Juni 23

Meine Seele lechzt nach Gott

Psalm 42,1-12 (2)

„Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir.“

Ein Hirsch, der vor den Jägern flieht, lechzt nach Wasser. Aber er kann nicht anhalten, um von dem kühlen Strom zu trinken. Menschen, die von der Welt gehetzt und getrieben werden, sind wie ein gejagter Hirsch. Ihre Seelen dürsten nach Gott. Der Psalmist war ein Knecht Gottes, aber persönliche Probleme oder ein nationales Unglück oder Familienangelegenheiten hatten ihn von Gott getrennt. Tränen waren seine Speise Tag und Nacht. Die Gottlosen verspotteten ihn. Dennoch wusste er, dass die einzige Lösung darin besteht, dem lebendigen Gott zu begegnen.

Er tadelte seine Seele, dass sie unter dem Druck des Lebens verzweifelte. Er wusste, dass er nicht verzweifeln, sondern seine Hoffnung auf Gott setzen durfte. Gott ist unsere Hoffnung, weil er unser Erretter ist. Er ist unser Gott. Er ist unser Fels. Am Tag leitet seine Liebe uns, und in der Nacht ist sein Lied in unserem Herzen. Er ist der Gott unseres Lebens. Wir dürfen zu ihm beten und nicht verzweifeln.

Gebet: Herr, ich setze meine Hoffnung auf dich. Meine Seele lechzt nach dir wie ein durstiger Hirsch.

Ein Wort: Meine Seele lechzt nach Gott