Juni 23

Aufstehen durch den Glauben

Apostelgeschichte 14,8-20a (20a)

„Als ihn aber die Jünger umringten, stand er auf und ging in die Stadt.“

In diesem Abschnitt begegnen wir erneut zwei Menschen, die durch den Glauben aufgestanden sind. Ein Mann in Lystra hatte noch nie auf eigenen Füßen stehen können. Als er daran glaubte, dass er geheilt werden könnte, bekam er Kraft, aufzustehen und umherzugehen. Daraufhin war die Menge so begeistert, dass Paulus und Barnabas kaum verhindern konnten, dass man sie als Götter anbetete. Doch die Begeisterung der Menge war kurzfristig und trügerisch. Bald schon kamen Juden aus Antiochia und Ikonion und überredeten das Volk, Paulus zu steinigen. Als sie meinten, er wäre tot, schleiften sie ihn vor die Stadt. Doch Paulus blieb nicht in Selbstmitleid oder Verzagtheit liegen, sondern stand auf und ging in die Stadt zurück. Der Glaube gab ihm Kraft, die Verfolgung zu überwinden und unbeirrt weiterzumachen. Trotz allem gab es auch in Lystra Gottes Wirken: gemäß Vers 20 hatte sich schon ein kleiner Kreis von Jüngern gebildet. Egal ob wir noch nie auf eigenen Füßen stehen konnten oder durch die Umstände zu Fall gebracht werden, wenn wir am Boden liegen haben wir immer die Wahl: wir können in Passivität und Opfermentalität liegen bleiben oder durch den Glauben aufstehen.

Gebet: Herr, manchmal habe ich das Gefühl, ganz unten angekommen zu sein. Hilf mir, nicht liegen zu bleiben, sondern durch den Glauben aufzustehen.

Ein Wort: Steh durch den Glauben wieder auf!