Juni 23

Sie blieben im Vertrauen auf den Herrn

Apostelgeschichte 14,1-7 (3)

„Dennoch blieben sie eine lange Zeit dort und lehrten frei und offen im Vertrauen auf den Herrn, der das Wort seiner Gnade bezeugte und ließ Zeichen und Wunder geschehen durch ihre Hände.“

Ungeachtet der schlechten Erfahrungen in Antiochia folgten Paulus und Barnabas auch in Ikonion Gottes Weg, zuerst den Juden die Errettung durch das Evangelium zu predigen und dann durch sie die Heiden zu erreichen. Sie predigten so vollmächtig, dass viele Juden und Griechen gläubig wurden. Doch die Juden, die ungläubig blieben, wurden zum Hindernis, indem sie auch die Heiden gegen die Missionare aufhetzten. Es wäre sicherer gewesen, jetzt weiterzuziehen. Doch die Apostel vertrauten hinsichtlich ihrer Sicherheit und der Wirksamkeit des Wortes auf den Herrn. So konnten sie die widrige Lage überwinden, eine lange Zeit in Ikonion bleiben und frei und offen Gottes Wort lehren. Gott bekräftigte ihre Verkündigung durch Zeichen und Wunder. Unter den Menschen kam es zu einer Spaltung. Gottes Wort ist ein scharfes, zweischneidiges Schwert, das Licht und Finsternis, Glaube und Unglaube, Buße und Verstocktheit voneinander scheidet. Als sich bei den Heiden, Juden und ihren Oberen ein Sturm erhob und man die Missionare steinigen wollte, konnten sie mit der Hilfe Gottes rechtzeitig nach Derbe und Lystra weiterreisen.

Gebet: Herr, Dein Wort kann zwiespältige Reaktionen hervorrufen. Lass mich auf Dich vertrauen und durch den Glauben weitermachen.

Ein Wort: Bleibe und lehre im Vertrauen auf den Herrn!