Juni 23

Gott schont seine Knechte

Offenbarung 9,1-12 (4)

„Und es wurde ihnen gesagt, sie sollten nicht Schaden tun dem Gras auf Erden noch allem Grünen noch irgendeinem Baum, sondern allein den Menschen, die nicht das Siegel Gottes haben an ihren Stirnen.“

Als der fünfte Engel seine Posaune blies, fiel ein Stern vom Himmel auf die Erde. Dem wurde der Schlüssel zum Brunnen des Abgrundes gegeben. Dieser Brunnen ist ein Sammelbecken, wo Gott alle bösen Geister gefangen gehalten hat, um Menschenleben in Frieden zu erhalten. Die Menschen aber erkennen diese gnädige Hand Gottes nicht, sondern wollen nach wie vor einfach gottlos leben. Nun aber lässt Gott zu, diese welterhaltende Abschirmung vorübergehend aufzuheben. Als der Stern den Abgrund öffnete, stieg ein Rauch aus dem Brunnen auf. Und aus dem Rauch kamen Heuschrecken auf die Erde. Wie zerstörerisch die Heuschrecken auf Erden Unheil anrichten können, berichtet der Prophet Joel in seinem Buch. Diesmal sollten die Heuschrecken nicht dem Gras noch allem Grünen schaden, sondern allein den Menschen, die nicht das Siegel Gottes haben an ihren Stirnen. Wenn Menschen von ihnen gestochen werden, dann werden sie fünf Monate lang gequält werden. In diesen einhundertfünfzig Tagen haben sie solch eine Qual, dass sie lieber den Tod suchen. Gott aber wirkt dafür, dass seine Knechte kein Schaden bekommen. Darum ist es wichtig, dass wir Gottes Zeichen gut tragen.

Gebet: Herr Jesus, danke schön für deinen Schutz. Hilf mir, den Geist nicht zu dämpfen, sondern aktiv zu sein.

Ein Wort: Gottes Zeichen gut tragen