Tägliches Brot Gottes Wort jeden Tag – Aktuell mit Lutherbibel 2017
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Freitag, 14. Juni 2019

März 18

David tanzt vor dem HERRN

2. Samuel 6,12-23 (14)

„Und David tanzte mit aller Macht vor dem HERRN her und war umgürtet mit einem leinenen Priesterschurz.“

Nach drei Monaten wagte David es erneut, die Lade nach Jerusalem zu bringen. Diesmal wurde die Lade getragen, wie Gott es geboten hatte. Dazu opferte man alle sechs Schritte einen Stier und ein Kalb. David selbst tanzte mit aller Macht vor dem Herrn her. Er war der König, aber er trug keinen Königsmantel, sondern einen leinenen Priesterschurz. Voller Freude tanzte und sprang er vor dem Herrn. Die ganze Prozession wurde begleitet von Jauchzen und Posaunenschall. Als sie ankamen, opferte David Dank- und Brandopfer. Er segnete das Volk und ließ an alle Essen austeilen. Seine Frau Michal aber verachtete David wegen seines Tanzens. Sie warf ihm vor, sich vor den Mägden unwürdig verhalten zu haben. David antwortete, dass er vor Gott tanzte, weil dieser ihn aus Gnade erwählt hatte. Er wollte sogar sich noch mehr erniedrigen. Gerade diese Erniedrigung würde ihm Ehre bringen. Michal dachte an menschliche Ehre. David beschrieb die Erhöhung derer, die sich vor Gott demütigen. Michal blieb kinderlos. Davids Erniedrigung aber wurde eine Vorausschau auf die Erniedrigung Jesu, den Gott erhöhte und dem er den Namen gab, der über alle Namen ist.

Gebet: Herr, danke für deine Gnade. Ich will mich erniedrigen und vor dir tanzen, dir zur Ehre.

Ein Wort: Tanze mit aller Macht vor dem Herrn

Donnerstag, 13. Juni 2019

März 18

Der HERR schlug Usa, sodass er starb

2. Samuel 6,1-11 (7)

„Da entbrannte des HERRN Zorn über Usa, und Gott schlug ihn dort, weil er seine Hand nach der Lade ausgestreckt hatte, sodass er dort starb bei der Lade Gottes.“

David entschied sich, die Lade Gottes aus dem Hause Abinadabs von Baala in Juda nach Jerusalem zu holen. Sie setzten die Lade auf einen Wagen und begannen einen feierlichen Umzug. Abinadabs Söhne führten den Wegen. Als die Rinder ausglitten, hielt Usa die Lade fest. Sogleich schlug ihn der Herr, sodass er starb. David ergrimmte. Gleichzeitig fürchtete er sich und ließ die Lade im Haus Obed-Edoms drei Monate lang zwischenlagern. Dessen Haus wurde gesegnet. Gott ist der Gott des Segens. Gott ist aber auch heilig. Usa war ein Levit. Als solcher kannte er Gottes Gebot: „Sie sollen aber das Heilige selbst nicht anrühren, dass sie nicht sterben.“ (4. Mose 4,15) Usas Tod war keine Willkür. Sein Verhalten zeigte, dass er Gottes Wort nicht achtete. So konnte er auch sein Amt nicht achten. Was wie eine kleine Sache aussieht, war eine schwere Sünde. Respektlosigkeit weitet sich schnell auf das ganze Volk aus. Darum hasst Gott diese Sünde so sehr. Usas Tod lehrte David und das ganze Volk erneut Gottesfurcht. Der Segen für Obed-Edoms Haus zeigt, dass er die Lade mit Respekt behandelte.

Gebet: Herr, du bist heilig. Hilf mir, deine Gnade respektvoll zu feiern.

Ein Wort: Respekt vor dem Wort Gottes

Mittwoch, 12. Juni 2019

März 18

Der HERR der Durchbrüche

2. Samuel 5,17-25 (20)

„Und David kam nach Baal-Perazim und schlug sie dort und sprach: Der HERR hat die Reihen meiner Feinde vor mir durchbrochen, wie Wasserfluten durchbrechen. Daher nannte man den Ort »Baal-Perazim«.“

Die Philister waren traditionsgemäß die Feinde Israels. Sie hatten während der gesamten Regentschaft Sauls gegen Israel gekämpft. Auch sie bekamen mit, dass Gott David segnete. Sie erkannten, dass dies eine große Gefahr für sie war. Darum zogen sie mit einem großen Heer gegen David, um ihn gefangen zu nehmen. David befragte den Herrn. Gott sagte ihm, dass er gegen sie ziehen solle, und versprach ihm den Sieg. David schlug die Philister und erfuhr dabei, wie Gott die Menge der Feinde durchbrach wie Wasserfluten durch Hindernisse brechen. Er nannte den Ort „Herr der Durchbrüche.“ Wir stehen oft vor Hindernissen und wissen nicht, wie wir sie überwinden können. Doch der Herr kann sie durchbrechen und uns den Sieg geben. Ein zweites Mal zogen die Philister hinauf. David befragte wieder den Herrn. Diesmal lautete die Orientierung, vom Bakawald her anzugreifen. Gott würde vorangehen. David gehorchte und schlug die Feinde erneut.

Gebet: Mächtiger Gott, du bist der Herr der Durchbrüche durch alle Hindernisse. Schenke uns den Sieg!

Ein Wort: Der Herr gibt Durchbruch und Sieg

Dienstag, 11. Juni 2019

März 18

Der HERR war mit David

2. Samuel 5,1-16 (12)

„Und David erkannte, dass der HERR ihn als König über Israel bestätigt und sein Königtum erhöht hatte um seines Volkes Israel willen.“

Auch nach Isch-Boschets Tod dauerte es noch einige Zeit, bis David den Königsthron besteigen konnte. Dann aber baten ihn die Stämme Israels darum, ihr König zu sein. Sie zitierten Gottes Verheißung. David schloss einen Bund mit ihnen, und sie salbten ihn zum König. Siebeneinhalb Jahre war er König in Hebron gewesen. Seine Hauptstadt sollte nun Jerusalem werden. Doch in Jersualem wohnten immer noch die Jebusiter. Die Jebusiter fühlten sich in ihrer Bergfestung sicher und verhöhnten David. David fand den Schwachpunkt der Stadt: den Schacht, der der Wasserversorgung diente. Joab stieg dort hinauf und nahm Jerusalem für David ein. Seitdem wurde Jerusalem Davids Stadt genannt. David ließ die Stadt ausbauen. Er nahm immer mehr zu an Macht. Vers 10 sagt, dass dies nicht nur den politischen Erfolg meint. Er nahm zu, weil Gott mit ihm war. Auch die Nachbarvölker erkannten Gottes Wirken in David. Hiram von Tyrus stellte Holz zum Bau eines Königshauses bereit. David schrieb sich diese Erfolge nicht selbst zu. Er erkannte, dass der Herr sein Königtum bestätigte und erhöhte um seines Volkes Israels willen (12). Gott segnete David auch leiblich, und ihm wurden in Jerusalem noch mehr Söhne und Töchter geboren.

Gebet: Herr, danke, dass du mit mir bist. Bitte segne und erhöhe mich um deines Volkes willen.

Ein Wort: Um seines Volkes willen

Montag, 10. Juni 2019

März 18

David lässt Isch-Boschets Mörder töten

2. Samuel 4,1-12 (11)

„Und wenn Frevler einen gerechten Mann in seinem Hause auf seinem Lager getötet haben, sollte ich sein Blut nicht fordern von euren Händen und euch von der Erde vertilgen?“

Isch-Boschet und seine Leute hörten von Abners Tod. Sie erschraken und fürchteten sich sehr vor den Folgen. Furcht ist ein schlechter Ratgeber. Zwei Hauptleute Isch-Boschets entschieden sich, die „Flucht nach vorn“ anzutreten. Sie schlichen in das Haus Isch-Boschets, während er schlief, und schlugen ihn tot. Dann trugen sie sein Haupt bis nach Hebron und legten es David zu Füßen. Sie dachten, David müsse sie belohnen, dass sie seinen Feind getötet und ihm den Weg zum Thron bereitet hatten. Doch genau wie der Amalekiter, der Sauls Krone zu David gebracht hatte, hatten sie sich sehr getäuscht. Sie wussten nicht, dass David Gott fürchtete. Nichts lag David ferner als sich mit seiner eigenen Hand zu helfen. David hegte auch keine Rachegedanken. Davids Hilfe kam von Gott, und auch jede Vergeltung lag in Gottes Hand. Baana und Rechab ernteten, was sie gesät hatten. David nannte sie gottlose Leute und ließ sie erschlagen. Ihre Leichname wurden aufgehängt, aber das Haupt Isch-Boschets wurde begraben.

Gebet: Herr, du bestimmst über dein Werk. Hilf mir, dich zu fürchten und dir zu vertrauen.

