Juni 23

Geduld und Glaube der Heiligen

Offenbarung 13,1-10 (10)

„Wenn jemand ins Gefängnis soll, dann wird er ins Gefängnis kommen; wenn jemand mit dem Schwert getötet werden soll, dann wird er mit dem Schwert getötet werden. Hier ist Geduld und Glaube der Heiligen!“

Johannes sah ein Tier aus dem Meer steigen, das hatte zehn Hörner und sieben Häupter und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Häuptern lästerliche Namen. Ein Tier symbolisiert ein Königreich der Welt wie das römische Reich. Ein menschliches Königreich wird als Tier dargestellt, weil seine regierende Herrschaft so wild und grausam wie Raubtier ist. Denke an die Christenverfolgung unter den römischen Kaisern oder an die Judenermordung in der Nazizeit: Ihre Grausamkeit geht über unsere menschliche Vorstellung hinaus. Warum sind Menschen in der Weltmacht schlimmer als Raubtiere? Weil ihre Macht vom Teufel kommt, wie hier in diesem Text der Drache, Satan, dem Tier seine Kraft und seinen Thron und große Macht gibt. Wenn Menschen vom Satan Macht bekommen, werden sie auch satanisch. Sie verlangen von Bürgern bedingungslosen Gehorsam und sogar Anbetung. Dafür treiben sie verschiedene Tricks mit Lügen und Lästerungen. Als Folge beten die Bürger das Tier an, sonst werden sie verfolgt. Aber Menschen, die in dem Lebensbuch des Lammes geschrieben stehen, gehorchen dem Willen Gottes. Hier ist Geduld und Glaube der Heiligen!

Gebet: Herr Jesus, es wird immer wieder mal ein Tier auftauchen. Aber hilf uns, im Glauben geduldig zu sein.

Ein Wort: Ein Tier kommt und geht