Juni 23

Um deines Namens willen

Jeremia 14,1-22 (20.21)

HERR, wir erkennen unsren Frevel und unsrer Väter Missetat; denn wir haben wider dich gesündigt. Aber um deines Namens willen verwirf uns nicht! Lass den Thron deiner Herrlichkeit nicht verspottet werden; gedenke doch an deinen Bund mit uns und lass ihn nicht aufhören!

Diese vielen Verse des Gerichts oder der Ankündigung des Gerichts zu lesen ist nicht einfach, vor allem frühmorgens. Aber es ist wichtig dabei zu sehen, dass sie ein Gespräch zwischen Gott und seinem Knecht Jeremia sind. Jeremia hörte auch inmitten des Gerichts und den weiteren Ankündigungen des Gerichts nicht auf mit Gott zu sprechen und für sein Volk zu beten: „Ach, HERR, wenn unsre Sünden uns verklagen, so hilf doch um deines Namens willen! Denn unser Ungehorsam ist groß, womit wir wider dich gesündigt haben “(7). Obwohl Gott Jeremia sogar untersagte, für das Volk weiter um Gnade zu bitten (11), konnte Jeremia nicht aufhören für sein Volk zu beten. Er bekannte die Sünde seiner Väter und bat für sein Volk um Gottes Gnade. Die Zuversicht für das Gebet bekam Jeremia durch den Glauben an den Namen Gottes (7.21). Das Gebet Jeremias erinnert an Abrahams Gebet inmitten des Gerichts für seinen Neffen Lot und die Stadt Sodom (1.Mo 18,16ff). Jesus hat uns verheißen unser Gebet in seinem Namen zu erhören (Joh 14,13). Jesu Name bedeutet „Gott rettet“ und „Gott mit uns“. Auf diesen Namen dürfen wir vertrauen und im Glauben an diesen Namen trotz der schon spürbaren Dürre weiter beten.

Gebet: Herr, ich vertraue auf deinen Namen.

Ein Wort: Um deines Namens willen!