September 22

Der neue Mensch und das neue Leben

Epheser 4,17-32 (30)

„Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt seid für den Tag der Erlösung.“

Die Heiden leben in der Nichtigkeit ihres Sinnes. Sie suchen nicht nach dem ewigen Gott, sondern interessieren sich nur für die Dinge dieser Welt, da sie nur diese eine Lebensweise kennen. So lebten auch wir früher, doch wir haben nun Christus kennengelernt, haben von ihm gehört und sind in ihm unterwiesen und sollen deshalb nicht mehr wie die Ungläubigen leben. Paulus ermahnt uns: „Legt von euch ab den alten Menschen mit seinem früheren Wandel, der sich durch trügerische Begierden zugrunde richtet.“ Wir sollen uns in unserem Geist und Sinn erneuern und den neuen Menschen anziehen. Dieser ist nach Gott in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit geschaffen. Wie sollen wir leben, wenn wir den neuen Menschen angezogen haben? Wie soll unsere Rede, unser praktisches und geistliches Leben aussehen? Wir sollen nicht mehr lügen und nicht im Zorn einschlafen, sonst geben wir dem Teufel Raum. Wir sollen uns bemühen, den anderen nicht zur Last zu fallen, sondern ihre Last zu tragen. Wenn wir reden, was gut ist, bringt es denen, die es hören, Segen. Wir sollen vor allem den Heiligen Geist Gottes nicht betrüben. Mit ihm sind wir für den Tag der Erlösung versiegelt. Darum sollen alle Bitterkeit, Grimm, Zorn, gegenseitiges Anschreien, Lästerung und alle Bosheit von uns fern sein. Vielmehr sollen wir untereinander freundlich sein und einander herzlich vergeben.

Gebet: Lieber Vater, vielen Dank, dass du uns Weisung gibst, wie wir in dem neuen Menschen leben sollen.

Ein Wort: Betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes