Juni 23

Er sandte seinen geliebten Sohn

Markus 12,1-12 (6)

„Da hatte er noch einen, den geliebten Sohn; den sandte er als Letzten zu ihnen und sagte sich: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen.“

Jesus erzählte den religiösen Oberen ein Gleichnis. Da war ein Mensch, der pflanzte einen Weinberg und gab sich alle Mühe, ihn schön zu machen. Dann verpachtete er den Weinberg an Weingärtner und ging außer Landes. Als die Erntezeit kam, sandte er einen Knecht zu den Weingärtnern, dass er seinen Anteil an der Trauben entgegennähme. Aber die Weingärtnern wollten den Anteil, der dem Pächter zustand, nicht geben, sondern schlugen und vertrieben den Knecht. Da sandte der Pächter einen anderen Knecht, den aber töteten die Weingärtner. So erging es auch den vielen weiteren Knechten, die der Pächter danach zu den Weingärtnern schickte. Zuletzt schickte er seinen geliebten Sohn hin, denn er hatte die Hoffnung, dass sie sich scheuen würden, sich an dem zu vergreifen. Aber die Weingärtner brachten den Sohn um, weil sie dachten, so würden sie statt er den Weinberg erben. Jesus sagte seinen Zuhörern, dass diese Weingärtner mit dem Tod bestraft würden. Der Pächter stand für Gott, die Knechte für die Propheten, der Sohn des Pächters für Jesus. Letzteren hatten die geistlichen Oberen verworfen wie ihre Vorfahren die Propheten, die sie zur Buße aufgerufen hatten. Dabei ist Jesus Gottes Sohn! Gott sendet immer geduldig seine Leute zu den Menschen, die noch nicht gläubig sind. Aber seine größte Barmherzigkeit bewies er, indem er seinen Sohn Jesus zu uns sandte.

Gebet: Danke, Herr, für deine große Liebe und Geduld.

Ein Wort: Verwirf Jesus, Gottes Sohn, nicht!