Ein Wort: Fürchte Gott und vertraue auf ihn

Samstag, 8. Juni 2019

März 18

Es gefiel dem Volk gut

2. Samuel 3,22-39 (37)

„Und alles Volk und ganz Israel merkten an diesem Tage, dass es nicht vom König ausgegangen war, dass Abner, der Sohn Ners, getötet wurde.“

David hatte durch sein weites Herz und seine geistliche Einsicht Abner als Mitarbeiter gewonnen. Joab aber konnte das nicht verstehen. Er war wegen des Todes Asaëls immer noch gekränkt. Vielleicht fürchtete er auch, dass Abner aufgrund seiner Fähigkeit seinen eigenen Posten übernehmen könnte. Joabs Handeln war von seinem gekränkten Ehrgeiz geprägt. Zuerst sprach er gegenüber David schlecht über Abner und stellte dessen Redlichkeit in Frage. Dann ließ er Abner selbst zu sich kommen und tötete ihn hinterrücks. Als David davon erfuhr, war er entsetzt. Er konnte Joab nicht bestrafen, weil die Söhne der Zeruja, Joab und Abischai, noch zu stark waren, aber er machte klar, dass Abners Tod nicht von ihm angeordnet war. Er forderte das Volk und sogar Joab auf, zu trauern, und nahm selbst an der Beerdigung teil. Er fastete und nannte Abner einen Fürsten und Großen in Israel. Anders als Joab war Abner nicht nur ein guter General, sondern auch ein Mensch mit Rückgrat gewesen. Das Volk erkannte, dass David unschuldig am Tod Abners war. Davids klare Haltung gefiel ihnen gut.

Gebet: Herr, hilf mir, in einer Umgebung voll des gekränkten Ehrgeizes ein Mensch mit Rückgrat zu sein.

Ein Wort: Ein Mensch mit Rückgrat

Freitag, 7. Juni 2019

März 18

Denn der Herr hat es gesagt

2. Samuel 3,1-21 (18)

„So tut’s nun, denn der HERR hat von David gesagt: Durch die Hand meines Knechtes David will ich mein Volk Israel erretten aus der Hand der Philister und aller seiner Feinde.“

Abner war der mächtige Mann im Hause Sauls. Isch-Boschet war zwar König, aber er war voller Furcht vor dem Feldhauptmann. Schließlich kam die Zeit, die Gott bereitet hatte, dass David König über Israel werden würde. Der Anlass war nichtig. Doch Abner erinnerte sich an die Verheißung Gottes über David. Er entschied sich, zu David überzugehen, und bot David einen Bund an. David prüfte die Ernsthaftigkeit seines Angebots, indem er ihn Michal, Sauls Tochter und Davids erste Frau, zu David senden ließ. Abner tat dies. Dann besprach er sich mit den Ältesten und forderte sie auf, nach dem Wort des Herrn zu handeln. Hier sehen wir, dass Abner kein Opportunist war, der die Seiten wechselt, wenn der Wind sich dreht. Er gründete seine Entscheidung auf das Wort Gottes. David akzeptierte dies und empfing Abner freundlich und ehrenhaft mit einem Mahl. So gewann er in Abner einen ehemaligen Gegner und stolzen Mann als loyalen Mitarbeiter. Ein Mensch, der seine Entscheidungen auf Gottes Wort gründet, ist vertrauenswürdig als Mitarbeiter im Werk Gottes.

Gebet: Herr, danke für deine Verheißung. Hilf mir, mein Handeln auf dein Wort zu gründen.

Ein Wort: Handle nach dem, was der Herr sagt

Donnerstag, 6. Juni 2019

März 18

Soll das Schwert ohne Ende fressen?

2. Samuel 2,12-32 (26)

„Und Abner rief Joab zu und sprach: Soll denn das Schwert ohne Ende fressen? Weißt du nicht, dass daraus am Ende nur Jammer kommen wird? Wie lange willst du dem Volk nicht sagen, dass es ablasse von seinen Brüdern?“

Abner und Joab, die Feldhauptleute Isch-Boschets und Davids, trafen mit ihren Truppen bei Gibeon aufeinander. Wie üblich bei solchen Auseinandersetzungen kämpften zuerst einige auserwählte Kämpfer stellvertretend gegeneinander. Doch die vierundzwanzig jungen Leute fielen alle, sodass es keine Entscheidung gab. Dann begann der eigentliche Kampf. Die Männer Davids waren stärker. Asaël, Joabs Bruder, kam bis an Abner heran. Doch er war selber unbewaffnet. Abner bot ihm an, sich zu bewaffnen, damit der Kampf fair würde. Doch Asaël hörte nicht auf die Warnung. Schließlich tötete Abner ihn. Am Abend rief Abner Joab zu, den Kampf zu stoppen. Er erinnerte Joab daran, dass die Stämme Israels und Juda Brüder waren. Joab ließ die Posaune blasen. Der Kampf endete zahlenmäßig mit einem Sieg für Davids Männer. Joab hätte zufrieden sein können. Auch war der Kampf fair gewesen. Asaël hatte seinen Tod selbst verschuldet. Doch Joab ging mit Bitterkeit und Hass im Herzen nach Hebron zurück.

Gebet: Herr, bewahre uns vor sinnlosen Kämpfen und Bitterkeit und hilf uns, als Brüder einmütig zu sein.

Ein Wort: Lass ab von den Brüdern

Mittwoch, 5. Juni 2019

März 18

David wird König über das Haus Juda

2. Samuel 2,1-11 (3)

„Auch die Männer, die bei ihm waren, führte David hinauf, einen jeden mit seinem Hause, und sie wohnten in den Städten von Hebron.“

Saul war tot. David hätte nun sofort auf den Thron stürmen können. Doch er befragte zuerst Gott. Gott führte ihn nach Hebron. David zog mit seinen Frauen dorthin. Er nahm auch die Männer mit, die seit der Zeit in der Höhle von Adullam bei ihm waren (1. Sam 22,2). David war ihr Hirte gewesen. Er hatte sich um sie gekümmert, als sie in Not und Schulden waren. Sie waren mit ihm verbunden und erwiesen sich nun als treue Mitarbeiter. Sie zogen mit ihm nach Hebron. Dort salbte der Stamm Juda David zum König. Als David hörte, dass die Männer von Jabesch Saul begraben hatten, lobte er ihre Tat und segnete sie. In Mahanajim setzte mittlerweile Sauls Feldhauptmann Abner Sauls Sohn Isch-Boschet als neuen König über Israel ein. Noch war David König nur über Juda. Doch die Grundlage für sein Königtum über ganz Israel war schon gelegt. Er hatte hervorragende Mitarbeiter und ein Herz für diejenigen, die recht handelten. Er bewies auch Geduld und vertraute auf Gottes Verheißung und seine Führung.

Gebet: Herr, danke für treue Mitarbeiter. Hilf mir, dich zu befragen und deiner Führung zu folgen.

Ein Wort: Vertrauen auf Gottes Führung

Dienstag, 4. Juni 2019

März 18

Davids Klage um Jonatan

2. Samuel 1,17-27 (26)

„Es ist mir leid um dich, mein Bruder Jonatan, ich habe große Freude und Wonne an dir gehabt; deine Liebe ist mir wundersamer gewesen, als Frauenliebe ist.“

David hatte die Gewohnheit, seine Leiden, seine Schmerzen und auch seine Freude in Liedern auszudrücken (siehe seine 72 Psalmen). Auch nach der Nachricht vom Tode Sauls und Jonatans sang er ein Klagelied. In seinem Lied gibt es kein einziges negatives Wort über Saul, der doch David gehasst und jahrelang verfolgt hatte. David nannte Saul und Jonatan die Edelsten in Israel. Er pries ihren Mut und auch ihre Liebe zueinander. Besonders trauerte David um seinen Freund Jonatan. Jonatan war eigentlich der Thronfolger. Doch er hatte angenommen, dass Gott David erwählt hatte. Als er – anders als Saul – Gottes Souveränität annahm, konnte er David so liebhaben wie einen eigenen Bruder. David nannte diese brüderliche Liebe wundersamer als Frauenliebe. Frauenliebe beschreibt hier menschliche, emotionale Zuneigung, wie Michal sie zu David hatte (1. Sam 18,20). Die Liebe zwischen David und Jonatan war ein Ausdruck der Liebe Gottes. In dieser Liebe dürfen wir wahre, brüderliche Freundschaften schließen.

Gebet: Herr, danke für deine Liebe, die wundersamer ist als menschliche Zuneigung.

Ein Wort: Gottes wundersame Liebe

Montag, 3. Juni 2019

März 18

Klage um das Volk des HERRN

2. Samuel 1,1-16 (12)

„und sie hielten Totenklage und weinten und fasteten bis zum Abend um Saul und seinen Sohn Jonatan und um das Volk des HERRN und um das Haus Israel, weil sie durchs Schwert gefallen waren.“

Saul und Jonatan waren beim Kampf gegen die Philister gefallen. Für den designierten König David war damit der Weg frei. Ein junger Amalekiter dachte, dies sei eine gute Gelegenheit, sich beliebt zu machen. Er brachte Sauls Krone und Armreif zu David und behauptete wahrheitswidrig (1. Sam 31,4), er selbst habe Saul getötet. Der junge Mann nannte David seinen Herrn. Doch David reagierte anders als von ihm erwartet. Zuerst hielten David und seine Männer die Totenklage. Sie trauerten um Saul, Jonatan, das Volk des Herrn und das Haus Israel. Sauls Fall und der Tod seiner Kämpfer waren für sie kein Triumph, sondern ein Grund zur Klage. Saul war von Gott erwählt gewesen als König für sein auserwähltes Volk. Davids Trauer entspricht Gottes Trauer über diejenigen, die seine Gnade verwerfen, von ihm abfallen und elend leben und sterben. Der Bote, der nur an seinen Vorteil dachte und dieses Herz Gottes überhaupt nicht verstand, täuschte sich und sprach sich selbst das Urteil.

