Juni 23

Die beiden Zeugen

Offenbarung 11,1-14 (4)

„Diese sind die zwei Ölbäume und die zwei Leuchter die vor dem Herrn der Erde stehen.“

Johannes bekam von Gott den Auftrag, den Tempel Gottes und den Altar und die Anbeter dort zu messen. Denn die Heiden werden die heilige Stadt dreieinhalb Jahre lang zertreten. Im Falle der Zerstörung des Tempels wird dieser nach dieser Messung wieder aufgebaut werden. In den Versen 3-14 ist von den zwei Ölbäumen die Rede. Gott gibt ihnen Macht, damit sie 1260 Tage lang weissagen sollen. Wenn jemand ihnen Schaden tun will, muss er so getötet werden. Die Zeugen Gottes haben Macht, Dürre und Flut zu veranlassen und die Erde zu schlagen mit Plagen aller Art, sooft sie wollen. Mit dieser Macht haben sie das Zeugnis Gottes abgelegt, und Wunder und Zeichen begleiteten ihr Zeugnis. Es müsste ja eigentlich eine große Erweckung entstanden sein, oder? Leider nicht. Die Leute halten ihr Zeugnis für eine Quälerei für sie, so etwas andauernd anhören zu müssen. Wenn die beiden Zeugen von dem Widerchrist, in Gestalt des Tiers, getötet werden, freuen sich die Menschen und senden einander Geschenke. Das sind Menschen in der Endzeit, unbußfertig und ungläubig. Zu der Zeit geschieht ein großes Erdbeben, und der zehnte Teil der Stadt stürzt ein und 7000 Menschen sterben. Wo werden sie dann hingehen? Aber die Zeugen Gottes werden aufstehen und ins Himmelreich kommen.

Gebet: Herr Jesus, wir leben in einer Zeit, wo Menschen dein Zeugnis nicht annehmen. Hilf uns, geduldig zu sein.

Ein Wort: Gottes Zeugen zu sein ist ein Segen