September 22

Jesu Tod

Markus 15,33-41 (38)

„Und der Vorhang im Tempel zerriss in zwei Stücke von oben an bis unten aus.“

Seit dem Mittag lag eine Finsternis über dem ganzen Land, die den Tod von Gottes Sohn ankündigte. Am Kreuz war Jesus von allen Menschen allein gelassen. Damit konnte er umgehen. Aber als er die Ferne von Gott spürte, wie sie die Sünder haben, konnte er diese nicht ertragen. Daher schrie er: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Auf Jesu Sprache, Aramäisch, klingt das Wort für „mein Gott“, „Eli“, wie „Elia“. Die Hebräisch sprechenden Umstehenden dachten daher, Jesus würde den Propheten Elia rufen, dass er ihm helfe. Man gab Jesus Essig zu trinken. Daraufhin schrie Jesus laut und starb. Seine letzten Worte waren: „Es ist vollbracht!“, und er vergab seinen Peinigern und Mördern. Im Augenblick seines Todes riss der Vorhang im Tempel von Jerusalem von oben nach unten entzwei. Mit seinem Tod hat Jesus den Weg der Menschen zu Gott frei gemacht. Der Vorhang der Sünde trennt uns nicht länger vom Herrn, denn durch Jesus haben wir die Vergebung. Wir haben nun alle Zugang zu seinem Heiligtum. Die Todesstunde Jesu hatte eine so große Macht, dass sogar der Hauptmann Jesus als Gottes Sohn bekannte. Zeuginnen von Jesu Sterben waren auch die Frauen, die ihm gedient hatten und die ihm nachgefolgt waren. Im Gegensatz zu seinen Jüngern waren sie ihrem Herrn bis nach Golgatha gefolgt und nicht geflohen.

Gebet: Ich danke dir, Herr, dass du durch Jesu Opfer am Kreuz unsere Beziehung zu dir wiederhergestellt hast.

Ein Wort: Jesus ist für unsere Sünden gestorben