Juni 23

Ich bin mit Christus gekreuzigt

Galater 2,11-21 (19)

„Denn ich bin durchs Gesetz dem Gesetz gestorben, damit ich Gott lebe. Ich bin mit Christus gekreuzigt.“

In Antiochia aß Petrus zunächst mit den Heidenchristen. Als aber einige von Jakobus aus Jerusalem kamen, sonderte sich ab, weil er die aus dem Judentum fürchtete. Diese hielten es für unrein, mit den Heiden zusammen zu essen. Mit ihm heuchelten auch die anderen Judenchristen und sogar Barnabas. Sie alle verließen inmitten der Mahlzeit den Speisesaal und nur die Heidenchristen blieben noch am Tisch. Als Paulus diese heuchlerische Szene sah, tadelte er Petrus, einen großen Knecht Gottes, öffentlich vor allen um der Wahrheit des Evangeliums willen.

Paulus hielt sich im Bezug auf das Gesetz für gestorben, weil er nicht mehr dem Gesetz, sondern Gott leben wollte. Er war mit Christus gekreuzigt. Nun lebte Christus in ihm. Paulus lebte im Glauben an den Sohn Gottes, der ihn geliebt hat und sich selbst für ihn dahingegeben hat. Bei Verführungen erinnerte er sich daran, dass er mit Christus gekreuzigt war. Er dachte an die große Liebe Jesu, der sich selbst aus Liebe zu ihm dahingegeben hat. Von dieser großen Liebe überwältigt, konnte er sein Ego kreuzigen und für Gott leben und seine Nächsten lieben.

Gebet: Herr, danke, dass du mich liebst und dich für mich hingegeben hast. Hilf mir, immer in diesem Glauben zu leben.

Ein Wort: Ich bin mit Christus gekreuzigt!