Juni 23

Hoffnung allein in Gott

Psalm 39,1-14 (8)

„Nun, Herr, wessen soll ich mich trösten? Ich hoffe auf dich.“

Der Psalmist hatte ein persönliches Unglück erfahren, aber er nahm sich vor, vor Ungläubigen und gottlosen Menschen nicht gegen Gott zu murren. Er wollte Gott nicht untreu sein und deswegen hatte er sich entschieden, seinem Mund einen Zaum anzulegen und zu schweigen. Doch in seinem Herzen brennt es wie Feuer, und so kommt er vor den Herrn, um über das Ende seines Lebens nachzudenken. Würde er bis an sein Lebensende leiden müssen? Im Gebet erkennt er, dass das Leben im Licht der Ewigkeit nichts als ein Atemzug ist.

Durch das Leiden kommt er jedoch zu der Erkenntnis, dass die Menschen, die sich so sehr darum bemühen, Reichtum anzusammeln, letztendlich nicht wissen, wer es einbringen wird. Die einzige Hoffnung, die der Mensch haben kann, ist die Hoffnung in Gott. Darum bittet er Gott um Vergebung für seine Sünden. Er bittet Gott, dass er sich erbarmen und die Freude seines Lebens wiederherstellen möge. Durch das Leiden hat er erkannt, was wirklich wertvoll und kostbar ist.

Gebet: Herr, nimm das murrende und klagende Herz von mir. Hilf mir, allein auf dich zu hoffen.

Ein Wort: Hoffe auf Gott allein