September 22

Jesu wahres Zeugnis

Markus 14,53-65 (62)

„Jesus aber sprach: Ich bin’s, und ihr werdet sehen den Menschensohn sitzen zur Rechten der Kraft und kommen mit den Wolken des Himmels.“

Man brachte Jesus vor den Hohen Rat, wo sich alle Hohenpriester, Ältesten und Schriftgelehrten versammelten. Petrus folgte Jesus in sicherer Distanz. Der ganze Hohe Rat versuchte einen Beweis dafür zu finden, dass Jesus des Todes schuldig war, wollten sie ihn doch umbringen und so beseitigen. Doch was immer sie für Zeugenaussagen machten, stimmte ihr Zeugnis nicht überein. Entweder sie machten Falschaussagen oder sie legten Worte von Jesus absichtlich falsch aus. So beispielsweise seine Aussage, den Tempel abzubrechen und in drei Tagen einen nicht von Händen gemachten Tempel aufzubauen. Damit hatte Jesus nicht vom Tempel in Jerusalem, sondern vom eigenen Leib geredet: Er würde sterben und am dritten Tag auferstehen. Auf alle Anklagen antwortete Jesus nichts, was den Hohepriester verwunderte. Aber als Letzterer Jesus fragte, ob er der Christus, Gottes Sohn sei, sprach Jesus. Er wollte die Oberen und die anderen Umstehenden unbedingt die Wahrheit über sich lehren. Nicht nur gab er sich als der Christus zu erkennen, sondern er sagte ihnen auch voraus, was mit ihm geschehen würde. Jesus würde zur Rechten Gottes sitzen und einst in Herrlichkeit wiederkommen. Diese Wahrheit konnten die Zuhörenden nicht ertragen. Sie verurteilten Jesus zum Tod wegen Gotteslästerung.

Gebet: Herr, lehre mich die Wahrheit über deinen Sohn.

Ein Wort: Jesus ist bei Gott und wird wiederkommen