Juni 23

Ziba und Schimi

2. Samuel 16,1-14 (12)

„Vielleicht wird der HERR mein Elend ansehen und mir mit Gutem vergelten sein heutiges Fluchen.“

Ziba, der Knecht Sauls, der mittlerweile Mefi-Boschet diente, kam mit Proviant für David und seine Männer zum König. David fragte nach Mefi-Boschet. Ziba behauptete, Sauls Enkel hoffe nun auf das Königtum. David reagierte, indem er Ziba Mefi-Boschets Besitz zusprach. Später sagte Mefi-Boschet, dass Ziba ihn verleumdet habe und dass er wegen seiner Gehbehinderung nicht mitziehen konnte (19,27-30). Auf dem weiteren Weg begegneten David und seine Leute Schimi vom Geschlecht Sauls. Schimi fluchte David, bezeichnete ihn als Bluthund und bewarf ihn und seine Leute mit Steinen und Erdklumpen. Abischai wollte Schimi erschlagen, aber Dvaid nahm dessen Fluchen hin. Er vertraute auf Gott, indem er sagte, dass Gott dieses Fluchen auch in Segen umwandeln könnte. So blieb das Fluchen Schimis ungesühnt. Es war aber nicht vergessen, und später vollzog Salomo das Gericht an Schimi, als dieser nicht Buße tat (1. Könige 2,44). Wenn ein Knecht Gottes oder eine Gemeinde oder das ganze Volk Gottes in Bedrängnis ist, gibt es immer diejenigen, die für sich selbst den Vorteil suchen. Sie werfen mit Dreck auf die, die bedrängt sind. Scheinbar kommen sie damit durch. Doch Gott ist souverän. Er kann alles Fluchen in Segen verwandeln.

Gebet: Herr, gib mir Geduld, wenn ich mit Dreck beworfen werde. Wandle alles Fluchen in Segen um.

Ein Wort: Gott vergilt Fluchen mit Gutem