September 22

Sei gerecht und barmherzig

5. Mose 21,10-23 (17)

„sondern er soll den Sohn der ungeliebten Frau als den ersten Sohn anerkennen und ihm zwei Teile geben von allem, was vorhanden ist; denn dieser ist der Erstling seiner Kraft, und sein ist das Recht der Erstgeburt.“

Wenn ein Israelit ein gefangenes Mädchen zur Frau genommen hat, darf er sie hernach nicht als Sklavin behandeln (10-14). Wenn jemand zwei Frauen hat, darf er den Erstgeborenen seiner ungeliebten Frau nicht absetzen (15-17). Wenn jemand einen widerspenstigen Sohn hat, darf er ihn nicht vor anderen schonen, sondern muss ihn zurechtweisen (18-21). Man soll einen zu Tode Gestraften nicht über Nacht am Holz hängen lassen, sondern soll ihn an dem Tag seines Todes begraben (22-23). Diese vier Weisungen zeigen, dass Gott von seinem Volk die Gerechtigkeit anstatt der Gefühlsmäßigkeit fordert. Wer gesegnet sein will, soll die Rechte lieben und sein Land vor Unreinheit bewahren. Denn er wird sein Land in Zukunft erben.

Gebet: Herr, wie kann ich mein Land, das ich erben werde, unrein machen? Lass mich die Rechte einhalten.

Ein Wort: Mache dein Land nicht unrein!