Juni 23

Die große Bedrängnis

Markus 13,14-23 (19)

„Denn in diesen Tagen wird eine solche Bedrängnis sein, wie sie nie gewesen ist bis jetzt vom Anfang der Schöpfung, die Gott geschaffen hat, und auch nicht wieder werden wird.“

Zuvor hatte Jesus seine drei Spitzenjünger über die zahlreichen Zeichen der Endzeit gelehrt. Es wird aber noch ein eindrücklicheres Zeichen eintreffen: eine unvorstellbar große Bedrängnis. Beginnen wird sie damit, dass Gottes Heiligtum mit einem Götzenbild entweiht wird, welches die Menschen anbeten müssen, ansonsten werden sie getötet werden. Es werden Verfolgungen geschehen, sie so hart sind, dass Menschen eilends fliehen müssen, ohne Zeit zu haben, ihre Habe mitzunehmen. Schwangere und Stillende werden besonders unter der Bedrängnis leiden. Wird sie im Winter stattfinden, wird die Kälte als zusätzliche Schwierigkeit dazukommen. In jenen Tagen werden sich wiederum falsche Christusse erheben. Viele Menschen werden sich angesichts der schwierigen Zeiten an sie hängen, weil sie Ruhe und Frieden versprechen. Sie werden denn auch Wunder tun, die selbst die Gläubigen beeindrucken, um diese, so es möglich ist, zu verführen. Aber Gott wird diese Tage verkürzen, denn sonst wird sie niemand überleben. So wird er seine Auserwählten bewahren, die es nicht glauben werden, wenn jemand sich als wiedergekommenen Christus ausgibt. Wir sollen uns vorsehen, damit wir nicht verführt werden von großen Zeichen und falschen Friedensversprechungen.

Gebet: Danke, Herr, dass du deine Auserwählten bewahrst. Schenke uns deinen Frieden.

Ein Wort: Glaube nicht an falsche Christusse!