Juni 23

Von den drei jährlichen Hauptfesten

5. Mose 16,1-20 (16)

„Dreimal im Jahr soll alles, was männlich ist bei dir, vor dem HERRN, deinem Gott, erscheinen an der Stätte, die der HERR erwählen wird: zum Fest der Ungesäuerten Brote, zum Wochenfest und zum Laubhüttenfest. Man soll aber nicht mit leeren Händen vor dem HERRN erscheinen“

Die Beschäftigung mit dem Alltag führt zu Abwegen. Der Herr ließ sein Volk den Monat Abib achten. Im Monat Abib war Israel aus Ägyptenland ausgezogen. Dies geschah so eilig, dass sie nicht einmal Zeit hatten, den Teig für das Brot zu säuern. So will der Herr seinem Volk die Gesinnung ins Herz pflanzen, dass sie in Eile von der Sklaverei der Welt fliehen. Sieben Wochen nach diesem Passafest gibt es ein Wochenfest, zu einer Zeit des Erstlings. Durch das Wochenfest sollte das Volk für die zu erwartende Ernte danken und an der Hoffnung festhalten. Christus Jesus ist der Erstling von den Toten. Man soll an dieser lebendigen Hoffnung festhalten. Das dritte Fest namens Laufhüttenfest bezieht sich auf unser gegenwärtiges Leben auf dieser Erde und beschreibt die Gnade Gottes. Lies die Verse 18-10. Richter und Amtleute sind notwendige Diener für Organisation und Verwaltung. Man soll sie als Diener des Herrn achten und ihnen gehorchen.

Gebet: Herr, mein Leben auf dieser Erde ist deine Gnade. Hilf mir, im Jahr dreimal vor dir zu erscheinen.

Ein Wort: Ich will mindestens dreimal im Jahr vor dem Herrn erscheinen.