September 22

Paulus’ Dank und Gebet

Epheser 1,15-23 (17)

„dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den Geist der Weisheit und der Offenbarung, ihn zu erkennen.“

Paulus hörte von dem Glauben der Geschwister in Ephesus an den Herrn Jesus und von ihrer Liebe zu allen Heiligen. Deshalb hörte er nicht auf, Gott für sie zu danken, und gedachte ihrer im Gebet. Sie haben Gottes Segen empfangen, nun sollten sie Gott auch persönlich kennenlernen. Paulus betete für sie, dass Gott ihnen den Geist der Weisheit und Offenbarung gebe, Jesus Christus zu erkennen (17). „Ihn zu erkennen“, das ist wirklich unser Gebetsanliegen. Bei dieser Erkenntnis handelt es sich nicht um abstrakte Kenntnis von Gott oder das Wissen objektiver Tatsachen über ihn, sondern um eine persönliche und enge Vertrauensbeziehung mit ihm. Dazu gehört die Kenntnis von Gottes Wesen und Willen. Weiter betete Paulus für sie, dass Gott ihnen erleuchtete Augen des Herzens gebe, damit sie erkennen, zu welcher Hoffnung sie von Gott berufen waren, wie reich die Herrlichkeit seines Erbes für die Heiligen ist und wie überschwänglich groß seine Kraft an den Gläubigen ist. Mit dieser Kraft hat Gott Jesus von den Toten auferweckt, zu seiner Rechten im Himmel über alles in dieser und in der zukünftigen Welt eingesetzt und zum Haupt über alles gemacht. Wenn wir diese Hoffnung, Herrlichkeit und Kraft sehen, können wir Gott allezeit danken und loben.

Gebet: Lieber Vater, wir danken dir für allen Segen in Jesus Christus. Hilf uns, dich zu erkennen und eine enge, persönliche Beziehung zu dir zu haben.

Ein Wort: Ihn zu erkennen