Juni 23

Das Königsgesetz

5. Mose 16,21-17,20 (17,18)

„Und wenn er nun sitzen wird auf dem Thron seines Königreichs, soll er eine Abschrift dieses Gesetzes, wie es den levitischen Priestern vorliegt, in ein Buch schreiben lassen.“

Mose wusste, dass das Volk leicht beeinflussbar war. Darum sprach er, dass keiner ein Holzpfahl oder ein Steinmal aufrichten soll. Auch wenn jemand dem Herrn ein fehlerhaftes Opfer dem Herrn darbringt, wird Gottesfurcht unter dem Volk verloren gehen. Nur gemeinsam kann das Volk auf dem rechten Weg gehen. Darum soll das Volk die Übeltat gegen Gott nicht ungestraft lassen (16,21-17,7). Eine Sache vor Gericht entsteht, wenn zwei Menschen um Recht kämpfen. Wer wird sagen, dass er selbst im Unrecht sei? Darum braucht man eine obere Instanz. Wenn aber diese Streitsache vor Gericht kommt und vom Richter beurteilt wird, sollen sie gehorchen und nicht vermessen sein (17,8-15). Ein König erleichtert das Zusammenleben in eine gemeinsame Richtung. Jedoch darf ein König nicht willkürlich sein. In den Versen 14-20 beschreibt Mose, was für Voraussetzungen ein König erfüllen soll. Er soll vor allem alle Worte des Gesetzes bei sich haben und danach handeln (19).

Gebet: Herr, nur gemeinsam können wir auf dem rechten Weg gehen. Lass mich ein guter königlicher Priester sein.

Ein Wort: Eine königliche Abschrift des Gesetzes für das Zusammenleben.