Juni 23

Beharrt bis an das Ende

Markus 13,1-13 (13b)

„Wer aber beharrt bis an das Ende, der wird selig.“

Jesu Jünger waren schwer beeindruckt vom Tempel in Jerusalem, sodass sie geblendet waren von deren Pracht. Aber Jesus wies sie auf die Vergänglichkeit des Tempels hin. Tatsächlich wurde im Jahr 70 n.Chr. der Tempel von den Römern zerstört. Jesu Jünger glaubten, mit dem Ende des Tempels würde auch das Ende der Welt kommen. Daher fragten drei von ihnen Jesus danach. Jesus nahm dies zum Anlass, sie über die Endzeit zu lehren. Deren Vorzeichen begannen zu Lebzeiten der Jünger und setzen sich auch in der heutigen Zeit fort. Falsche Christusse kommen und versuchen, die Gläubigen zu verführen. Vor diesen sollen wir uns hüten und unser Herz nicht an ein anderes Evangelium hängen als an das von Jesus gegebene. Weitere Zeichen der Endzeit sind Kriege, Erdbeben und Hungersnot. Diese häufen sich in neuerer Zeit. Gläubige begegnen großer Feindschaft, sei es in ihrem eigenen Familienkreis oder in den Ländern, in welchen sie leben. Wenn sie aber in Bedrängnis und vor Gericht sind, gibt ihnen der Heilige Geist, was sie reden sollen. Ein Beispiel für jemand, der dies erlebt hat, ist der Apostel Paulus. Es gibt aber auch ein schönes Vorzeichen der Endzeit: Das Evangelium wird allen Völkern gepredigt. Heute sind weltweit Missionierende unterwegs, die Gottes Wort selbst an die Menschen in den entlegensten Gebieten der Welt bringen. Viele Gläubige werden bis zum Ende in Jesus bleiben und so selig werden.

Gebet: Danke, Herr, für deine Zusage, dass ich selig werde, wenn ich bis an das Ende beharre.

Ein Wort: Lass dich nicht verführen, bleibe in Jesus!