Gebet: Herr, bewahre mich vor dem Egoismus. Du trauerst um dein Volk, das von dir abgefallen ist.

Ein Wort: Verstehe Gottes Herz und weine mit

Freitag, 16. Oktober 2015

Dezember 28

David findet den Tempelplatz

2. Samuel 24,1-25 (25)

„Und David baute dort dem Herrn einen Altar und opferte Brandopfer und Dankopfer. Und der HERR wurde dem Land wieder gnädig und die Plage wich von dem Volk Israel.“

Im letzten Kapitel des 2. Samuelbuches werden zwei Begebenheiten geschildert: Davids Volkszählung und das Finden des Bauplatzes für den Tempel. Aus welchem Grund auch immer reizte es David, die Zahl der streitbaren Männer in Israel und Juda zu zählen. Gott hatte ihm in allen Dingen den Sieg geschenkt. Doch nun sündigte David schwer, indem er sich mehr auf menschliche Berechnungen verlassen wollte. Widerwillig gehorchte Joab und zählte nach fast 10-monatiger Arbeit 800.000 Israeliten und 500.000 Juden. Daraufhin schlug Davids Herz sehr heftig. Er bekannte Gott seine Schuld. Gott legte David drei Strafen vor. David wählte die Pest in der Hoffnung, dass er in Gottes Händen Barmherzigkeit finden könnte. Dadurch starben fast 5 % der gezählten Leute. Tatsächlich gab es neben dem Gericht Gottes Barmherzigkeit. Denn er verschonte nach Davids Bußgebet die Hauptstadt Jerusalem. Gott befahl David, auf der Tenne Araunas einen Altar zu errichten. David kaufte den Platz und baute dort dem Herrn einen Altar. Er opferte Brandopfer und Dankopfer. David hatte schwer gesündigt. Aber er war auch bereit, mit seinem Leben das Bußgeld zu zahlen. Dies veranlasste Gott, die Gnade der Vergebung zu schenken. Die Plage wich vom Volk. David durfte den Bauplatz für den Tempel finden.

Gebet: Herr, deine Gnade und Barmherzigkeit sind so groß. Hilf mir, für meine Fehler ehrlich Buße zu tun.

Ein Wort: Opfere dem HERRN!

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Dezember 28

Davids Helden

2. Samuel 23,8-39 (17)

„Und sprach: Das lasse der Herr ferne von mir sein, dass ich das tue! Ist´s nicht das Blut der Männer, die ihr Leben gewagt haben und hingegangen sind? Und er wollte es nicht trinken. Das taten die drei Helden.“

Im vorliegenden Abschnitt werden über 30 Helden aus dem Berufsheer Davids namentlich erwähnt. Es waren Helden, weil sie in unmöglichen Situationen auf Gott vertrauten und den Sieg errangen. Jischbaal, Eleasar und Schamma bewiesen ihren Glaubensmut vor allem in den Kämpfen gegen die Philister. Als alle Kämpfer sich zurückzogen, blieben sie stehen und schwangen ihren Spieß bzw. ihr Schwert bis zur totalen Erschöpfung. Gott gab großes Heil durch sie. Weitere drei Helden brachen in das Lager des Feindes ein, um für David Wasser aus dem Brunnen zu holen. Aber David hielt dieses Wasser für heilig und goss es aus für den Herrn. David konnte sich der absoluten Gefolgschaft seiner Leute gewiss sein. Es waren Helden, die ihr Leben für Gottes Sache ließen. Weitere berühmte Helden waren Abischai, Joabs Bruder, und Benaja. Auch sie vollbrachten Heldentaten. David gab ihnen leitende Positionen. In der Liste der Helden finden wir auch Uria, den David wegen seiner Frau töten ließ. David war ein guter Führer, aber auch ein elender Sünder. Gott gebraucht Menschen, um an sein Ziel zu kommen. Diese Menschen sind keine Heilige. Aber es sind Helden, weil sie Glauben an Gott haben. Jeder, der im Werk Gottes mitarbeitet und sein Bestes gibt, ist vor Gott ein Held.

Gebet: Herr, danke für die vielen Helden, die ihr Leben für dich wagen. Gebrauche mich als Glaubenshelden.

Ein Wort: Wage dein Leben für Gott!

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Dezember 28

Davids letzte Worte

2. Samuel 23,1-7 (3)

„Es hat der Gott Israels zu mir gesprochen, der Fels Israels hat geredet: Wer gerecht herrscht unter den Menschen, wer herrscht in der Furcht Gottes,“

Mit gut 70 Jahren ging auch das Leben Davids zu Ende. Die letzten Worte sagen viel über einen Menschen aus. Was war sein Fazit? David blickte mit großer Dankbarkeit auf Gottes Führung in seinem Leben zurück. Zuerst stellte er sich als der Sohn Isais, eines einfachen Mannes, vor. Aber durch Gottes einseitige Gnade wurde er zum König über Israel erhoben. Gott gebrauchte ihn als Propheten. Seine Lieder sind durchzogen vom Geist Gottes. Nur so war es zu erklären, dass er die Leiden Christi so detailliert voraussehen konnte. Das Wort Gottes floss durch seine Feder. Quasi als Regentenspiegel hielt er den zukünftigen Königen das Idealbild vor Augen: „Wer gerecht herrscht unter den Menschen, wer herrscht in der Furcht Gottes.“ Die hervorragendste Eigenschaft eines gerechten Herrschers ist in der Tat die Gottesfurcht. Die Furcht, bei Gott in Ungnade zu fallen, verhindert eigene Überheblichkeit und Maßlosigkeit. Die Gottesfurcht trieb David in die Demut. Nie kam er auf den Gedanken, seine Macht für seinen persönlichen Vorteil auszunutzen. Alles für die Ehre Gottes! Alles für das Wohl des Volkes Gottes! Darum glich seine Herrschaft dem Licht des Morgens und dem Gras, das nach dem Regen aus der Erde bricht. Sein Königshaus blieb fest bei Gott. Denn unabhängig seiner Schwächen war es Gott, der einen ewigen Bund mit ihm geschlossen hatte.

Gebet: Herr, hilf mir, bis zum letzten Tag meines Lebens in der Furcht Gottes zu leben.

Ein Wort: Lebe in der Furcht Gottes!

Dienstag, 13. Oktober 2015

Dezember 28

Davids Danklied II

2. Samuel 22,32-51 (47)

„Der Herr lebt, und gelobt sei mein Fels, und Gott, der Fels meines Heils, sei hoch erhoben.“

Zu Anfang stellte David eine rhetorische Frage: „Wer ist Gott, wenn nicht der Herr?“ Durch seine Lebenserfahrungen konnte er bezeugen, dass Gott der Herr seines Lebens war. Bis Vers 49 berichtete er dann über das siegreiche Eingreifen Gottes in seinem Leben. Gott stärkte ihn mit Kraft und wies ihm den Weg. Gott gab ihm schnelle Füße und starke Hände. David wusste, dass er alles Gott zu verdanken hatte. Darum blieb er demütig und gehorsam. Gott unterwarf ihm seine Feinde. Er gab ihm Kraft, ihnen nachzujagen und sie aus dem Weg zu räumen. Gott machte ihn sogar zum Haupt über die Heiden. Ein Volk, dass David nicht kannte, diente ihm nun. Welch ein Zeugnis der Kraft Gottes! Tatsächlich können wir nur mit Gott an unserer Seite über Mauern springen und die Herzen der Menschen für Jesus gewinnen. David bekannte: „Der Herr lebt.“ Seine Beziehung zu Gott war eine lebendige Beziehung. Es war eine Liebesbeziehung. Eine Beziehung – lebendiger und tiefer als zu irgendeinem Menschen. Dies war der Motor seines erfolgreichen Lebens. Schließlich blieb David nichts anderes mehr übrig, als Gott zu danken: „Ich will dir danken, Herr, und deinen Namen lobsingen.“ Das war das Fazit seines langen Liedes. Gott hatte ihn zum König berufen und ihm großes Heil gegeben. Er hatte ihm die Gnade der Vergebung zukommen lassen. Ewiges Leben wartete auf ihn.

Gebet: Herr, du bist mein Gott. Du lebst, und du führst mein Leben sicher zum Ziel. Deine Gnade ist ewiglich.

Ein Wort: Der HERR lebt.

Montag, 12. Oktober 2015

Dezember 28

Davids Danklied I

2. Samuel 22,1-31 (2)

„Der Herr ist mein Fels und meine Burg und mein Erretter.“

Der hier eingeschobene Psalm ist eine Art theologischer Kommentar zur Geschichte Davids. David war ein König, der genau wusste, worauf sich seine Macht gründete. Im Grunde genommen war er immer der bescheidene Hirtenjunge geblieben. Er war ergriffen von der ständigen Gegenwart des Herrn. Darum begann sein Glaubenszeugnis mit dem Bekenntnis, dass Gott sein Fels und seine Burg und sein Erretter sei. Gott war sein Zufluchtsort. Immer wieder erfuhr er Errettung, wenn er zu Gott betete (4). Verse 5-20 beschreiben in eindrucksvollen Bildern die Rettungstaten Gottes an ihn. Die Erde bebte, es donnerte vom Himmel und verzehrendes Feuer kam herab. Auf diese Weise errettete Gott ihn von den starken Feinden. In den Versen 21-31 bezeugte er, dass Gottes Wege vollkommen seien. Wer auf ihn vertraut, wird nicht im Stich gelassen. Gott hilft den Elenden und erniedrigt die Stolzen. David bemühte sich, die Gebote des Herrn zu halten und seine Hände rein zu bewahren. Dies zahlte sich in seinem Leben aus. Denn er erfuhr Gottes Gerechtigkeit und Vergebung bis zum Ende. Gott ist auch unser Erretter. Er schenkt uns Gerechtigkeit und Vergebung durch Jesus Christus, seinen Sohn. Das wollen wir nie vergessen. Das Danklied in unserem Herzen soll nie verstummen.

