September 22

Aussonderung von Freistädten als Asyl

5. Mose 19,1-13 (3)

„Und du sollst den Weg dahin herrichten und das Gebiet deines Landes, das dir der HERR, dein Gott, zu eigen geben wird, in drei Bezirke teilen, damit dahin fliehen kann, wer einen Totschlag getan hat.“

Um das Vergießen von unschuldigem Blut zu vermeiden, sollten die Israeliten Freistädte als Zufluchtsorte weihen. Mose hatte dafür bereits drei Städte jenseits des Jordans aufgerichtet (1-3, vgl. Kap. 4,41-43). Jesus, der am Kreuz für die Sünder Fürbitte ablegte, sprach so: „Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun!“ Das ist das beste Beispiel, wie man unschuldiges Blut nicht vergießt. Je mehr wir von Gott empfangen haben, desto mehr sollen wir bereit sein, Raum für andere zu haben. Wie schwer wird es Gott fallen, uns zu segnen, wenn er einen seiner Kleinen wegen unserer Selbstsucht und Ungeduld verliert. Dagegen wird es Gott leicht fallen, uns zu segnen, wenn wir einen Herzensraum haben, in dem unser Gefühl gezähmt wird. Jesus ist unser Zufluchtsort (8-10). Die absichtlich begangenen Sünden sind schuldig am unschuldigen Blut (11-13).

Gebet: Herr, lass mich an Jesu Fürbitte am Kreuz denken. Lass mich einen Zufluchtsort haben.

Ein Wort: Gewähre anderen einen Zufluchtsort für seine unabsichtlichen Sünden