Juni 23

Durch viele Bedrängnisse ins Reich Gottes

Apostelgeschichte 14,20b-28 (22)

„stärkten die Seelen der Jünger und ermahnten sie, im Glauben zu bleiben, und sagten: Wir müssen durch viele Bedrängnisse in das Reich Gottes eingehen.“

In Derbe war der Endpunkt der ersten Missionsreise erreicht. Durch die Predigt der Missionare wurden dort viele zu Jüngern. Schließlich machten sich Paulus und Barnabas auf den Heimweg. Unterwegs besuchten sie nochmals alle neu gegründeten Gemeinden. Die jungen Christen mussten ihr Glaubensleben meist in einer feindseligen Umgebung führen. Auch für die Missionare war es nicht ungefährlich, schon wieder die Orte der Verfolgung zu besuchen. Doch sie rieten den jungen Gläubigen nicht, vorsichtig zu sein und ein zurückhaltendes Glaubensleben zu führen. Sie bereiteten sie vielmehr darauf vor, dass Bedrängnisse auf dem Weg zum Reich Gottes unvermeidlich sind. Anstatt den Bedrängnissen auszuweichen, sollen wir mit Priorität Gottes Reich suchen, indem wir unser Alltagsleben nicht nach dem Muster der Gesellschaft um uns herum, sondern nach Gottes Wort ausrichten. Die Apostel setzten in jeder Gemeinde verantwortliche Leiter ein und befahlen sie im Gebet Gott an. Als die Missionare mit dem Schiff nach Antiochia in Syrien zurückgekehrt waren, versammelten sie die Gemeinde und gaben einen ausführlichen Missionsbericht über Gottes wunderbares Wirken unter den Heiden.

Gebet: Herr, lass mich heute nicht den Bedrängnissen ausweichen, sondern hilf mir, mich ihnen zu stellen, um in das Reich Gottes einzugehen.

Ein Wort: Durch Bedrängnisse ins Reich Gottes