Gebet: Herr, du bist mein Fels und meine Burg und mein Erretter. Du hast mir schon so viel Hilfe erwiesen. Dir gehört mein Dank und meine Anbetung.

Ein Wort: Der Herr ist mein Erretter.

Samstag, 26. September 2015

Dezember 28

David schafft Sühnung

2. Samuel 21,1-22 (3)

„Da sprach David zu den Gibeonitern: Was soll ich für euch tun? Und womit soll ich Sühne schaffen, dass ihr das Erbteil des Herrn segnet?“

Drei Jahre litt das Land unter einer Hungersnot. David wusste, was zu tun war. Er suchte das Angesicht des Herrn. Gott war der richtige Adressat, um die Ursache zu erforschen. Tatsächlich offenbarte Gott ihm den Grund. Es lag eine Blutschuld auf Saul. Er hatte damals versucht, die Gibeoniter auszurotten. Dies dürfte nicht sein, da Israel einen Bund mit ihnen geschlossen hatte. Sofort machte sich David daran, diese Ungerechtigkeit wieder gut machen. Er war für jedes Opfer bereit, um Sühne zu schaffen. Er setzte alles daran, dass Israel wieder von Gott gesegnet werden würde. Die Gibeoniter verlangten sieben Männer aus dem Hause Sauls. Es war ein bitteres Opfer für David. Aber es war jetzt am Wichtigsten, die Gnade Gottes wieder zu erlangen. David gab sie ihnen. Danach wurde Gott dem Land wieder gnädig. In einem Krieg gegen die Philister wurde David müde und wäre fast von einem der Riesen der Philister getötet worden. Doch Abischai rettete ihn. David war schon alt geworden. Er sollte nicht mehr mit zum Kampf ausziehen, damit die Leuchte Israels nicht verlischt. David war die Leuchte Israels, weil er in jeder Lage das Angesicht Gottes suchte. Er kämpfte nicht mit Menschen. Für ihn war die reine Beziehung zu seinem Gott das Allerwichtigste. Dafür war ihm jedes Opfer recht.

Gebet: Herr, dein Segen ist das Wichtigste. Ich möchte alles tun, um Sühnung und Vergebung bei dir zu erwirken.

Ein Wort: Womit soll ich Sühne schaffen?

Freitag, 25. September 2015

Dezember 28

Schebas Aufstand

2. Samuel 19,42-20,26 (20,22a)

„Und die Frau beredete das ganze Volk mit ihrer Klugheit.“

Als David wieder den Jordan überquert hatte, fingen die Leute von Juda und Israel an zu streiten. Jeder von ihnen wollte David zuerst zurückholen. Ein Mann namens Scheba nutzte dies aus und rief Israel zum Aufstand gegen David auf. Israel fiel von David ab, während die Leute von Juda auf der Seite Davids blieben. Es war Eile geboten, diesen Aufstand niederzuwerfen. Doch Amasa, den David an Joabs statt zum Befehlshaber ernannte hatte, handelte zu langsam. Daher zog Abschai mit den Leuten von Joab aus, um Scheba zu fassen. Unterwegs trafen sie auf Amasa. Joab tötete ihn heimtückisch – ähnlich wie er es mit seinem früheren Rivalen Abner getan hatte. Joab übernahm jetzt selbst das Kommando. Er einigte alle Stämme Israels gegen Scheba unter sich. Sie belagerten die Stadt, in der sich Scheba aufhielt. Ein fürchterliches Gemetzel stand unmittelbar bevor. Da fand eine Frau den Mut, etwas dagegen zu tun. Sie verteidigte ihre Heimatstadt nicht mit Waffengewalt sondern mit klugen Worten. Es sei eine friedsamen und treue Stadt, eine Mutter in Israel. Sollte Joab ein Erbteil des Herrn vernichten? Als sie ihm den Kopf Schebas versprach, lenkte Joab ein. So verhinderte die kluge Frau ein Blutbad. Ihre Hingabe und Mut gingen in die Geschichte ein. Wenig später wurde die Posaune geblasen. Der Aufstand war vereitelt.

Gebet: Herr, danke für die Klugheit einer Frau. Gib auch mir den Mut, mich für den Frieden einzusetzen.

Ein Wort: Nutze deine Klugheit für den Frieden

Donnerstag, 24. September 2015

Dezember 28

David kehrt nach Jerusalem zurück

2. Samuel 19,9b-41 (28)

„Dazu hat er deinen Knecht verleumdet vor meinem Herrn, dem König. Aber mein Herr, der König, ist wie der Engel Gottes; tu, was dir wohlgefällt.“

Der Sieg über die Aufständischen war teuer erkauft. David verlor seinen ältesten Sohn Absalom. Auch herrschte eine angespannte Stimmung im Volk, da sich viele mit Absalom verbündet hatten. Wie löste David dieses Problem? Er vergab allen, die Absalom unterstützt hatten. Er traf kluge Personalentscheidungen und ersetzte den rücksichtslosen Joab durch Amasa als neuen Oberbefehlshaber. So gewann er die Herzen der Menschen von Juda. Bemerkenswert war auch, wie er Schimi begegnete, der ihn damals in aller Öffentlichkeit übel beleidigt hatte. David nahm dessen Buße an und gewährte ihm Amnestie. Auch für Mefi-Boschet nahm er sich Zeit. Anstatt seine scheinbare Untreue zu bestrafen, hörte er sich dessen Argumente an. Es schien, dass sein Knecht Ziba tatsächlich eine Mitschuld daran trug, dass der Enkel Sauls nicht mit David zog. Schließlich fällte David ein salomonisches Urteil und ließ die beiden ihren Besitz miteinander teilen. Barsillai, der ihn bei seiner Flucht in Mahanajim aufgenommen hatte, dankte er herzlich. Er küsste und segnete ihn. David gab weder seinem Stolz als König Raum noch seiner Enttäuschung von der Abkehr vieler Verbündeter. Vielmehr gab er Gott die Ehre und suchte das Beste für Gottes Volk.

Gebet: Herr, danke dass du selber für Gerechtigkeit sorgst. Ich will meinen Stolz überwinden und vergeben.

Ein Wort: Reagiere auf Verleumdungen wie der Engel Gottes

Mittwoch, 23. September 2015

Dezember 28

Absaloms Tod

2. Samuel 18,1-19,9a (19,1b)

„Mein Sohn Absalom! Mein Sohn, mein Sohn Absalom! Wollte Gott, ich wäre für dich gestorben! O Absalom, mein Sohn, mein Sohn!“

Wegen Huschais Rat konnte David in Mahanajim Kräfte tanken. Er ordnete das Kriegsvolk und stellte je ein Drittel unter der Führung von Joab, Abischai und Ittai. Bei der entscheidenden Schlacht im Wald Ephraim wurde Israel unter Absalom vernichtend von Davids Leuten geschlagen. Es hieß, dass dabei der Wald mehr Leute fraß als das Schwert. Dies offenbarte, dass Gott auf wundersame Weise den Sieg für David herbeiführte. Bei dem Kampf gab es noch einen weiteren merkwürdigen Zwischenfall. Absalom blieb mit seinen prächtigen Haaren an einer Eiche hängen. Als Joab ihn sah, stieß er drei Stäbe gleichzeitig in dessen Herz. Das war das Ende eines Mannes, der getrieben war von Zielen, die nicht Gottes Ziele waren. Absalom hinterließ auch keine Nachkommen. Wie reagierte David auf das Ende der Rebellion? Als er vom Tod seines Sohnes erfuhr, zerriss sein Herz. Er war ein Mann nach dem Herzen Gottes. David war immer noch voller Liebe für Absalom, der ihm doch soviel Leid und Schmach zugeführt hatte. Wir sehen hier die Liebe Gottes für uns rebellische Sünder. Gott liebt uns, obwohl wir ihn durch unsere sündigen Taten und Gedanken so enttäuschen. Joab konnte Davids Herz nicht verstehen. Er war ein Pragmatiker ohne Sinn für Liebe und Vergebung.

Gebet: Herr, danke für deine Liebe und Vergebung, die ich nicht verdiene. Schenke mir Davids Herz für die rebellischen Menschen.

