer, die durch Glauben und Geduld die Verheißungen erlangt haben.

Gebet: Lieber Vater, ich brauche deine zwei Zusagen. Gib mir deine Verheißung und deinen Eid!

Ein Wort: Bringe zuerst deinen ‚Isaak’ dar!

Samstag, 12. Mai 2018

März 30

Warnung vor dem Abfall des Glaubens

Hebräer 6,1-12 (4-6)

„Denn es ist unmöglich, die, die einmal erleuchtet worden sind […] und dann abgefallen sind, wieder zu erneuern zur Buße, da sie für sich selbst den Sohn Gottes abermals kreuzigen und zum Spott machen.“

Der Verfasser warnt die Gemeinde vor dem Abfall des Glaubens. Denn sie sind ja Christen, die einmal erleuchtet worden sind und Anteil am Heiligen Geist bekommen haben. Es sind sicherlich die wiedergeborenen Christen gemeint. Dennoch ist es möglich, dass sie vom Glauben abfallen können. Falls sie abfallen, sind sie der verfluchten Erde gleich, die keine nützliche Frucht, sondern Dornen und Disteln trägt. Deshalb warnt der Verfasser sie vor dem Abfall des Glaubens. Diese Warnung musste für sie sehr hart klingen. Jedoch ist es für sie nötig, dies zu hören, weil sie jahrelang weder Wachstum im Glauben noch Eifer an der Erfüllung der Verheißung hatten. Auch das Fundament der christlichen Lehre nahmen sie nicht ernst. Wenn sie so weiter leben, dann ist es nur eine Frage der Zeit, dass sie vom Glauben abfallen. Die Christen sollen diese Warnung ernst nehmen. Der Verfasser aber ermutigt sie und gibt ihnen Mut, dass es in Wirklichkeit mit ihnen noch besser steht, als man denkt (9). Denn sie haben bis jetzt ein Werk Gottes mitgemacht. Sie dienen noch den Heiligen. Nun sollten sie mehr an der Verheißung Gottes festhalten.

Gebet: Lieber Jesus, du wurdest für unsere Sünde einmal gekreuzigt. Hilf uns, nun im Glauben heranzuwachsen und nützliche Frucht zu tragen.

Ein Wort: Es steht mit dir besser, als man denkt

Freitag, 11. Mai 2018

März 30

Milch oder feste Speise?

Hebräer 5,11-14 (12)

„Und ihr, die ihr längst Lehrer sein solltet, habt es wieder nötig, dass man euch die Anfangsgründe der göttlichen Worte lehre und dass man euch Milch gebe und nicht feste Speise.“

Die Gemeindeglieder hätten schon längst Bibellehrer sein sollen, aber sie verhalten sich immer noch wie kleine Kinder. Sie sind immer noch im Anfangsstadium des Glaubens. Sie haben genug Zeit gehabt, aber sie zeigen keinen Fortschritt. Woran liegt das? Einige Gründe können wir aus dem Zusammenhang des Textes entnehmen. Zunächst sind sie nicht bereit, um Jesu willen zu leiden und ihm zu gehorchen. Deshalb haben sie keine Glaubenserfahrung. Vor allem haben sie keine Gelegenheit, als Lehrer zu fungieren, weil sie keine Bibelschüler haben. Ohne Schüler, kein Lehrer. Uns geht es ähnlich. Wie schwer ist es, in diesem Land Lehrer zu sein? Sind alle Deutschen so toll, dass sie auch ohne Jesus gut leben können? Das ist wie die Frage: Sind alle Deutschen nicht krank, weil die Medizin so fortgeschritten ist? Nein, es gibt sogar immer mehr Kranke. So muss es noch viele geben, die gerettet werden wollen. Sie selbst können aber nicht zu Gott kommen. Sie brauchen Bibellehrer. Sollen wir Bibellehrer werden? Ja, sonst hätte Jesus selbst nicht Jünger erzogen. Jesus hat uns beauftragt: „Weide meine Schafe!“ Was wollen wir? Sollen wir Lehrer werden? Ja. Anstatt Milch sollen wir feste Speise essen, um der Rettung anderer willen.

Gebet: Lieber Jesus, du betest, dass ich zu einem fähigen Bibellehrer werde.

