Juni 23

Das Blut des Bundes

Markus 14,12-26 (24)

„Und er sprach zu ihnen: Das ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird.“

Am ersten Tag der Passazeit wurde traditionell das Passalamm geschlachtet und ein festliches Abendmahl gehalten. Jesus wollte noch einmal mit seinen Jüngern dieses Mahl halten. Er sandte zwei seiner Jünger aus mit einer detaillierten Anweisung, wo und wie sie alles dafür vorbereiten sollten. Als die beiden Jünger gehorchten, fanden sie alles vor, was sie für das Mahl brauchten. Am Abend saßen Jesus und die Zwölf am betreffenden Ort zu Tisch. Jesus sagte ihnen voraus, dass ihn einer unter ihnen verraten würde. Da wurden sie traurig und jeder fragte sich, ob er vielleicht einmal dazu fähig sein würde. Jesus nahm ihre Unsicherheit weg, indem er ihnen ansagte, dass es Judas sein würde. Damit gab er Judas, den er liebte wie die anderen Elf, noch einmal die Gelegenheit, vom Plan seines Verrats abzusehen. Jemand würde Jesus zwar verraten, damit Gottes Wort erfüllt würde. Aber der Verräter würde ein fatales Ende nehmen. Wollte das Judas wirklich? Dann dankte Jesus Gott und teilte Brot und Wein mit seinen Jüngern. Das Brot symbolisierte seinen Leib und der Wein sein Blut, wie er sie für die Erlösung der Menschen am Kreuz opfern würde. Jesus forderte seine Jünger auf, vom Brot und vom Wein zu nehmen. So würden sie symbolisch seine Gnade und seine Hingabe für sie essen, trinken und ins Herz aufnehmen. Jesus will, dass auch wir sein Opfer am Kreuz annehmen und in seinem Bund bleiben.

Gebet: Danke, Jesus, für dein kostbares Blut, das du zur Vergebung meiner Sünden am Kreuz vergossen hast.

Ein Wort: Esst und trinkt Gottes Gnade!