Ein Wort: Wollte Gott, ich wäre für dich gestorben

Dienstag, 22. September 2015

Dezember 28

Gott verhindert den Rat Ahitofels

2. Samuel 16,15-17,29 (17,14b)

„So schickte es der Herr, dass der kluge Rat Ahitofels verhindert wurde, damit der Herr Unheil über Absalom brächte.“

Davids Elend war groß. Verflucht und verstoßen befand er sich mit seinen Mannen am Jordan. Alles hing jetzt davon ab, auf welche Weise Absalom den vernichtenden Schlag gegen ihn vollstreckten wollte. Dabei spielten seine Ratgeber Ahitofel und Huschai die entscheidende Rolle. Der Rat Ahitofels hatte orakelhafte Züge am Königshof angenommen. Er empfahl Absalom zu den Nebenfrauen seines Vates einzugehen. Noch in der Nacht würde er dann mit 12.000 Mann David nachjagen und töten. Ein brillanter Plan mit sehr hohen Erfolgsaussichten. Huschai, der Agent Davids, gab Absalom eine andere Empfehlung. Man dürfe Davids kriegerisches Geschick nicht unterschätzen und solle ihm Masse entgegensetzen, nach dem Motto: `Viele Hunde sind des Hasen Tod´ Mit diesem Rat wollte Huschai Zeit gewinnen. David sollte sich erst einmal stärken und eine gute Kriegsstrategie entwickeln. Tatsächlich sah der Herr das Elend Davids an. Er machte den klugen Rat Ahitofels zunichte, indem sich Absalom für Huschais Idee entschied. Dies zeigte die gnädige Zuwendung Gottes. David wurde getragen von seinem Bund mit Gott. Er fühlte sich immer von Gott behütet. Das Unheil über Absalom war beschlossen.

Gebet: Herr, der klügste Rat ist vergeblich, wenn nicht dein Segen darauf liegt. Du hältst letztendlich alle Geschicke in deiner Hand. Bei dir finde ich Gerechtigkeit.

Ein Wort: Ich glaube fest an Gottes Geschick

Montag, 21. September 2015

Dezember 28

David wird verflucht

2. Samuel 16,1-14 (12)

„Vielleicht wird der Herr mein Elend ansehen und mir mit Gutem vergelten sein heutiges Fluchen.“

Bei der Flucht Davids wird nun von zwei Begegnungen berichtet. Die erste war mit Ziba. Er brachte David Esel und Proviant. Er stellte seinen Herrn, Mefi-Boschet in ein schlechtes Licht. Mefi-Boschet sei in Jerusalem geblieben, um als Sauls Nachkomme über Israel herrschen zu wollen. David glaubte seinen Ausführungen und sprach ihm die Besitztümer Mefi-Boschets zu. Die zweite Begegnung war mit Schimi, ebenfalls ein Mann aus dem Geschlecht Sauls. Er bewarf David mit Steinen und verfluchte ihn als Bluthund. Gott würde ihn nun für all das Blut des Hauses Sauls, das er vergossen hatte, bestrafen. Diese Szene wirkte fast belustigend – ein fluchender Schimi in angemessenem Sicherheitsabstand zu David. Abischai wollte ihn töten, aber David wehrte ihm. Er sah in dem Fluch Schimis Gottes Willen. David glaubte an die beste Führung Gottes. Er glaubte an den guten Hirten, der sein Leben führt und in seiner Hand hält. Er glaubte an den Gott, der sein Elend sah. Darum musste er nicht mit Menschen kämpfen. Auch wurde er nicht durch die Beleidigungen anderer Menschen in seinem Stolz verletzt. Wir brauchen gerade in der Zeit der Krise den Glauben Davids. Gott sieht auch unser Elend. Er wird selber für Recht und Gerechtigkeit sorgen. Gott will nur das Beste für uns.

Gebet: Herr, hilf mir, nicht mit den Menschen zu kämpfen und beleidigt auf ihre Worte zu reagieren. Du wirst mir alles mit Gutem vergelten.

Ein Wort: Der Herr wird mir mit Gutem vergelten

Samstag, 19. September 2015

Dezember 28

Absaloms Aufruhr

2. Samuel 15,1-37 (6)

„Auf diese Weise tat Absalom mit ganz Israel, wenn sie vor Gericht kamen zum König. So stahl Absalom das Herz der Männer Israels.“

In diesem Abschnitt wird klar, dass Absalom nur eines im Sinn hatte. Er wollte an die Macht. Dafür nutzte er seine Klugheit und Schönheit. Durch jahrelange demagogische Arbeit erwarb er sich die Sympathie des Volkes. Auch zeigte er sich sehr demütig, indem er von denen, die vor ihm niederfallen wollten, die Hand ergriff und sie wie Freunde küsste. Er missbrauchte seine Privilegien, die ihm sein Vater als zukünftigem Thronfolger gegeben hatte, um das Herzen der Menschen in Israel zu stehlen. Nach vier Jahren harter Arbeit entschloss er sich zum Handeln. Er log David an, einen Gottesdienst in Hebron aus Dank für seine Rückkehr aus dem Exil halten zu wollen. Dort ließ er sich als neuer König von Israel ausrufen. Als David dies hörte, fasste er den Entschluss, aus Jerusalem zu fliehen. Er wollte nicht, dass es in Jerusalem zum Kampf käme. Die Großen blieben ihm treu und flohen mit ihm. Jedoch schickte David Huschai wieder zurück. Durch Gottes Gnade könnte dieser im Gefolge des Widersachers noch von Nutzen sein. Als David weinend und barfüßig die Stadt verließ, weinte auch alles Volk. Er betete, dass Gott den Ratschlag Ahitofels zur Torheit machten würde. David gab immer Gott die Ehre. Absolom jedoch wollte nur seinen eigenen Namen erhöhen.

Gebet: Herr, hilf mir, meine Privilegien dafür zu gebrauchen, dir zu dienen, statt das Herz der Menschen zu stehlen.

Ein Wort: Stehle keine Herzen

Freitag, 18. September 2015

Dezember 28

David vergibt Absalom

2. Samuel 14,1-33 (21)

„Da sprach der König zu Joab: Siehe, ich will es tun; so geh hin und bringe meinen Sohn Absalom zurück.“

Der Tod seines Erstgeborenen Amnon hatte David sehr getroffen. Doch im Laufe der Jahre empfing er himmlischen Trost darüber. Sein Heeresführer Joab wollte ihm nun helfen, mit Absalom Frieden zu schließen. Dazu schickte er eine Frau zum König, die ihm eine konstruierte Geschichte vorlegte. Ihr Mann sei verstorben und ihr Sohn hätte bei einem Streit dessen Bruder umgebracht. Unnachgiebig forderte die Frau König David zu einer Entscheidung heraus: Tod für den Mörder oder Gnade für den einzigen Erben? David entschied sich für Gnade und gewährte dem Totschläger Amnestie. Dann erkannte er, dass Joab dahinter steckte. Und so entschied er sich, auch im Falle Absaloms, der seinen Bruder töten ließ, Gnade walten zu lassen. Also dürfte Absalom nach drei Jahren Exil wieder an den Königshof zurück. Seine schöne Gestalt und sein volles Haar waren beeindruckend. Es vergingen weitere zwei Jahre, bis David seinen Sohn endlich zu sich einlud. Dabei fiel Absalom seinem Vater zu Füßen, und David küsste ihn. David zeigt uns hier das Herz Gottes, dass den verlorenen Sünder gerne wieder empfangen will. Jedoch hatte Absolom es verpasst, seine Schuld klar zu bekennen. Dadurch konnte der Frieden nur von kurzer Dauer sein.

Gebet: Herr, ich will es tun und meinen Schuldigern vergeben. Erwirke in ihnen die aufrichtige Buße.

Ein Wort: Bringe meinen Sohn zurück

Donnerstag, 17. September 2015

Dezember 28

Amnon vergewaltigt Tamar

2. Samuel 13,1-39 (14)

„Aber er wollte nicht auf sie hören und ergriff sie und überwältigte sie und wohnte ihr bei.“

Kapitel 13-20 berichten über großes Unheil im Hause Davids. Gott hatte dieses Strafgericht nach Davids Ehebruch angekündigt (12,10). Amnon war Davids Erstgeborener. Er begehrte seine Stiefschwester Tamar. Diese war eine Jungfrau und sehr schön. Sie stammte von der gleichen Mutter wie Absalom ab. Amnons Begierde war stärker als seine Vernunft. Aufgrund eines freundschaftlichen Rats von Jonadab stellte Amnon sich krank und ließ Tamar als Krankenpflegerin zu sich rufen. Dann packte er sie und vergewaltigte sie. Tamar warnte ihn eindringlich vor den Folgen. Aber ähnlich wie sein Vater David konnte sich Amnon nicht beherrschen. Dadurch verbaute er sich seine ganze Zukunft als Thronfolger. Nach kurzer Zeit wurde er Tamar überdrüssig und vertrieb sie aus seinem Haus. David wurde zwar zornig. Aber er tat ihm nichts zuleide. Seine Liebe zu dem Erstgeborenen war zu menschlich und verhinderte ein strenges Durchgreifen. Somit nahm das Unheil seinen Lauf. Absalom hasste Amnon für dessen Schandtat und rächte sich bitterlich. Nach zwei Jahren Funkstille ließ er ihn vor den Augen der anderen Brüder umbringen. Nun musste Absalom fliehen und viele Jahre ins Exil gehen. David hatte die Kontrolle in seinem eigenen Haus verloren.

Gebet: Herr, mach mich frei von allerlei krankhaften Begierden. Ich will zufrieden sein mit dem, was du mir gibst. Nur du stellst mir den besten Ehepartner an meine Seite.

