Juni 23

Bibellehrer für Antiochia

Apostelgeschichte 11,19-30 (26)

„Und als er ihn fand, brachte er ihn nach Antiochia. Und sie blieben ein ganzes Jahr in der Gemeinde und lehrten viele. In Antiochia wurden die Jünger zuerst Christen genannt.“

Einige von den verfolgten Christen waren auch nach Antiochia gekommen, der drittgrößten Stadt des Römischen Reiches. Dort fingen einige Christen ausländischer Herkunft an, das Evangelium auch unter den Nichtjuden auszubreiten. Gott wirkte mächtig durch sie. Die Jerusalemer Gemeinde sandte Barnabas als Unterstützung, der nicht nur voll Heiligen Geistes und Glaubens war, sondern auch die besondere Fähigkeit hatte, sich auf neue geistliche Situationen einzustellen. Er freute sich über die Gnade Gottes und ermutigte die neuen Christen, sodass viele Menschen für Jesus gewonnen wurden. Er gab sich jedoch mit dem geistlichen Erfolg nicht zufrieden, sondern erkannte, dass die junge Gemeinde einen guten Bibellehrer bräuchte. Er erinnerte sich an Saulus und gab sich viel Mühe, ihn in Tarsus zu finden und nach Antiochia zu bringen. Ein Jahr lang dienten sie gemeinsam dem Gemeindeaufbau, sodass die Gemeinde nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich wuchs. Dies wird erkennbar an ihrer Bereitschaft, die Glaubensgeschwister in Jerusalem finanziell zu unterstützen. Eine Gemeinde wird nicht durch das Übernehmen geistlicher Traditionen aufgebaut, sondern dadurch, dass sie der Wahrheit von Gottes Wort folgt.

Gebet: Herr, lass uns nicht einfach den Traditionen folgen, sondern unser Glaubensleben und unsere Gemeinde auf Dein Wort bauen.

Ein Wort: Gottes Wort baut die Gemeinde auf