Juni 23

Die Stadt unsres Gottes

Psalm 48,1-15 (9)

„Wie wir es gehört haben, so sehen wir es an der Stadt des HERRN Zebaoth, an der Stadt unsres Gottes: Gott erhält sie ewiglich. „SELA“.“

Jerusalem war die Stadt Gottes. Sie lag auf einem hohen Berg. König David hatte sie erobert und zu seiner Hauptstadt gemacht. Jerusalem war der Mittelpunkt des geistlichen Lebens des Volkes, weil der Tempel des Herrn dort auf dem Berg Zion stand. Gott war in seiner Stadt gegenwärtig, darum war sie sicher. Selbst mächtige Angreifer flohen in Todesangst vor den Toren Jerusalems. Wenn Gott mitten unter seinen Leuten ist, zittert der Feind Satan, weil Gott selbst eine starke Burg ist.

Der Tempel ist ein Ort des Gebets für alle Völker. Wenn wir uns im Haus Gottes versammeln, um zu beten, die Bibel zu studieren und über Gottes tragende Liebe nachdenken, dann ist Gott in unserer Mitte. Wenn Gottes Leute für die Völker der Welt beten und danach trachten, seine Liebe mit allen Menschen zu teilen, ist Gott erfreut und wird seine Leute segnen, ihnen helfen und sie beschützen. Wir dürfen uns in dem Herrn freuen und der nächsten Generation seine Werke bezeugen. Er ist es, der uns bis zum Ende der Erde führt.

Gebet: Herr, wohne in unserer Mitte, um unsere Quelle des Lebens und der Kraft für die Verkündigung deines Evangeliums in der Welt zu sein.

Ein Wort: Bete gemeinsam für die Weltmission