Juni 23

Wer bin ich, Herr?

2. Samuel 7,17-29 (18)

„kam der König David und setzte sich vor dem HERRN nieder und sprach: Wer bin ich, Herr HERR, und was ist mein Haus, dass du mich bis hierher gebracht hast?“

Wie reagierte der König David auf die Verheißung des Segens, des großen Namens und des Nachkommens, der dem Herrn ein ewiges Haus bauen würde? David war überwältigt. Er setzte sich vor Gott nieder. Er fragte sich, wer er sei, ein Staubkorn, ein toter Hund, ein einzelner Floh (1. Sam 24,15), dass Gott ihn überhaupt so weit gebracht hatte. Nun hatte Gott ihm sogar Verheißungen für die Ewigkeit geschenkt. David war demütig. Das zeigt sich nicht nur darin, dass er sich selbst für unwürdig hielt. Es zeigt sich auch darin, dass er die Verheißung ernsthaft annahm. Nachdem er Gott gelobt hatte, bat er darum, dass Gott sein Wort bekräftigen und erfüllen möge. Gott hatte zu ihm gesprochen, darum konnte er mit Zuversicht beten: „Deine Worte sind Wahrheit … So fange nun an, zu segnen das Haus deines Knechtes.“ Davids Wunsch war, dass Gottes Name groß wird. Falsche Demut bezeichnet sich auch als unwürdig, betet aber nicht durch den Glauben, sondern lehnt Gottes Verheißung ab. David war ein Mann nach dem Herzen Gottes, denn er war demütig und hörte auf Gottes Wort.

Gebet: Herr, danke für deine große Verheißung. Wer bin ich? Und doch hast du zu mir gesprochen. Bitte erfülle deine Verheißung und lass deinen Namen groß werden.

Ein Wort: Bete mit Demut und Zuversicht