Juni 23

So wahr der HERR lebt

Jeremia 16,1-21 (15)

Sondern: »So wahr der HERR lebt, der die Israeliten geführt hat aus dem Lande des Nordens und aus allen Ländern, wohin er sie verstoßen hatte.« Denn ich will sie zurückbringen in ihr Land, das ich ihren Vätern gegeben habe.

Gott hatte seinen Frieden, seine Gnade und Barmherzigkeit von seinem Volk weggenommen, weil ihre Väter Gott verlassen hatten und sie selbst noch verstockter und ungehorsamer als ihre Väter waren. Deshalb wollte Gott sie in die Gefangenschaft führen und dort würden sie anderen Göttern dienen. Gott wollte Jeremia vor Tod und Leid schützen. Aus diesem Grund sollte er nicht heiraten und keine Kinder bekommen. Ehe und Kinder sind Gottes Segen, aber dieser Segen würde zur Quelle der Schmerzen werden. Gott wies Jeremia weiter an, auch in kein Trauerhaus mehr zu gehen und auf keine Party, als Zeichen des Gerichtes. Wenn dann die Leute ihn fragen würden, warum er dies nicht tat, sollte er dies klar erklären und nicht sagen: „ich hatte keine Zeit“. Jeremia würde nie aus dem Mund seines Sohnes dessen großartigen Zukunftsplan hören. Deshalb erzählte Gott ihm nun seine unfassbaren und großartigen Pläne, die bis in unsere Gegenwart und darüber hinaus reichen. Seit dem Jahr 1882 bis heute sind ca. 3 Millionen Israeliten aus 130 Ländern aller fünf Kontinente, vor allem aus dem Lande des Nordens (Russland), nach Israel zurückgekehrt, eine in der Geschichte der Menschheit einmaliger Vorgang. Dies ist ein klarer Beweis, dass unser HERR lebt und er voller Gnade und Barmherzigkeit ist.

Gebet: Herr, ich bin ein Zeitzeuge, dass du lebst!

Ein Wort: Der HERR lebt und erfüllt sein Wort!