September 22

Jesu Kreuzigung

Markus 15,20b-32 (27)

„Und sie kreuzigten mit ihm zwei Räuber, einen zu seiner Rechten und einen zu seiner Linken.“

Jesus, unschuldig zum Tod verurteilt, wurde zur Kreuzigung nach Golgatha („Schädelstätte“) geführt. Da er gemartert worden war, war er zu schwach, sein Kreuz selber zu tragen. So zwang man den zufällig vorbeikommenden Simon von Kyrene, das für ihn zu tun. Der erlebte Jesu Leiden dadurch so hautnah, dass er zum Glauben kam und durch ihn auch seine Familie. Bevor man Jesus ans Kreuz schlug, bot man ihm einen schmerzlindernden Trank an, den Jesus ablehnte. An unserer Stelle wollte er für uns Sünder alle Schmerzen tragen! Dann wurde Jesus ans Kreuz geschlagen und die Soldaten warfen das Los darum, wer von ihnen seine Kleider bekommen sollte – so wurde die Prophezeiung aus Psalm 22,19 wahr. Es war Mittag, als Jesus gekreuzigt wurde. Auf seinem Kreuz war in allen damaligen Weltsprachen die Inschrift angebracht, die Jesus als König der Juden auswies; der Statthalter Pontius Pilatus hatte sie anbringen lassen. Links und rechts von Jesus wurden zwei Schwerverbrecher gekreuzigt. Dass Jesus in der Mitte von ihnen gekreuzigt wurde zeigt, dass er sich an die Stelle des allerschlimmsten Sünders begab. So kann er uns nun auch die schwersten Sünden vergeben. Alle Menschen um Jesus verspotteten ihn nun. Viele versuchten ihn: Er solle vom Kreuz hinuntersteigen, dann würden sie an ihn glauben. Aber Jesus ließ sich nicht beirren, bereit, für uns am Kreuz sein Leben zu lassen.

Gebet: Danke, Herr, für Jesu Sündenvergebungsgnade.

Ein Wort: Jesus hat alle unsere Sünden getragen