Juni 23

Einem Propheten sollt ihr gehorchen

5. Mose 18,9-22 (15)

„Einen Propheten wie mich wird dir der HERR, dein Gott, erwecken aus dir und aus deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen.“

Welchen Vorteil hat man, wenn es einem vorausgesagt würde, wie seine Zukunft aussieht? Es sei ihm für die Zukunft gut bestellt, dann wird er faul sein. Umgekehrt wird er verzagen, weil seine Bemühung nichts bringen würde. Gott verbot Israel solches Wahrsagen, dass man für die Zukunft Glück oder Unglück voraussagt. Gott möchte vielmehr, dass man ihn fürchtet. Wahrsagen kommt daher, weil man anstatt Gott zu fürchten sich vom Glück und Selbstsucht abhängig macht. Da sich die Menschen vor Gott nicht bestehen können, hat Gott erlaubt, dass sein Volk von seinem Prophet hört(14-19). Das hat ein Nachteil, wenn dieser Prophet redet das, was Gott nicht gesagt hat. Die Gottesfurcht ist darum der Schlüssel zur Wahrheit und zum Segen. Deswegen darf das Volk nicht jedem, der da ein Prophet heißt, blind folgen. Gott zeigte ein Kriterium, dass derjenige ein wahrer Prophet ist, dessen Wort im Laufe der Zeit eintrifft(20-22).

Gebet: Herr, ich tue Buße über meine böse Haltung, dass ich nur das Glück suchen will, anstatt dich zu fürchten. Hilf mir, auf deinem Knecht zu hören

Ein Wort: Einem Propheten soll ich gehorchen