Juni 23

Wohl dem, der sich des Schwachen annimmt

Psalm 41,1-14 (2)

„Wohl dem, der sich des Schwachen annimmt! Den wird der HERR erretten zur bösen Zeit.“

David war der Hirte des Volkes Israel. Er beschützte die Schwachen und kümmerte sich um sie. Er glaubte daran, dass Gott denjenigen, der sich des Schwachen annimmt, segnen wird, weil Gott der barmherzige Hirte ist. David selbst hatte Zeiten sowohl physischer als auch geistlicher Schwachheit erfahren. Er kannte Gottes heilende und vergebende Hand.

David befand sich selbst in Krankheit. Er erfuhr, dass seine Feinde ihn in seiner Schwachheit angriffen und dass seine Freunde ihn betrogen. Doch er fand den Weg zum Sieg. Er tat Buße und wandte sich an Gott, indem er seine Gnade suchte. Er sehnte sich danach, für immer in der Gegenwart Gottes zu leben. Er vertraute auf Gott und glaubte, dass Gott seine Sünden vergeben und ihn von seiner Krankheit heilen würde. Als er um Gottes Gnade bat, erfuhr er den Sieg Gottes.

Gebet: Herr, sei mir gnädig. Vergib meine Sünde und lehre mich dein Hirtenherz, damit ich mich der Schwachen und Hilflosen annehme.

Ein Wort: Gott, der barmherzige Hirte