Ein Wort: Jesus ist unser großer Bibelmeister

Samstag, 13. Januar 2018

Dezember 27

Bitten und Flehen und Tränen!

Hebräer 5,1-10 (7)

„Und er hat in den Tagen seines irdischen Lebens Bitten und Flehen mit lautem Schreien und mit Tränen dem dargebracht, der ihn vom Tod erretten konnte; und er ist auch erhört worden, weil er Gott in Ehren hielt.“

Dieser Vers lehrt uns sehr anschaulich, wie Jesus für uns der wahre Hohepriester, der Urheber des ewigen Heils, geworden ist und wie wir dieses Heil bekommen können. Jesus erkannte den Willen Gottes, dass er die Sünden der Welt auf sich nehmen und tragen sollte. Diesem Willen Gottes war Jesus gehorsam bis zum Tode, um für uns Menschen die Vergebung der Sünde und das ewige Leben zu ermöglichen. Aber dieser Gehorsam war selbst für Jesus nicht leicht, denn es bedeutete, am Kreuz zu leiden und zu sterben. Das ernstere Problem in diesem Moment war für ihn jedoch nicht das Leiden an sich, sondern vor allem die Ungewissheit, was nach dem Tode käme. Wenn er von den Toten nicht auferstehen würde, dann würde alles, was er getan hat, vergeblich sein. Was tat Jesus in diesem Moment? Er betete zu Gott. Er brachte Bitten und Flehen mit lautem Schreien und mit Tränen dem dar, der ihn vom Tod erretten konnte. Und was geschah? Preiset den Herrn! Gott hat ihn vom Tod errettet, weil er Gott in Ehren hielt. Dieser Gott ist unser Gott. Nun ist Jesus der Urheber des ewigen Heils geworden für alle, die ihm gehorsam sind. Was sollen wir nun angesichts der Schwierigkeit unserer Mission tun? Wie können wir das ewige Heil bekommen? Du hast nun die Antwort.

Gebet: Lieber Vater, du kannst mich von allen Lagen erretten. Hilf mir, zu dir zu beten und gehorsam zu sein.

Ein Wort: Bringe ihm Bitten, Flehen und Tränen dar!

Freitag, 12. Januar 2018

Dezember 27

Christus, der wahre Hohepriester

Hebräer 4,14-16 (14)

„Weil wir denn einen großen Hohenpriester haben, Jesus, den Sohn Gottes, der die Himmel durchschritten hat, so lasst uns festhalten an dem Bekenntnis.“

Für unser Heil müssen wir nicht nur dem Wort Gottes glauben, sondern auch vor allem den Herrn Jesus Christus lieben. Wenn wir Jesus als unseren großen Hohenpriester haben, so ist unser Heil sicher. Warum? Denn er kam in die Welt und hat in seinem irdischen Leben viel gelitten. Als er auf der Erde lebte, brachte er sein eigenes Blut als die hohepriesterliche Gabe für unsere Sünde. Als er von den Toten auferstanden war, hat er den Himmel durchschritten und sitzt nun auf dem Thron zur Rechten Gottes und tritt vor Gott für uns ein. Er ist unser großer Hoherpriester vor Gott. Ohne Unterlass legt er vor Gott Fürbitte für uns ab. Das wird er solange tun, bis wir in sein Reich in die ewige Herrlichkeit kommen. Was sollen wir als Dank dafür tun? Wir sollen an dem Bekenntnis festhalten. Wir sollen bekennen, dass Jesus der Sohn Gottes ist. An diesem Bekenntnis festzuhalten kann Schwierigkeiten für uns bedeuten. Dennoch sollen wir an dem Bekenntnis festhalten. Wenn wir aber Jesus Christus nicht bekennen, sind wir als Christen lebendig tot. Wenn wir aber an dem Bekenntnis festhalten, werden wir mit Zuversicht zu dem Thron der Gnade hintreten und Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zu der Zeit, wenn wir Hilfe nötig haben.

Gebet: Lieber Jesus, danke, dass du unser großer Hoherpriester bist. Hilf mir, treu dich zu bekennen.

