September 22

Die Einheit der Gemeinde

Epheser 2,11-22 (18)

„Denn durch ihn haben wir alle beide in einem Geist den Zugang zum Vater.“

Die Epheser, von Geburt einst Heiden und Unbeschnittene, sollten daran denken, wie ihr Zustand ohne den Glauben an Jesus Christus gewesen war. Sie waren ohne Christus, vom Bürgerrecht Israels ausgeschlossen und Fremde außerhalb des Bundes der Verheißung. Daher hatten sie ohne Gott keine Hoffnung. Wie elend waren sie damals gewesen! Genauso ging es uns, bevor wir die Gnade der Sündenvergebung angenommen hatten. Es war früher undenkbar gewesen, dass die Heiden, die einst fern waren, Gott nahe kommen könnten. Dies ist allein durch das Blut Christi möglich. Jesus ist unser Friede, der durch sein Opfer die Feindschaft abgebrochen und das Gesetz abgetan hat. Durch das Kreuz hat Jesus Juden und Heiden mit Gott versöhnt und ihnen im Evangelium Frieden verkündigt. Nun sind die Heiden nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen geworden, auf den Grund der Apostel und Propheten erbaut, mit Jesus als dem Eckstein. Wir sollen ineinander gefügt zu einem heiligen Tempel wachsen, in dem Gott wohnen kann. Warum sollen wir als frühere Heiden daran denken, dass wir früher ohne Gott waren? Wir sollen erkennen, dass wir allein durch das Blut Christi selig geworden sind. Durch das Blut von Jesus Christus dürfen wir mit den Juden zusammen in einem Geist den Zugang zum Vater haben.

Gebet: Danke, Herr Jesus, dass du beide, Juden und Heiden, durch dein teures Blut mit Gott versöhnt hast.

Ein Wort: Durch das Blut Christi