Ein Wort: Ich vertraue auf Gottes bester Führung

Freitag, 12. Juni 2015

Dezember 28

David bekennt seine Sünde

2. Samuel 12,1-31 (13)

„Da sprach David zu Nathan: Ich habe gesündigt gegen den Herrn. Nathan sprach zu David: So hat auch der Herr deine Sünde weggenommen; du wirst nicht sterben.“

Gott gefiel Davids Verhalten gar nicht. Durch Nathan führte Gott David seine Sünde vor Augen. Hier demonstrierte ein Reicher auf perfide Art seine Macht gegenüber einem Armen. Davids Gerechtigkeitssinn forderte eine vierfache Rückerstattung und den Tod des Reichen. Da sprach Nathan zu David: „Du bist der Mann!“ In seiner Strafrede fasste er Gottes Gnadentaten gegenüber David zusammen. David hatte durch sein sündhaftes Verhalten Gott verachtet. Öffentliches Unheil sollte nun über ihn kommen. Da zeigte David, warum er ein Mann nach dem Herzen Gottes war. Anstatt sich in der Finsternis der Scham zu verstecken, öffnete er Gott sein ganzes Herz: „Ich habe gesündigt gegen den Herrn.“ Psalm 51 offenbart, dass dies kein formales Sündenbekenntnis war. Gott nahm seine Buße gnädig an und vergab ihm seine Sünde des Ehebruchs und der Blutschuld. Dennoch blieb sein Fehlverhalten nicht ohne Konsequenzen. Der Neugeborene wurde todkrank und verstarb. Auch kommendes Unheil durch seine Söhne ließ sich nicht mehr abwenden. Gott tröstete ihn aber durch die Geburt eines weiteren Sohnes: Salomo, der vom Herrn geliebt wurde. Auch die Hauptstadt der Ammoniter durfte David ehrenvoll erobern. Bei Gott ist viel Vergebung. Es gibt Hoffnung, wenn wir Buße tun.

Gebet: Herr, ich habe gegen dich gesündigt. Bitte vergib mir meine Sünde und schaffe in mir ein reines Herz.

Ein Wort: Ich habe gesündigt gegen den Herrn.

Donnerstag, 11. Juni 2015

Dezember 28

David begeht Ehebruch

2. Samuel 11,1-27 (4a)

„Und David sandte Boten hin und ließ sie holen Und als sie zu ihm kam, wohnte er ihr bei.“

König David befand sich auf dem Höhepunkt seiner Macht. Die vorliegende Erzählung behandelt eine der schwärzesten Stunden seines Lebens. Sie ist ein Paradebeispiel menschlicher Anfechtbarkeit und Sünd-haftigkeit. Der fromme und gerechte David fällt in die Finsternis der Sünde. Eigentlich war es seine Pflicht, in den Kampf zu ziehen und die Hauptstadt der Ammoniter zu erobern. Aber er gönnte sich eine Auszeit und schlief den Tag über. Abends dann sah er von seiner Terrasse aus eine schöne Frau. Wenn er geistlich wachsam gewesen wäre, hätte er sich selbst verleugnen können. So aber ließ er sie holen und wohnte ihr bei. Er wusste, dass sie Batseba hieß und die Frau eines seiner besten Soldaten war. Er durfte sie nicht begehren. Aber David konnte seinen sündhaften Trieb nicht zu Gott bringen. Anstatt zu beten, fiel er in die Sünde des Ehebruchs. Die Folgen waren katastrophal. Batseba wurde schwanger. Um dies zu vertuschen, befahl er ihrem Mann Uria mehrere Male, seine Frau zu besuchen. Vergeblich. Schließlich lud David Blutschuld auf sich, indem er mit Joabs Hilfe Uria beim Kampf mit den Ammonitern sterben ließ. Dies ist eine ernste Warnung für uns, sich niemals vor den Anfechtungen der Sünde sicher zu fühlen. Wir müssen jeden Tag geistlich wachsam sein und in einer engen, lebendigen Beziehung zu unserem Gott leben. Dann muss die Sünde in uns schweigen.

Gebet: Herr, ich bin ein schwacher Sünder. Ich brauche täglich deinen Geist, um gegen die Sünde zu bestehen.

Ein Wort: Ich lasse Gottes Geist täglich in mir wohnen.

Mittwoch, 10. Juni 2015

Dezember 28

David will Freundschaft erweisen

2. Samuel 10,1-19 (2a)

„Da sprach David: Ich will Hanun, dem Sohn des Nahasch, Freundschaft erweisen, wie sein Vater mir Freundschaft erwiesen hat. Und er sandte hin und ließ ihn durch seine Gesandten über seinen Vater trösten.“

König David schaffte seinem Volk Recht und Gerechtig-keit. Dabei legte er großen Wert darauf, denjenigen Recht zu verschaffen, die ihm in früherer Zeit wohl gesonnen waren. Darunter fielen auch die Ammoniter. Deren König hatte David in der Zeit seiner Verfolgung durch Saul Schutz geboten. Als dieser verstarb, sandte David seine diplomatischen Vertreter zu einem Beileidsbesuch nach Ammon. Er wollte den Königssohn Hanun über den väter-lichen Verlust trösten. Für ihn war es nicht wichtig, seine Macht zur Schau zu stellen. Viel mehr Gewicht hatte für ihn die Freundschaft zu denjenigen, die ihm Freundschaft erwiesen hatten. Seine Loyalität und Freundschaft zu den Ammonitern offenbart eine weitere königliche Eigenschaft Davids. Dies ist ein Hinweis auf unseren wahren König Jesus, der uns Sündern vom Kreuz aus seine Hand ausstreckt und ewige Freund-schaft anbietet. Leider wurde Hanun schlecht beraten und misstraute diesem Besuch. Er demütigte sie und provozierte auf diese Weise einen Krieg mit Israel. David hatte ihm Freundschaft angeboten. Doch nun musste er Gerechtigkeit ausüben und kämpfen. Trotz der Hilfe der Aramäer mussten die Ammoniter sich geschlagen geben und David untertan werden.

Gebet: Herr, danke für das Angebot deiner Freundschaft zu mir. Ich will es gerne annehmen und mein Leben unter deine Herrschaft stellen.

Ein Wort: Schließe Freundschaft mit Gott!

Dienstag, 9. Juni 2015

Dezember 28

Davids Barmherzigkeit um Jonatans willen

2. Samuel 9,1-13 (7a)

„David sprach zu ihm: Fürchte dich nicht, denn ich will Barmherzigkeit an dir tun um deines Vaters Jonatan willen.“

Inmitten der ruhmreichen Zeit erinnerte sich David an seine alte Freundschaft mit dem verstorbenen Freund Jonatan. Ihm und seinem Haus hatte er damals Barmherzigkeit versprochen (1.Sam 20,14-17). Bei der Suche nach Angehörigen wird Mefi-Boschet gefunden, der als Fünfjähriger aus den Händen seiner Amme zu Boden fiel und seitdem körperlich behindert war. Ihm gegenüber war David nun voller Barmherzigkeit. Er gab ihm den ganzen Besitz Sauls zurück. Er ließ dieses Land durch Ziba, den ehemaligen Knecht Sauls, verwalten. Schließlich lud er Mefi-Boschet täglich zur königlichen Speisetafel ein und ließ ihn bei sich in Jerusalem wohnen. Für David sollte es nicht leicht gewesen sein, mit einem Krüppel täglich Gemeinschaft zu haben. Aber er zeigte dadurch seine Dankbarkeit gegenüber Gott, der ihn aus allem Leid erlöst hat. David vergaß auch nie, dass Jonatan sein Leben für ihn riskiert hatte. David spiegelt hier Gottes Barmherzigkeit wieder. Jesus war barmherzig gegenüber Zöllnern und Sündern. Vor allem kümmerte er sich um die Kranken und Gelähmten (Lk 5,24). Wir können von Davids dankbarem Herzen gegenüber der Gnade Gottes viel lernen. Jesus hat uns unsere Sünden aus Gnade vergeben. Darum sind wir Schuldner seiner Liebe. Wir sollten heute Barmherzigkeit an den lahmen und geistlich blinden Menschen tun.

Gebet: Herr, danke für deine große Barmherzigkeit mir gegenüber. Ich will auch barmherzig sein.

Ein Wort: Ich will Barmherzigkeit an dir tun.

Montag, 8. Juni 2015

Dezember 28

David schaffte Recht und Gerechtigkeit

2. Samuel 8,1-18 (15)

„So war David König über ganz Israel, und er schaffte Recht und Gerechtigkeit seinem ganzen Volk.“

Dieses Kapitel konzentriert sich auf Davids kriegerische Unternehmungen und die Benennung seiner Beamten. Gestärkt durch die Verheißung Gottes machte David sich daran, die feindlichen Mächte im Westen (Philister), Osten (Moabiter), Norden (Hadad-Eser und Aramäer) und Süden (Edomiter) zu erobern. Er folgte damit Gottes Plan, der schon Abraham diese Landeinnahme versprochen hatte (Gen 15,18). Die zügige und große Ausdehnung Israels war eine Folge der Hilfe Gottes. Es gab keine andere Erklärung. Darum wiederholt sich sowohl in Vers 6 als auch in Vers 14 die Aussage: „Denn der Herr half David, wo er auch hinzog.“ Wo Gott helfend zur Seite steht, da ist der Sieg garantiert! Davids königliche Eigenschaft zeichnet sich nun dadurch aus, wie er mit diesem Erfolg umgeht. Machterweiterung und großer Reichtum können einen König herrschsüchtig und tyrannisch werden lassen. Anders bei David. Er achtete immer darauf, seinem ganzen Volk Recht und Gerechtigkeit zu verschaffen. Das Wohl des Volkes stellte er über alles. So heiligte er alle Kriegsbeute dem Herrn und verplante sie für den späteren Bau eines Tempels. Nicht er sollte reicher werden, sondern das Volk. Die Menschen sollten im Glauben an Gott gestärkt und Bürger eines gerechten Friedensreiches werden (Jes 9,6). Dafür sollten ihm zuverlässige und fähige Männer zu Seite stehen.

