Juni 23

Sei ganz getrost

2. Samuel 10,1-19 (12)

„Sei ganz getrost, damit wir die Stärkeren bleiben für unser Volk und die Städte unseres Gottes. Der HERR aber tue, was ihm gefällt.“

Nahasch, der König der Ammoniter starb. Die Ammoniter waren eigentlich Feinde Israels gewesen. Doch Nahasch hatte David Freundschaft erwiesen. David vergaß das nicht. Er sandte zum Trost Gesandte zu Nahaschs Sohn Hanun. Der Sohn aber war schlecht beraten und hatte keinen Sinn für Freundschaft. Er ließ sich zum Misstrauen verführen und verhöhnte Davids Botschafter. David musste handeln. Die Ammoniter baten die Aramäer von Bet-Rehob, Zoba, Maacha und Tob für Geld um Hilfe. David sandte das Heer unter Joab. Joab erkannte, dass Israel von zwei Seiten Gefahr drohte. Doch er verzagte nicht. Er stellte sich selbst mit auserwählten jungen Kämpfern den Aramäern entgegen, während Joabs Bruder Abischai mit dem übrigen Heer gegen die Ammoniter kämpfte. Joab ermutigte Abischai, ganz getrost zu sein. Dann würden sie die Stärkeren bleiben. Das Geheimnis ihrer Stärke lag darin, ganz getrost zu sein. Sie kämpften für ihr Volk und die Städte ihres Gottes. Im geistlichen Krieg geraten wir manchmal in scheinbar aussichtslose Situationen. Dann dürfen wir ganz getrost sein. Gott ist mit uns. Die Feinde flohen. Als sich die Aramäer noch einmal sammelten, wurden sie ganz besiegt und wurden Israel untertan.

Gebet: Herr, ich will in der bedrohlichen Lage ganz getrost sein. Schenke deinem Volk den Sieg.

Ein Wort: Sei ganz getrost