Juni 23

Gib mir das Büchlein!

Offenbarung 10,1-11 (9)

„Und ich ging hin zu dem Engel und sprach zu ihm: Gib mir das Büchlein! Und er sprach zu mir: Nimm und verschling’s! Und es wird dir bitter im Magen sein, aber in deinem Mund wird’s süß sein wie Honig.“

Johannes sah einen andern starken Engel vom Himmel herabkommen, mit einer Wolke bekleidet, und der Regenbogen auf seinem Haupt. Das war ein Zeichen mit der Herrlichkeit Gottes, denn er trug ja ein Büchlein Gottes. Und er war so mächtig, dass er seinen rechten Fuß auf das Meer und den linken auf die Erde setzte. Eine Stimme vom Himmel redete mit Johannes und sprach zu ihm, dass er von dem Engel das Büchlein nehmen sollte. Und Johannes ging hin und nahm das Büchlein aus der Hand des Engels und verschlang’s. Und es war süß in seinem Mund wie Honig, aber bitter im Magen. Was bedeutet, dass er das Büchlein Gottes schlang? Das bedeutet, dass das Wort Gottes nicht im Kopf theoretisch bleibt, sondern tief hinein bis ins Herz kommt und zu einem Bestandteil des Fleisches wird. Warum ist das Büchlein im Mund süß, aber im Magen bitter? Denn der Segen Gottes aus dem Wort ist ja süß wie Honig, aber es ist bitter, dem Wort Gottes zu gehorchen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, das Wort zu schlingen und zu kauen und daraus Kraft zu schöpfen. So kann das Wort in uns Fleisch werden und wir können Gottes Wort weiter verkündigen.

Gebet: Herr Jesus, ich habe bis jetzt das Wort Gottes nur oberflächlich betrachtet. Hilf mir, es zu schlingen.

Ein Wort: Süß im Mund, aber bitter im Magen