September 22

Kriegsgesetze

5. Mose 20,1-20 (4)

„denn der HERR, euer Gott, geht mit euch, dass er für euch streite mit euren Feinden, um euch zu helfen.“

Vor einem Kampf ist jeder furchtsam. Wenn jedoch ein Krieg vor dem Herrn seine Berechtigung hat, soll man sich nicht fürchten. Gott spricht den Israeliten Mut zu, dass er für sie mit in den Krieg ziehen würde (1-4). Die Amtleute sollen diejenigen, die gerade die Früchte ihres Lebens genießen , nach Hause schicken. Nicht der Krieg ist das Ziel, sondern ein gesegnetes Leben in der Gnade Gottes (5-9). Wenn man gegen eine Stadt kämpft, soll man zuerst Frieden anbieten, denn der Krieg ist nicht das Ziel. Auch nach der Eroberung soll man nur die Männer töten und nicht die Frauen und Kinder (10-15). Aber im Gebiet, in dem die Israeliten in Zukunft wohnen sollten, mussten sie den Bann vollstrecken an allem Leben, damit die Israeliten die Wurzel der Sünden restlos ausrotteten (16-18). Der Krieg darf nicht die Natur beschädigen, denn sie ist unschuldig bzw. nützlich. Die Unvernunft und die Gefühls¬mäßigkeit sollen im Krieg keinen Platz haben (19-20).

Gebet: Herr, hilf mir, im Krieg ein klares Ziel zu haben.

Ein Wort: Ein Krieg für den Segen und nicht zur Zerstörung