Ein Wort: Jesus ist der Sohn Gottes

Donnerstag, 11. Januar 2018

Dezember 27

Das Wesen des Wortes Gottes

Hebräer 4,12.13 (12)

„Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.“

Hier haben wir fünf besondere Eigenschaften des Wortes Gottes – lebendig, kräftig, scharf, durchdringend und richtend. Das ist das Wesen des Wortes Gottes. Das Wort ist in sich lebendig und kräftig. Das Wort Gottes macht einen Menschen lebendig, wenn er es im Glauben aufnimmt. Obwohl es so lebendig und kräftig sein mag, kann es uns nichts helfen, wenn wir nicht daran glauben. Wenn wir aber daran glauben, beginnt das Wort Gottes in uns so lebendig zu wirken wie ein Same unter der Erde. Das Wort Gottes ist kräftig, uns zu verändern. Das Wort Gottes ist das Schwert des Heiligen Geistes. Wie ein Schwertmeister sollen wir im Wort Gottes gut geübt sein. Wenn das Wort Gottes für uns wie ein Schwert wird, ist das unsere beste geistliche Ausrüstung. Das Wort Gottes hat Auswirkungen auf Seele, Geist, Körper, auf unsere Emotionen und unseren Intellekt. Wenn wir heute dem Wort Gottes glauben und gehorchen, brauchen wir uns keine Sorgen um das Gericht am Jüngsten Tag zu haben.

Gebet: Lieber Vater, vielen Dank für das Wort Gottes. Hilf mir, es im Glauben anzunehmen und zu gehorchen.

Ein Wort: Nimm das Wort Gottes an!

Mittwoch, 10. Januar 2018

Dezember 27

Das Wort der Predigt half ihnen nichts

Hebräer 4,1-11 (2)

„Denn es ist auch uns verkündigt wie jeden. Aber das Wort der Predigt half jenen nichts, weil sie nicht glaubten, als sie es hörten.“

Die Israeliten der Wüstengeneration sind für uns Christen eine Warnung, dass auch wir wie sie keine Ruhe finden können. Denn wir und die Israeliten haben viele Gemeinsamkeiten. Wir haben die Verheißung Gottes, so wie sie. Wir hören das Wort der Predigt, so wie sie. Aber das Wort der Predigt half ihnen nicht, weil sie nicht glaubten, als sie es hörten. Ohne Glauben ist das Wort Gottes nur eine Ansammlung von Buchstaben, Schall und Rauch. Das Wort kann nichts bewirken, wenn man es nicht im Glauben aufnimmt. Deshalb konnten sie nicht in die Ruhe Gottes eingehen. Gott aber will sein neues Volk in seine Ruhe einladen, die wie die Sabbatruhe bei der Schöpfung ist. Darum hat er abermals einen Tag bestimmt. Denn er sagte durch David: „Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht.“ Es ist also noch eine Ruhe vorhanden für das Volk Gottes. Das Volk Gottes soll in die Ruhe eingehen und die Ruhe genießen. Der Tag, den Gott neu bestimmt hat, ist „Heute“. Heute ist der offene Tag, in die Gottesruhe einzugehen. Wenn du heute das Wort Jesu im Glauben annimmst, kannst du die Gottesruhe haben. Die Wirkung des Glaubens ist sofort, hier und jetzt.

Gebet: Lieber Vater, vielen Dank für Heute. Hilf mir, heute dein Wort im Glauben anzunehmen.

Ein Wort: Lasst uns zu der Ruhe Gottes kommen!

Dienstag, 9. Januar 2018

Dezember 27

So verstockt eure Herzen nicht

Hebräer 3,7-19 (7b.8a)

„Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so erstockt eure Herzen nicht,“

Die Geschichte Israels zeigt uns, dass man den einst empfangenen Segen Gottes doch verlieren kann. Die Geschichte des Exodus ist ein gutes Beispiel. Gott rettete die Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten und führte sie nach seiner Verheißung in das Land, wo Milch und Honig fließen. Dabei zeigte er ihnen zur Genüge seine wunderbare Macht, wie den Auszug durch das Rote Meer oder das Manna von oben. Sie erfuhren vierzig Jahre lang die Wunder Gottes. Aber am Ende starben sie in der Wüste und konnten nicht ins verheißene Land gehen. Woran lag das? Es lag daran, dass sie ihre Herzen verstockt hatten. „Und wir sehen, dass sie nicht dahin kommen konnten wegen des Unglaubens.“ Deshalb ist es ein dringlicher Appell an uns Christen, unsere Herzen nicht zu verstocken, wenn wir die Stimme Gottes hören. Auch wenn wir zeitweilig in der Nachfolge Jesu müde geworden sind, sollen wir unsere Zuversicht erneut festhalten, wenn wir „heute“ die Stimme Gottes hören. Denn wir haben die Verheißung, in Christus Anteil zu bekommen. Diese Verheißung wird erfüllt, wenn wir die Zuversicht bis zum Ende festhalten. An den schwierigen Tagen sollen wir desto mehr auf Jesus, den Apostel und Hohenpriester, schauen und unser Vertrauen und die Hoffnung festhalten. So werden wir nicht im Herzen irren, sondern schon heute Freude an der himmlischen Berufung und Ruhe Gottes haben.

