Juni 23

Steh auf, Petrus, schlachte und iss!

Apostelgeschichte 10,1-16 (13)

„Und es geschah eine Stimme zu ihm: Steh auf, Petrus, schlachte und iss!“

Kornelius war ein römischer Hauptmann, doch seine innere Sehnsucht nach dem wahren Gott war stark. Während seiner Gebetszeit besuchte Gott ihn durch die Erscheinung eines Engels und gebot ihm, Petrus aus Joppe zu holen. Nun musste Gott Petrus auf den Besuch der Boten des Kornelius vorbereiten. Das war nicht leicht, denn Petrus war fest in der jüdischen Vorstellung von rein und unrein verwurzelt. Während er um die Mittagszeit betete und langsam hungrig wurde, hatte er eine Vision von einem leinenen Tuch mit lauter unreinen Tieren darin. Gottes Anweisung lautete: „Steh auf, Petrus, schlachte und iss!“ Petrus war entsetzt, denn er hatte noch nie etwas Unreines gegessen. Doch Gott lehrte ihn, nicht verboten zu nennen, was er selbst rein gemacht hatte. Durch dreimalige Wiederholung bekräftigte Gott die Erscheinung. Normalerweise sollte ein Jude mit Heiden keinen Kontakt haben. Doch Gott selbst hatte die Heiden für rein erklärt. Petrus sollte seine geistlichen Vorbehalte überwinden und auf die Menschen zugehen, die Gott vorbereitet hatte. Heute gibt es vielleicht andere Bevölkerungsgruppen, die uns für Jesus unerreichbar erscheinen. Doch wir sollen unsere inneren Vorbehalte überwinden und auf alle Arten von Menschen zugehen.

Gebet: Herr, mache mich frei von meinen inneren Vorurteilen, damit ich allen Arten von Menschen das Evangelium weitergeben kann.

Ein Wort: Diene allen Arten von Menschen!