Juni 23

Mahnung zur Wachsamkeit

Markus 13,28-37 (37)

„Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Wachet!“

Jesus wies seine Jünger darauf hin – und weist auch uns darauf hin – dass sich das Ende dieser Welt bereits abzeichnet. An den Vorzeichen (Mk 13,3-13) ist dies zu erkennen. Diese Zeichen sind genauso offensichtlich wie dass der Sommer naht, wenn die Feigenbäume austreiben. Diese Welt wird vergehen, aber die Worte des Herrn werden niemals vergehen. Am Ende der Welt wird Jesus wiederkommen und über diese Welt Gericht halten. Niemand außer Gott weiß, wann das sein wird; nicht einmal Jesus selbst wusste es. Jesu Wiederkommen kann jederzeit eintreffen. Darum mahnt Jesus zur Wachsamkeit. Hierzu verwendet er das Gleichnis des Hausherrn, der eine Zeitlang fort ist und für die betreffende Zeit Knechte und Wachen einsetzt. Wie verheerend es sein würde für die Wachen, wenn der Herr des Hauses sie bei seiner unerwarteten Rückkehr schlafend vorfinden würde! Ebenso soll uns Jesus, wenn er wiederkommt, nicht geistlich schlafend vorfinden. Ein an Gott und seinem Sohn orientiertes Leben erfüllt die Bedingungen des Wachens. Darum soll jeder gläubige Mensch in dieser Orientierung bleiben und sich nicht von weltlichen Dingen zum geistlichen „Schlafen“ verführen lassen. Das kann derjenige tun, der im Hier und Jetzt Jesus liebt, sich von ihm führen lässt und seinem Wort gehorcht.

Gebet: Danke, Herr, dass dein Wort in Ewigkeit bleibt. Lehre mich, geistlich wachsam zu sein.

Ein Wort: Jesus kann jederzeit wiederkommen