Juni 23

Recht der Priester und Leviten

5. Mose 18,1-8 (1)

„Die levitischen Priester, der ganze Stamm Levi, sollen weder Anteil noch Erbe haben mit Israel. Von den Feueropfern des HERRN und dem, was ihm zusteht, sollen sie essen.“

Im achtzehnten Kapitel spricht Mose über das Recht der Leviten. Sie sollen statt des eigenen Geschäfts Gott als ihr Gewerbe haben und als Diener zwischen Gott und Menschen arbeiten. Für ihre Versorgung steht die Opfergabe des Volkes Gottes da. Gott selbst ist ihr Erbe. Sie sollen auf dieser Weise weder Belastung für die Erwerbstätigkeit tragen noch Sorge um ihre Nahrung haben(1-6). Die Leviten haben die Freizügigkeit. Sie dürfen das private Eigentum haben(6-8). Wenn ein Levit sein eigenes Geschäft oder Gewinn suchen müsste, wie kann er Gott und dem Volk dienen? Wenn er wegen seiner Suche nach einem anderen Erbe oder wegen der Sorge dem Volk nichts von Gott erzählt, wie kann das Volk Gott begegnen und ihm opfern? Umgekehrt, wenn ein Levit das Teil, das man Gott opfert, nicht bekommen würde, würde er sein eigenes Teil selbst suchen und sichern müssen. Und wie kann er dann Gott und sich selbst gleichzeitig dienen?

Gebet: Herr, hilf mir, dich als mein Erbe und mein Teil festzuhalten und so dir mit ungeteiltem Herzen zu dienen.

Ein Wort: Für einen Leviten ist Gott sein Teil