Juni 23

Ein gutes Werk an Jesus

Markus 14,1-11 (6)

„Jesus aber sprach: Lasst sie! Was bekümmert ihr sie? Sie hat ein gutes Werk an mir getan.“

Zwei Tage vor dem Passafest wurden Jesu Feinde aktiv. Die Hohenpriester und die Schriftgelehrten überlegten sich eine List, wie sie Jesus ergreifen und töten konnten. Von Judas, einem der zwölf Jünger Jesu, bekamen sie schließlich Schützenhilfe. Judas wollte Jesus verraten, wenn sie ihm hierfür Geld gaben. Indessen wusste Jesus, dass sie diesmal Erfolg haben würden und er gekreuzigt würde. Obwohl er sich darauf freute, Gottes Erlösungswerk am Kreuz für uns zu vollenden, war ihm bange vor der damit verbundenen Qual. Denn er hatte ja einen menschlichen Körper wie wir und würde alle Schmerzen dementsprechend empfinden. Eine umso größere Wohltat war für ihn, was nun eine Frau für ihn tat. Als Jesus bei einem Aussätzigen namens Simon zu Tisch saß, kam die Frau mit einem Gefäß voll reinen Nardenöls. Dieses Öl war damals so kostbar, dass man es sich tropfenweise erwarb. Die jungen Frauen sammelten es häufig im Laufe der Jahre als Mitgift für die Heirat. Doch die hier erwähnte Frau liebte Jesus so sehr, dass sie ihre Zukunft lieber in seine Hände legte. Sie goss das Nardenöl über Jesus aus. Einige Jünger erachteten dies als Verschwendung. Judas fand, man hätte das Öl verkaufen und den Erlös den Armen geben können. Aber Jesus ehrte die Liebestat der Frau, welche die Gelegenheit ergriffen hatte, Jesus zur rechten Zeit zu dienen, ohne zu berechnen.

Gebet: Danke, Herr, dass du mein Herz für Jesus segnest. Ich will ihm mein Leben anvertrauen.

Ein Wort: Diene Gott, ohne zu berechnen