Gebet: Lieber Vater, vielen Dank für die ernste Lehre. Hilf mir, heute mein Herz nicht zu verstocken.

Ein Wort: Heute sollst du die Stimme Gottes hören

Montag, 8. Januar 2018

Dezember 27

Christus ist höher als Mose

Hebräer 3,1-6 (6)

„Christus aber war treu als Sohn über Gottes Haus. Sein Haus sind wir, wenn wir das Vertrauen und den Ruhm der Hoffnung festhalten.“

Mose ist so ehrenwert, dass er sogar mit dem Sohn Gottes verglichen wird, obwohl in der Tat dieser Vergleich unzulänglich ist. Mose ist deshalb ein so ehrenwerter Mann, weil er treu in Gottes ganzem Hause war. Auch wir werden ehrenwerte Menschen, wenn wir in Gottes Hause treu sind. Eine Besonderheit bei Mose ist, dass er zum Zeugnis für das, was später gesagt werden sollte, gewirkt hatte. Sein Dienst weist auf die Zukunft hin. Das Eigentliche, das später kommt, hat Jesus vollbracht. Jesus hat mit seinem Tod und Blut ein Haus Gottes erbaut, ein neues Volk Gottes, die Versammlung der heiligen Brüder, das ist seine Gemeinde. Dieses Haus ist anders als das frühere Haus: „Sein Haus sind wir, wenn wir das Vertrauen und den Ruhm der Hoffnung festhalten.“ Wie können wir von Herzen das Vertrauen und den Ruhm der Hoffnung festhalten? Dafür hat Jesus als Apostel und Hoherpriester gedient. Jesus war ein Apostel, als er von Gott in die Welt gesandt wurde. Damals gab er aus Liebe zu uns sein Leben hin. Nun dient er als ein Hoherpriester vor Gott. Mit seinem Blut reinigt er unsere Sünden und legt treu Fürbitte für uns ab. So ist er treu im Hause Gottes. Wenn wir auf diesen Jesus schauen, halten wir das Vertrauen und den Ruhm der Hoffnung fest.

Gebet: Lieber Jesus, danke für deinen treuen Dienst. Wir sind von Herzen berührt, dass wir dich lieben.

Ein Wort: Jesus ist treu, uns zu dienen

Samstag, 6. Januar 2018

Dezember 27

Jesus ist unser treuer Hoherpriester

Hebräer 2,11-18 (17)

„Daher musste er in allem seinen Brüdern gleich werden, damit er barmherzig würde und ein treuer Hoherpriester vor Gott, zu sühnen die Sünden des Volkes.“

Wenn wir durch den Glauben an Jesus Christus geheilt werden, dann schämt er sich auch nicht, uns Brüder zu nennen. Er hat uns durch sein Blut gereinigt und durch den Heiligen Geist geheiligt. Durch seinen Tod hat er dem Teufel die Macht genommen und uns von der Knechtschaft des Todes erlöst. Danach ist er gen Himmel aufgefahren. Wir aber sind noch auf Erden übriggeblieben. Da wir Kinder von Fleisch und Blut sind, werden wir versucht und sind anfechtbar. Wie hilft Jesus uns weiter? Er nimmt sich unser an. Jesus ist unser treuer Hohepriester, der vor Gott treu Fürbitte für uns ablegt. Denn er kennt unsere Schwäche, weil er selbst in Fleisch und Blut viele Wunden erlitten und viel Schmerz in seinem Leben erlebt hat. Schließlich hat er auch den Tod geschmeckt. Wie bitter war der Tod! Er hat selber gelitten und ist versucht worden. Darum kann er denen helfen, die versucht werden. Denn wie oft werden wir wegen des Fleisches und des Blutes versucht! Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach. Jesus aber kann uns helfen, weil er selbst unter Fleisch und Blut versucht wurde. Er wird treu für uns Fürbitte ablegen und mit uns Mitleid haben und barmherzig sein.

