Juni 23

Die Wahrheit des Evangeliums

Galater 1,1-10 (9)

„Wie wir eben gesagt haben, so sage ich abermals: Wenn jemand euch ein Evangelium predigt, anders als ihr es empfangen habt, der sei verflucht.“

Paulus wünschte seinen Lesern Gnade und Friede von Gott und dem Herrn Jesus Christus, der sich für unsere Sünden dahingegeben hat, um uns von der gegenwärtigen und bösen Welt zu erretten. Jesus gab sich freiwillig und ein für alle Mal hin. Durch seinen Tod erfüllte er die gerechten Forderungen, die Gott an die Sünder stellte, versöhnte sie mit Gott und erlöste sie. Das Evangelium ist eine befreiende Botschaft. Es erlöst uns Sünder, die wir daran glauben, durch die Macht Christi und von der Strafe des zukünftigen Gerichts. Das ist das wahre Evangelium für uns alle. In jeder Epoche gibt es Menschen, die dieses Evangelium abändern. Wer das Evangelium verdreht, „der sei verflucht“. Damals predigten einige Judenchristen, dass nicht der Opfertod Jesu allein, sondern auch die Beschneidung für ihr Heil notwendig sei. Heute gibt es z.B solche, die predigen, es gebe keine absolute Wahrheit bzw. dass diese nicht in Jesus allein, sondern auch in allen anderen Religionen zu finden sei. Damit wir uns nicht verwirren lassen, sollen wir diese Punkte der Reformtion beherzigen: sola gratia (allein aus Gnade), sola fide (allein durch Glauben), sola scriptura (allein durch die Schrift) und solus Christus).

Gebet: Herr Jesus, danke für das wahre Evangelium. Hilf mir, dieses Evangelium fest zu halten.

Ein Wort: Bewahre das wahre Evangelium!