Gebet: Herr Jesus, du regierst mich mit Recht und Gerechtigkeit. Lass mich dein königlicher Beamter sein!

Ein Wort: Schaffe Recht und Gerechtigkeit!

Samstag, 6. Juni 2015

Dezember 28

Davids Dankgebet

2. Samuel 7,17-29 (18)

„Kam der König David und setzte sich vor dem Herrn nieder und sprach: Wer bin ich, Herr HERR, und was ist mein Haus, dass du mich bis hierher gebracht hast?“

Gott hatte König David einen Nachkommen verheißen, dessen Königsthron ewigen Bestand haben würde. Es war schwierig, darauf eine angemessene Reaktion zu zeigen. Aber David fand sie, indem er betete: „Wer bin ich, Herr?“ Es war gerade diese demütige Innerlichkeit Davids, die ihn qualifizierte, das auserwählte Werkzeug Gottes zu sein. Gott sieht das Herz eines Menschen an (1.Sam 16,7). Davids Herz war reich an Demut. Die meisten Menschen scheitern an ihrem unbegründeten Hochmut. David aber kannte das Wirken Gottes an seinem Leben genau. Sein Aufstieg war ein Geschenk Gottes. Er bekannte: „Darum bist du groß, Herr HERR! Denn es ist keiner wie du, und ist kein Gott außer dir.“ David schaffte es, das Augenmerk ganz von sich weg zu schieben und völlig auf die Einzigartigkeit Gottes zu legen. Darüber hinaus ordnete er sich dem höheren Ziel Gottes unter – nämlich ganz Israel zu segnen. Durch Israel sollte Gottes Heilsgeschichte verlaufen bis zum Kommen des ewigen Königs, Jesus Christus. Abschließend fand David den Mut, Gott beim Wort zu nehmen. Er bat ihn, seine großartige Verheißung wahr zu machen. Wie groß würde Gottes Namen sein, wenn seine Worte Wahrheit würden. „So fange nun an zu segnen.“ David freute sich auf seine Zukunft mit Gott.

Gebet: Du bist groß, Herr. Keiner ist wie du. Du gibst meinem Leben eine ewige Bedeutung. Segne mein Land durch den ewigen König, Jesus!

Ein Wort: Wer bin ich, Herr?

Freitag, 5. Juni 2015

Dezember 28

Gott verheißt David ein ewiges Reich

2. Samuel 7,1-16 (16)

„Aber dein Haus und dein Königtum sollen beständig sein in Ewigkeit vor mir, und dein Thron soll ewiglich bestehen.“

Das vorliegende Kapitel gehört zu den bekanntesten der Bibel. Es geht weit über die aktuelle Situation König Davids hinaus. Dieser hatte nach vielen Jahren der Verfolgung von Gott Ruhe bekommen. Doch es gefiel ihm nicht, dass die Bundeslade, die Gottes Gegenwart symbolisierte, unter Zeltdecken aufbewahrt wurde. Der Prophet Nathan übermittelte ihm eine überraschende Antwort Gottes. Gott ließ David keinen Tempel bauen. Er wollte ihn vor Überheblichkeit schützen. David sollte sich an die Gnade Gottes in seinem Leben erinnern. Gott hatte ihn zu dem gemacht, der er jetzt war. Gott hatte ihn vom einfachen Hirtenjungen zum König über Israel gemacht. Nicht David sollte Gott ein Haus bauen, sondern Gott wollte David ein Haus bauen: „Wenn nun deine Zeit um ist und du dich zu deinen Vätern schlafen legst, will ich dir einen Nachkommen erwecken, der von deinem Leibe kommen wird; dem will ich sein Königtum bestätigen. Der soll meinem Namen ein Haus bauen, und ich will seinen Königsthron betätigen ewiglich.“ Gott verhieß, den Messias aus Davids Nachkommenschaft hervorzubringen. Wie großartig ist es, mit Gottes Verheißung gesegnet zu sein! Wir können daran teilhaben, indem wir Christus als unseren ewigen König des Friedens im Herzen neu annehmen.

Gebet: Danke Herr, dass du mit mir einen ewigen Bund geschlossen hast. Ich will Jesus als meinen ewigen König annehmen.

Ein Wort: Dein Haus soll beständig sein in Ewigkeit.

Donnerstag, 4. Juni 2015

Dezember 28

David tanzt vor dem Herrn

2. Samuel 6,1-23 (21)

„David aber sprach zu Michal: Ich will vor dem Herrn tanzen, der mich erwählt hat vor deinem Vater und vor seinem ganzen Hause, um mich zum Fürsten zu bestellen über das Volk des Herrn, über Israel.“

Für die Sicherung eines Königreiches braucht es nicht nur militärische Erfolge, familiäre Netzwerke und eine prächtige Residenz. Es muss eine höhere Dimension des Zusammenhalts geschaffen werden. Dazu wollte David die Bundeslade nach Jerusalem holen. Sie symbolisierte die Gegenwart Gottes. Sie sollte Einheit des Glaubens schaffen: Gott segne unser Land! Doch als David die Lade herbeiholen wollte, verunglückte ein Helfer tödlich. Für David war dies schwer zu verstehen. Dann aber erkannte er, dass es ihm an Gottesfurcht gemangelt hatte. Er hatte die Überführung nicht mit der nötigen Sorgfalt und Ehrfurcht durchgeführt. Weil David den Se-gen Gottes haben wollte, engagierte er nun priesterliche Träger. Sie sollten alle sechs Schritte anhalten und ein Opfer darbringen. So mögen wohl über 1000 Opferungen stattgefunden haben. Außerdem erniedrigte sich David und tanzte wie ein Wilder um die Lade herum. Seine Frau Michal verachtete ihn deshalb sogar. Aber David hatte seine Lektion gelernt. Er fürchtete Gott mehr als die Meinung der Menschen. Er gab alles für den Segen Gottes. Er liebte Gott, der ihn erwählt hatte. Von ihm lernen wir, Gott zu danken und ihn zu ehren. Ein Tanz oder ein Lied ist ein Ausdruck unserer Freude darüber.

Gebet: Herr, wie groß ist deine Gnade, dass du mich erwählt hast! Mir ist deine Gegenwart in meinem Leben sehr wichtig. Ich freue mich über deinen Segen sehr.

Ein Wort: Ich will vor Gott tanzen, der mich erwählt.

Mittwoch, 3. Juni 2015

Dezember 28

Davids hört auf das Rauschen der Bäume

2. Samuel 5,13-25 (23)

„Und David befragte den Herrn; der sprach: Du sollst nicht hinaufziehen ihnen entgegen, sondern komm von hinten über sie, dass du sie angreifst vom Bakawalde her.“

David wurde zum König über ganz Israel erhoben und eroberte Jerusalem als neue Residenz. Zur innenpoliti-schen Stabilisierung nahm sich David weitere Frauen und Nebenfrauen, die ihm viele Kinder schenkten. Unter ihnen sollte Salomo sein Thronfolger werden. Nun wer-den zwei Kämpfe gegen die Philister beschrieben. David musste dieser ständigen Bedrohung aus dem Westen Herr werden, um seine Macht zu konsolidieren. Es fällt auf, dass David vor beiden Kämpfen zuerst den Herrn befragte. Er wollte seine militärische Strategie von Gott bekommen. Das war sein Glaube und sein Erfolgsrezept. Beim ersten Mal sprach Gott: „Zieh hinauf, ich werde die Philister in deine Hand geben.“ Daraufhin durchbrach Davids Heer die Linien des Feindes – wie Wasserfluten, die alles mit sich reißen und schließlich den Damm durchbrechen. Beim zweiten Mal hätte David sich wieder auf diese erfolgreiche Strategie verlassen können. Aber er besaß die Demut, Gott erneut zuerst zu befragen. Tatsächlich änderte Gott die Orientierung. David sollte von hinten über sie kommen. David gehorchte und warte-te im Bakawald auf das Rauschen der Wipfel. Als Gott diesen Wind sandte, war es für David das sichere Zei-chen, zuzuschlagen. Er schlug die Philister vernichtend.

Gebet: Herr, deine Kraft ist wie Wasserfluten, die Dämme durchbrechen. Ich will nicht voreilig handeln, sondern geduldig auf deine Zeichen warten.

Ein Wort: Befrage in allem zuerst den Herrn!

Montag, 9. Februar 2015

Dezember 28

Davids göttliche Erkenntnis

2. Samuel 5,1-12 (12)

„Und David erkannte, dass der Herr ihn zum König über Israel bestätigt und sein Königtum erhöht hatte um seines Volkes Israel willen.“

Nach dem Tod Isch-Boschets, des Königs über Israel, kamen die Stämme zu David nach Hebron. Sie unterstrichen die Einheit des Volks und seine legitime Thronnachfolge. David war bereit, ihre Ernennung anzunehmen und bestätigte dies durch einen Bund. So wurde David nach 7,5 Jahren Regent¬schaft zum König über ganz Israel gesalbt. Dies war der Höhepunkt seiner Lebensgeschichte, die mit dem Dienst eines einfachen Hirten anfing. Insgesamt regierte David 40 Jahre lang. David ging es in erster Linie immer um Gottes Bestätigung seiner Wege. Dies betraf auch sei¬nen zukünftigen Regierungs¬sitz, der sich mehr im Zent¬rum seines neuen Reiches befinden sollte. Hier bot sich Jerusalem an mit seiner Burg Zion, die als uneinnehm¬bar galt. Tatsächlich gelang ihm die Eroberung der Burg durch den tollkühnen Einsatz von Joab. Mit ausländi¬scher Hilfe baute er den Ort zu einer Stadt aus, die er `Stadt Davids´ nannte. Die Salbung zum König und die Eroberung Jerusalems schenkten David enorme Zuver-sicht. Dadurch erkannte er, dass Gott sein Königtum bestätigte. Vor allem erkannte er, dass es dabei nicht bloß um ihn ging, sondern um das Wohl des Volkes Israel. Gott hatte David erhöht, um Israel zu weiden und göttlichen Frieden zu schenken.

