Juni 23

Ein Mann, der unter tiefer Qual leidet

Psalm 38,1-23 (16)

„Aber ich harre, HERR, auf dich; du, Herr, mein Gott, wirst erhören.“

König David hatte eine Sünde begangen. Sünde trennt uns von Gott. Eine Sünde, die nicht bekannt geworden ist, kann einen aufrichtigen Menschen krank machen. David war solch ein Mensch. Wegen seiner Sünde wurde er physisch krank. Seine Sünde trennt ihn nicht allein von Gott, sondern auch von seinen Freunden und Nachbarn. Seine Feinde reiben sich die Hände vor Schadenfreude über seine Schwachheit und planen seinen Untergang.

Er kann nichts sagen oder tun, er kann nur auf den Herrn harren. Er ist gewiss, dass Gott ihn erhören wird. Im Glauben, dass Gott ihm vergeben wird, bekennt er seine Sünde. Als er sich auf Gott ausrichtet und sich an das Gute hält, erheben sich viele Feinde gegen ihn, um ihn zu verleumden. Er betet, dass Gott ihn vor seinen Feinden bewahren und eilen möge, um ihm zu helfen. Gott ist denen nicht fern, die zu ihm kommen und seine Gnade und Hilfe suchen. Er erhört solche Gebete immer.

Gebet: Herr, heute Morgen komme ich zu dir und bitte dich um deine Gnade und Hilfe. Sei mir nicht fern.

Ein Wort: Der Herr allein vergibt und heilt