Juni 23

Die Umkehr, die zum Leben führt

Apostelgeschichte 11,1-18 (18)

„Als sie das hörten, schwiegen sie still und lobten Gott und sprachen: So hat Gott auch den Heiden die Umkehr gegeben, die zum Leben führt.“

Als Petrus nach Jerusalem zurückkehrte, war die Nachricht über die Ereignisse im Haus des Kornelius ihm schon vorausgeeilt. Die Judenchristen kritisierten ihn, weil er mit den Heiden Gemeinschaft gehabt und sich so verunreinigt hätte. Petrus versuchte nicht, sich menschlich zu verteildigen. Er erzählte einfach der Reihe nach, was geschehen war: von der Erscheinung, die er in Joppe gehabt hatte; seinen Schwierigkeiten, Gottes Orientierung anzunehmen; von den Boten des Kornelius und dass Gottes Geist ihn ermutigt hatte, ihnen ohne Zweifeln zu folgen; von der Erscheinung, die Kornelius gehabt hatte und schließlich, wie Gottes Geist auf alle Heiden gefallen war und er deshalb gar nichts anderes tun konnte, als sie zu taufen und so Gottes Wirken anzuerkennen. Als Petrus ganz einfach von Gottes Wirken berichtete, konnten seine Kritiker nichts einwenden. Sie konnten nur Gott loben, der auch den Heiden die Umkehr gegeben hat, die zum ewigen Leben führt. Die Heidenmission war Gottes Werk und entsprach Gottes Willen. Wie weit dürfen wir heute gehen, um Menschen mit dem Evangelium zu erreichen? Gott selbst ist es, der Menschen zum Leben führt. Wir sollen daher unsere menschlichen Vorbehalte ablegen und Gottes Führung vertrauensvoll folgen.

Gebet: Herr, danke dass Du allen Arten von Menschen die Umkehr gibst, die zum Leben führt. Hilf mir heute, meine menschlichen Vorbehalte zu überwinden.

Ein Wort: Gott führt alle Arten von Menschen zum Leben