Juni 23

Wer ist Gott angenehm?

Apostelgeschichte 10,17-48 (34.35)

„Petrus aber tat seinen Mund auf und sprach: Nun erfahre ich in Wahrheit, dass Gott die Person nicht ansieht; sondern in jedem Volk, wer ihn fürchtet und Recht tut, der ist ihm angenehm.“

Als die Boten des Kornelius ankamen, musste der Heilige Geist Petrus konkret helfen, die Lehre aus Vers 15 in die Tat umzusetzen. Petrus beherbergte die heidnischen Boten und zog am nächsten Tag mit ihnen. Im Haus des Kornelius traf er eine große Versammlung von Menschen, die Gottes Wort hören wollten. Als er von der Erscheinung des Kornelius höre, ging ihm ein Licht auf. Gott beurteilt die Menschen nicht äußerlich, sondern nach ihrer Herzenshaltung. Wer ihn fürchtet und recht tut, der ist für Gott angenehm. Petrus gab seinen Zuhörern eine kurze Zusammenfassung des Evangeliums. Alle, die lernwillig zuhörten, wurden von Heiligen Geist erfüllt, sie redeten in Zungen und priesen Gott. Die Judenchristen, die Petrus begleiteten, waren fassungslos. Da der Heilige Geist diese Heiden aber schon als Gottes Kinder bestätigt hatte, konnte Petrus gar nicht anders als sie auch zu taufen. Er folgte auch ihrer Bitte, noch einige Tage zu bleiben, um sie zu lehren. Durch dieses Ereignis wurde endgültig die Tür für die Heidenmission geöffnet. Ob wir Gott angenehm sind, hängt nicht davon ab wer unsere Eltern sind. Gott nimmt die an, die ihn fürchten und das richtige tun, nämlich Jesus als ihren Erretter anzunehmen.

Gebet: Herr, Du siehst nicht die Person an, sondern das Herz. Mach mich Dir angenehm.

Ein Wort: Gott fürchten und recht tun