Juni 23

David erfährt Treue

2. Samuel 15,13-37 (21)

„Ittai antwortete dem König und sprach: So wahr der HERR lebt, und so wahr mein Herr und König lebt: wo immer mein Herr, der König, ist, es gerate zum Tod oder zum Leben, da wird dein Knecht auch sein.“

David musste fliehen. Die Rebellion war schon zu weit fortgeschritten. Mit seiner Flucht wollte David auch Blutvergießen vermeiden (14). Davids Große gingen mit ihm. Ittai der Gatiter zog auch mit David. David fragte ihn, warum er nicht in Jerusalem bliebe und dem neuen König diene. Von David könne er nichts erwarten als ein unstetes Leben als Flüchtling. Ittai aber wollte dort sein, wo David war, es sei Tod oder Leben. David wurde durch seine Treue getröstet. Ittai zog mit allen seinen Männern und ihren Frauen und Kindern aus Jerusalem aus in Richtung Wüste. Die Priester Zadok und Abjatar sandte David mit der Bundeslade in die Stadt zurück. David wollte keinen Talisman mitnehmen, sondern vertraute auf Gottes Führung. Als David von Ahitofels Verrat hörte, betete er, dass Gott dessen Rat zur Torheit machen möge. Auch Huschai sandte er zurück, damit dieser für ihn in Absaloms Umgebung wirken könnte. Inmitten der Tragödie von Verrat und Rebellion erfuhr David die Treue derer, denen er Gnade erwiesen hatte. Gott ist mit seinen Auserwählten und tröstet sie. Wer treu ist, erfährt auch Treue.

Gebet: Danke für deine Treue. Ich will dir treu sein, im Leben und im Tod.

Ein Wort: Die Treue derer, die Gnade erfahren haben