Gebet: Lieber Jesus, du bist unser treuer Hoherpriester. Ich lebe noch, weil du meine Schwäche verstehst und Fürbitte für mich treu ablegst.

Ein Wort: Mein Herr Jesus betet für mich

Freitag, 5. Januar 2018

Dezember 27

Jesus ist der Anfänger unseres Heils

Hebräer 2,5-10 (10)

„Denn es ziemte sich für den, um dessentwillen alle Dinge sind und durch den alle Dinge sind, dass er den, der viele Söhne zur Herrlichkeit geführt hat, den Anfänger ihres Heils, durch Leiden vollendete.“

Gott hat die zukünftige Welt nicht den Engeln untertan gemacht, sondern dem Sohn Gottes. Wenn alles ihm untertan ist, ist das ein paradiesischer Zustand. Dort sind weder Tod noch Sünde mehr zu finden. Das wird in der Zukunft geschehen. „Jetzt aber sehen wir noch nicht, dass ihm alles untertan ist.“ Jetzt müssen wir noch in der ungehorsamen Welt leben. In der zukünftigen Welt aber soll alles unter die Füße Jesu Christi getan sein. Wenn das geschieht, dann ist unser Heil vollbracht. Bis dahin sollen wir in der Gegenwart unseren Glaubenskampf führen, indem wir zuerst selbst dem Herrn Jesus Christus willig untertan sind und ihn lieben. Denn eines steht bereits fest, nämlich dass Jesus Christus im Himmelreich zur Rechten Gottes sitzt. Das bedeutet, dass Gott ihn mit Preis und Ehre gekrönt hat. Diese Erhöhung des Sohnes ist durch seine Erniedrigung zustande gekommen. Denn Jesus hat das Leiden des Todes auf sich genommen, um an unserer Stelle zu sterben. Durch seinen Tod für uns sind wir vom Tode zum Leben hindurch gekommen. Auf diese Weise ist er der Anfänger unseres Heils geworden. Das Wort für Anfänger bedeutet auch „Urheber“ oder „Anführer“. Er ist der Urheber unseres Heils. Er ist unser Anführer, der uns zur Herrlichkeit Gottes führt.

Gebet: Lieber Jesus, du bist der Anfänger meines Heils. Bitte führe mich zur Herrlichkeit Gottes.

Ein Wort: Jesus ist der Anfänger meines Heils

Donnerstag, 4. Januar 2018

Dezember 27

Achte desto mehr auf das Wort!

Hebräer 2,1-4 (1)

„Darum sollen wir desto mehr achten auf das Wort, das wir hören, damit wir nicht am Ziel vorbeitreiben.“

Wir haben im vorherigen Kapitel gelernt, dass allein der Sohn Gottes unser Anbetungsgegenstand ist. Das alles ist durch das Wort im Alten Testament nachgewiesen. Wie wichtig ist es daher, auf das Wort zu achten! Umso mehr in der Zeit der Anfechtung, da man gewöhnlich auf seine hilflose Lage achtet und leicht in Unglauben fällt. In der Geschichte haben viele Menschen wegen ihres Ungehorsams und ihrer Übertretung den rechten Lohn empfangen, nämlich die Verdammung. Wie können wir das große Heil Gottes erlangen? Die Antwort lautet, dass wir auf das Wort Gottes durch Jesus achten. Jesus hat sein Wort mit mächtigen Taten bezeugt, so dass alle, die es hörten, geheilt wurden. Jesu Wort wurde insbesondere durch seine Jünger bekräftigt. Petrus z.B. wurde zu einem großen Menschenfischer. Paulus wurde zu einem sehr erfolgreichen Missionar. Alles geschieht, wenn man auf sein Wort achtet. Gott gibt dazu Zeugnis mit Wunder und Zeichen. Der Heilige Geist, der in uns wohnt, wird auch in uns und durch uns kräftig wirken, wenn wir umso mehr auf das Wort Jesu achten und ihm gehorchen. Wir brauchen uns nicht zu fragen, ob Gott auch heute noch lebendig wirkt oder nicht. Nur wenn wir umso mehr auf das Wort Gottes achten, um ihm zu gehorchen, wirkt er in uns und durch uns mächtig.