Gebet: Herr, ich erkenne, dass nur du es bist, der mein Leben erhöhen kann. Danke, dass du mein Leben segnest, damit andere Menschen zu dir finden.

Ein Wort: Ich erkenne, dass der Herr mich erhöht hat

Sonntag, 8. Februar 2015

Dezember 28

Davids Glaube an den lebendigen Gott

2. Samuel 4,1-12 (9)

„Da antwortete ihnen David: So wahr der Herr lebt, der mich aus aller Bedrängnis erlöst hat:“

Der Mord an Abner machte König Isch-Boschet und ganz Israel mutlos. Es gab noch einen Sohn von Jonatan namens Mefi-Boschet. Aber dieser kam nicht als Thron-folger in Frage, da er an beiden Füßen lahmte. Daher fassten zwei Ehrgeizlinge, Baana und Rechab, einen dunklen Plan. Sie schlichen sich in die Residenz des Königs und stachen ihn tot. Anschließend brachten sie seinen Kopf zu David und sprachen (8b): „Der Herr hat heute meinen Herrn, den König, gerächt an Saul und an seinem Geschlecht.“ Wie reagierte David auf die scheinbare Heldentat der beiden? Ähnlich wie bei Sauls, Jonatans und Abners Tod war David gar nicht einver-standen mit der Tat ihrer Mörder. Trotz aller Feindselig-keiten hielt David Isch-Boschet für einen gerechten Mann, der von Gott das Königsamt erhalten hatte. Deswegen legte er seine Zukunft in Gottes Hände und verwarf alle menschlichen Rachefeldzüge. Statt Beloh-nung gab es für Baana und Rechab das Todesurteil. David wurde das Königtum durch die Salbung Samuels schon vor langer Zeit zugesprochen (vgl. 1.Sam 16,13). Aber er wollte auf diesem Weg kein Unrecht tun und sich nicht mit Blut beflecken. Er legte seine Ambitionen zur Thronfolge ganz in Gottes Hände. Für ihn war Gott ein lebendiger Gott. Gott hatte ihn bisher von aller Bedräng¬nis erlöst. Dieser Gott würde ihn zu seiner Zeit erhöhen.

Gebet: Herr, du erlöst mich aus aller Bedrängnis. Hilf mir, mich nicht auf menschliche Lösungen zu verlassen, sondern ganz auf dich zu vertrauen.

Ein Wort: Der Herr erlöst mich aus aller Bedrängnis

Samstag, 7. Februar 2015

Dezember 28

David bekennt seine Schwachheit

2. Samuel 3,1-39 (39a)

„Ich aber bin heute noch schwach, obwohl ich zum König gesalbt bin.“

In Hebron wurden David sechs Söhne geboren, die die Fortsetzung seiner Dynastie garantierten. Durch seine geschickte Heiratspolitik schuf er sich auch unter den Nachbarländern Verbündete. Hingegen war Isch-Boschet nur ein Spielball seines Heeresführers Abner. Abner nahm sich einfach eine Nebenfrau Sauls und verbat sich jegliche Kritik daran. Als er angesichts der Stärke Davids keine Zukunft mehr für den Thron Isch-Boschets sah, suchte er den friedlichen Zusammenschluss. Als Gegenleistung verlangte David die Rückgabe seiner Frau Michal, der Tochter Sauls. Als Schwiegersohn wäre David somit auch ein legitimer Nachfolger Sauls. Abner willigte ein, sodass einem Frieden in Israel nichts mehr im Wege stand. Doch Davids Heeresführer Joab brachte alles in Gefahr. Er warf David Leichtsinn vor und tötete Abner. Er sah in ihm einen militärischen Spion. Außer-dem wollte er sich rächen am Tod seines Bruders Asaél. Davids anschließende Totenklage für Abner glich der für Saul und Jonatan. Er wollte seine Herrschaft nicht durch solch einen Mord aufrichten. Er war verzweifelt, weil er Joab nicht in seine Schranken verweisen konnte. David war kein strahlender Held. Er fühlte seine Schwachheit sehr deutlich. Obwohl er zum König gesalbt war, waren seine Fähigkeiten doch begrenzt. Stärke konnte er nur von Gott empfangen.

Gebet: Herr, lehre mich das rechte Verhältnis von Stärke und Schwäche. Gottes Kraft ist in den Schwachen mächtig (vgl. 2.Kor 12,9).

Ein Wort: Ich bin heute schwach

Freitag, 6. Februar 2015

Dezember 28

David will Jabesch Gutes tun

2. Samuel 2,1-32 (6)

„So tue nun der Herr an euch Barmherzigkeit und Treue, und auch ich will euch Gutes tun, weil ihr das getan habt.“

Bald nach dem Tod König Sauls befragte David den Herrn, wohin er gehen sollte. Es herrschte ein Macht-vakuum in Israel. David wollte nicht hastig reagieren. Er wollte dem Willen Gottes entsprechend handeln. Als er Gottes Wort folgte, ließ er sich in Hebron nieder. Dort wurde er zum König über das Haus Juda, dem südlichen Teil Israels, gesalbt. Was war seine erste Amtshand¬lung? Er schickte Boten zu den Männern von Jabesch. Diese hatten den geschändeten Leichnam Sauls mutig den Philistern entrissen und ehrenvoll bei sich begraben. David wünschte ihnen alles nur erdenklich Gute für ihr Leben und sprach: „Gesegnet seid ihr vom Herrn.“ Aus tiefer Dankbarkeit wollte David ihnen Gutes mit Gutem vergelten. David war von Beginn an ein König, der gerne anderen Gutes tat. Er nutzte seine Macht, um Gutes zu tun. Der ehemalige Feldhauptmann Sauls, Abner, war da anders. Er schaffte es, das Nordreich Israels gegen David einzustellen. Es setzte Sauls Sohn Isch-Boschet auf den Thron Israels. Zwei Jahre regierte dieser in Mahanajim. Und so kam es zum Bruderkrieg zwischen Israel und Juda. Ein Kampfspiel unter einigen jungen Männern entwickelte sich zu einer blutigen Auseinander-setzung, bei der 20 Judäer und 360 Israeliten erschlagen wurden. Dabei tötete Abner den Asaèl, den Bruder von Davids Heeresführer Joab.

Gebet: Herr, lass mich den Menschen Gutes tun. Ich will andere segnen und unterstützen.

Ein Wort: Ich will euch Gutes tun

Donnerstag, 5. Februar 2015

Dezember 28

David weint über den Tod Sauls

2. Samuel 1,1-27 (24)

„Ihr Töchter Israel, weint über Saul, der euch kleidete mit kostbarem Purpur und euch schmückte mit goldenen Kleinoden an euren Kleidern.“

Wir befinden uns ca. im Jahre 1004 v.Chr. In Israel herrschte Chaos. Das Land wurde durch die Philister hart bedrängt. David wartete in Ziklag auf eine Botschaft über den Ausgang der Kämpfe. Da berichtete ihm ein Amale-kiter von der verlorenen Schlacht und dem Tode Sauls und seines Sohnes Jonatan. David hätte allen Grund gehabt, sich über den Tod Sauls zu freuen. Viele Jahre wurde er von ihm zu Unrecht aus Eifersucht verfolgt. Doch wie reagierte David? Er zerriss seine Kleider, hielt Totenklage, weinte und fastete. Dann ließ er den Amale-kiter töten, weil er sich durch Lügengeschichten selber zum Königsmörder erheben wollte. Davids ergreifendes Trauerlied wird in den Versen 19-27 überliefert. Hierin hebt er die Heldenhaftigkeit Sauls und Jonatans hervor. Der Bogen Jonatans hatte nie gefehlt und das Schwert Sauls traf immer. Vater und Sohn waren vom Volk geliebt und bis zum Tode vereint. Saul kleidete die Töchter Israels mit kostbaren Kleidern und wertvollem Schmuck. Mit Jonatan verband David eine tiefe Männerfreund-schaft. Wir erkennen hier einen edlen Charakterzug Davids. Er sah in dem Tod Sauls keine gerechte Strafe sondern den schmerzhaften Verlust des Gesalbten des Herrn. Dies zeigt, dass im Herzen Davids kein Groll sondern volle Vergebung wohnte. Seine Trauer war echt.

Gebet: Herr, lass mich das Positive in den Menschen sehen. Ich will die Menschen lieben lernen, weil sie von Gott geliebt sind.

Ein Wort: Weine über die Sünder

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Das Tägliche Brot umfasst für jeden Tag im Jahr eine Bibelpassage. Es hilft uns jeden Morgen mit Gott Gemeinschaft zu haben, und gibt uns die Kraft, die wir benötigen, um den Alltag zu meistern und die Aufgabe, die Gott uns anvertraut hat, zu erfüllen.