Juni 23

Barnabas nahm ihn zu sich

Apostelgeschichte 9,19b-31 (27)

„Barnabas aber nahm ihn zu sich und führte ihn zu den Aposteln und erzählte ihnen, wie Saulus auf dem Wege den Herrn gesehen und dass der mit ihm geredet und wie er in Damaskus im Namen Jesu frei und offen gepredigt habe.“

Saulus fing sofort nach seiner Bekehrung an, Jesus als den Sohn Gottes zu verkündigen. Wie sehr mussten die Juden überrascht gewesen sein, hatten sie doch erwartet, bei Saulus Unterstützung bei der Christenverfolgung zu finden. Sie wurden durch das kräftige Zeugnis des Paulus, der aus der Schrift bewies, dass Jesus der verheißene Messias ist, mächtig in die Enge getrieben. Schließlich planten sie einen Mordanschlag gegen ihn. Saulus konnte sich unter abenteuerlichen Umständen aus der Stadt retten und flüchtete nach Jerusalem. Doch dort ergab sich ein neues Problem. Die Christen kannten Saulus nur als ihren Verfolger und hatten weiter Angst vor ihm. In dieser Situation trat Barnabas auf, den wir aus Kapitel 4 kennen. Er konnte andere Menschen ohne Vorurteile mit den Augen Gottes sehen. Er nahm Saulus zu sich und führte ihn in die Gemeinde ein, sodass er seine Predigtgabe frei und offen einsetzen konnte. Schließlich erfuhr er aber auch in Jerusalem Verfolgung, sodass er in seine Heimatstadt Tarsus in Sicherheit gebracht werden musste.

Gebet: Herr, nimm alle Menschenfurcht von mir und lass mich meinen Glauben mit anderen teilen. Hilf mir, in anderen ihr geistliches Potential zu sehen und ihnen zu helfen, es zu entwickeln.

Ein Wort: Hilf anderen, sich geistlich zu entfalten!