Gebet: Lieber Vater, du hast dich in deinem Wort offenbart. Hilf mir, in der schwierigen Lage umso mehr auf dein Wort zu achten.

Ein Wort: Achte umso mehr auf das Wort Gottes!

Mittwoch, 3. Januar 2018

Dezember 27

Gott redet von den Engeln (II)

Hebräer 1,5-14 (14)

„Sind sie nicht allesamt dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die das Heil ererben sollen?“

Es fällt uns auf, dass hier in diesem Text der Sohn Gottes sehr intensiv mit den Engeln verglichen wird. Woher kommt dieser Vergleich? In der Bibel lesen wir oft von Engeln. Zum Beispiel kamen Engel zu Abraham und übermittelten ihm Gottes Botschaft. Jakob konnte durch den Ratschlag der Engel Reichtum erlangen. Der Engel erschien Mose im feurigen Dornbusch. Beim Exodus der Israeliten wirkte der Engel mächtig. Der Engel stärkte Elia. Elisa besiegte das aramäische Heer durch die Hilfe der Engel. Nicht nur im Alten Testament, sondern auch im Neuen Testament lesen wir an zahlreichen Stellen von Engelserscheinungen. Der Engel brachte die Botschaft Gottes zu Zacharias, Maria und Josef. Die Engel dienten Jesus. Der Engel befreite Petrus aus dem Gefängnis. Ebenso bekam Paulus eine Rettungszusage durch den Engel. Was sagen uns diese Tatsachen? Die Engel dienen den Berufenen Gottes. Sie sind aber keine Söhne Gottes. Die Engel Gottes sind ausgesandt, um denen zu dienen, die das Heil ererben sollen. Sie sind allesamt dienstbare Geister. Jesus sagt, dass wir unsere Engel haben (Mt 18,10). Ein jeder soll den Dienst seiner Engel in Anspruch nehmen. Die Frage ist nun, wie wir ihren Dienst in Anspruch nehmen können. Das ist deine Hausaufgabe.

Gebet: Lieber Vater, danke, dass du für unser Heil die Engel zum Dienst ausgesandt hast.

Ein Wort: Nimm den Dienst der Engel in Anspruch!

Dienstag, 2. Januar 2018

Dezember 27

Gott spricht von dem Sohn (I)

Hebräer 1,5-14 (8)

„aber von dem Sohn: ‚Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit, und das Zepter der Gerechtigkeit ist das Zepter deines Reiches.“

Was sagt Gott über den Sohn? Er vergleicht Jesus Christus zuerst mit den Propheten. Er ist viel höher als sie, weil Jesus die bruchstückhafte Offenbarung Gottes durch die Propheten vollbracht hat. Ohne Jesus versteht man das vollkommene Wesen Gottes nicht. Jesus ist der Abglanz der Herrlichkeit Gottes und das Abbild seines Wesens. Gott hat sich in Jesus Christus vollkommen offenbart. Wiederum vergleicht er Jesus Christus mit den Engeln. Der Sohn ist höher als die Engel. Das liegt zuerst in seiner Beziehung zu Gott. Christus ist der Sohn Gottes, während die Engel nur seine Diener sind. Er macht seine Engel zu Winden und zu Feuerflammen. Alle Engel sollen ihn anbeten. Auch vergleicht er Christus mit der Schöpfung (10). Alle Dinge wie die Sonne, der Mond und der Mensch scheinen herrlich zu sein, aber sie werden alle vergehen. Sie existieren nur solange, wie der Sohn sie trägt. Christus allein ist unveränderlich derselbe, gestern, heute und morgen. Jesus Christus ist vor allem der König der Könige. Sein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Er ist aber kein Tyrann, sondern der Heiland, der die Gerechtigkeit liebt. Mit seinem eigenen Blut reinigt er unsere Sünden und macht uns zu Kindern Gottes. Dieses Heilswerk tut er solange, bis Gott alle seine Feinde unter seine Füße tut.

Gebet: Herr Jesus, danke, dass du mich gerettet hast. Du allein ist mein Heiland. Hilf mir, dich zu erkennen.

