September 22

Wie er gedachte, seinem Bruder zu tun

5. Mose 19,14-21 (18)

„und die Richter sollen gründlich nachforschen. Und wenn der Zeuge ein falscher Zeuge ist und ein falsches Zeugnis wider seinen Bruder gegeben hat,“

Man kann so gierig werden, dass man dabei den Schaden, den andere um seinetwillen hinnehmen müssen, vergisst. Mose verbot darum jeden Landraub (14). Es gibt viele Beschuldigungen gegen andere, die sich nachträglich nicht als Tatsache erweisen. Wenn man die Beschuldigungen voreilig annimmt, entsteht dem Beschuldigten gegenüber eine Ungerechtigkeit. Zwei Zeugen sind eine gute Grundlage. Es gibt so viele Strategien und Methoden, wie man erfolgreich sein kann. Der viel effektivere Weg zum Segen ist es, keine Ungerechtigkeit zu tun. Denn Gott ist bereit zu segnen. Wenn eine Ungerechtigkeit im Lande ist, kann Gott das Land nicht segnen. Vor Gericht sollen immer beide Parteien anwesend sein. Denn wie kann man gerecht urteilen, wenn man nur eine Partei anhört. Die Richter sollen gründlich nachforschen. Die falschen Zeugen machen sich strafbar. Genau in der Weise, wie jemand seinem Nächsten Schaden anzurichten versucht hat, soll er bestraft werden.

Gebet: Herr, danke für deine Weisung zum Segen.

Ein Wort: Was gedenke ich, meinem Bruder zu tun?