September 22

Verschiedene Vorschriften

5. Mose 22,1-12 (1)

„Wenn du deines Bruders Rind oder Schaf irregehen siehst, so sollst du dich ihrer annehmen und sie wieder zu deinem Bruder führen.“

Wenn jemand auf dem Feld ein Rind bzw. ein Schaf seines bekannten Bruders irregehen gesehen hat, dann soll er es zu seinem Bruder führen. Weiß er nicht, von wem das verirrte Vieh ist, dann soll er es in seinem Haus bewahren, bis sich der Besitzer bei ihm meldet. Das alles ist lästig. Wenn man aber selbst etwas verloren hat, kann man das Herz des Besitzers verstehen (1-4). Ein Mensch soll sein Geschlecht für einen Segen Gottes halten und sich zu seinem Geschlecht bekennen (5). Man soll einen Muttervogel fliegenlassen und nur die Jungen und die Eier nehmen. Warum wohl (6-7)? Ein Hausbau ist für einen Bauherrn eine Ehre und für andere ein Segen. Er aber soll auf die Sicherheit seines Hauses achten, damit niemand in seinem Haus ein Unglück erleidet. Wenn wir alle dieses Gebot halten, werden viele Tränen unnötig (8). Etwas zu mischen bringt Unruhe ins Werk (9-11). Die Quasten sollen an die Gebote Gottes erinnern (12).

Gebet: Herr, lass mich auf mein Wesen und auf mein Werk achten.

Ein Wort: Herr, deine Vorschriften sind gut