Ein Wort: Keiner ist höher als Jesus Christus

Montag, 1. Januar 2018

Dezember 27

Gott hat geredet!

Hebräer 1,1-4 (2)

„(Gott) hat in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn, den er eingesetzt hat zum Erben über alles, durch den er auch die Welt gemacht hat.“

Im Lauf der Geschichte hat Gott durchgehend geredet. Gott redet! Wenn Gott redet, redet er nicht vergebens. Seine Rede ist mächtig und bringt Früchte hervor. Früher hat er durch die Propheten geredet. Das Volk Israel entstand, als Gott zu einem alten Mann namens Abram redete. Seine Rede veränderte ihn maßgeblich. Durch diesen einen Menschen ist ein großes Volk Gottes entstanden. In diesen letzten Tagen hat Gott durch seinen Sohn zu uns geredet. Einige Menschen wie Petrus und Paulus hörten es und folgten Jesus nach. Daraus ist ein neues Volk Gottes entstanden, die Gemeinde Jesu – das heilige Volk, das Eigentum Gottes und die königliche Priesterschaft. Überall, wo man die Rede Gottes hört, werden Leben verändert. Die früheren Reden Gottes stehen im Alten Testament und seine letzte Rede steht im Neuen Testament. Zwischen beiden besteht eine kontinuierliche Verbindung, da derselbe Gott geredet hat. Gott hat durch seinen Sohn seine früheren Reden vollbracht. Seine Rede durch den Sohn ist endgültig und ultimativ. Mit der Bibel haben wir die ultimative Offenbarung Gottes. Wenn wir darin lesen, hören wir seine Rede zu uns.

Gebet: Lieber großer Gott, du bist ein Gott, der redet. Hilf mir, deine Rede zu hören und deine Kraft zu erfahren.

Ein Wort: Gott redet; höre sein Wort!

Freitag, 1. Januar 2016

Dezember 28

Lasst uns aufsehen zu Jesus

Hebräer 12,1-3 (2)

“und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens, der, obwohl er hätte Freude haben können, das Kreuz erduldete und die Schande gering achtete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes.“

Das Glaubensleben ist ein Lauf mit einem klaren Ziel. Unzählige Männer und Frauen des Glaubens sind vor uns diesen Lauf gelaufen. Durch ihre Beispiele ermutigen sie uns, bis zum Sieg zu laufen. Um in diesem Lauf gut laufen zu können, müssen wir zuerst alles ablegen, was uns behindert. Besonders müssen wir die Sünde, die uns fesselt, mit der täglichen Buße ablegen. Zum zweiten müssen wir mit Geduld und Beharrlichkeit laufen. Das bedeutet, dass wir nicht aufgeben sollen. Als Läufer, müssen wir ein klares Ziel haben. Jesus ist der Anfänger und Vollender des Glaubens. Wir können unsere Orientierung und unser Ziel finden, wenn wir unsere Augen auf Jesus fixieren. Wir tun das durch das Bibelstudium und Gebet, und indem wir unsere Gedanken unter Jesu Herrschaft bringen. Jesus erduldete das Kreuz. Er erduldete auch den Widerstand der sündhaften Menschen. Darum, sollen wir, die wir ihm folgen, nicht müde werden, wenn kleine oder große Hindernisse auftauchen.

Gebet: Herr, hilf mir, meine Augen auf Jesus, der das Kreuz für mich erduldet hat, zu fixieren und meinen Glaubenslauf in diesem Jahr geduldig zu laufen.

Ein Wort: Lasst uns zu Jesus aufsehen!

Bibeltext online



Oktober 2018
WoMoDiMiDoFrSaSo
401234567
41891011121314
4215161718192021
4322232425262728
442930311234

September 2018
WoMoDiMiDoFrSaSo
35272829303112
363456789
3710111213141516
3817181920212223
3924252627282930

August 2018
WoMoDiMiDoFrSaSo
31303112345
326789101112
3313141516171819
3420212223242526
35272829303112

Das Tägliche Brot umfasst für jeden Tag im Jahr eine Bibelpassage. Es hilft uns jeden Morgen mit Gott Gemeinschaft zu haben, und gibt uns die Kraft, die wir benötigen, um den Alltag zu meistern und die Aufgabe, die Gott uns anvertraut hat, zu erfüllen.